Remember 2001!
Das Partyjahr neigt sich, Gott seis gedankt, dem Ende zu.
Das Partyjahr neigt sich, Gott seis gedankt, dem Ende zu.Von Beat Fritsch Kurz vor der Weihnachtspause bemerkt sogar das durch viele Events gestählte Shortlistteam Verschleisserscheinungen. Der Job ist nicht einfach, die Fiestas gehen an die Substanz, sprich Nieren und Lebkuchen.
Ebenso das Handling der Sujets; es ist alles andere als einfach, wovon Shortlistfotograf Dominic Ott ein Liedchen singen könnte. Nicht immer kann er auf die uneingeschränkte Mitarbeit der Modelle zählen. Dass vor allem Frauen in der Hitze des Partygefechts gerne mal die Zunge rausstrecken, ist nichts Neues. Raoul Stöhlker, der an der Facts-Bingo-Night von Beat Schlatters Bingo-Domina angeleint und im Passgang vorgeführt wurde, drohte im Falle von Veröffentlichung gar mit Anwalt. Nur Pech, dass besagter Anwalt das Bild auch höchst amüsant fand und mit dem Shortlistautor sofort ein Stillhalteabkommen schloss.
Natürlich gibts auch die andere Sorte Partyvolk, die sich umso bereitwilliger und in jedem Zustand vor die Shortlistkamera stellt. D.S. von IP Multimedia oder die Crew von RMB beispielsweise haben wir an so vielen Events getroffen und abgelichtet, dass auf ein weiteres Bild verzichtet wird. Ganz im Gegensatz zu Roger Baur, der ebenso oft abgebildet wurde – er arbeitet neben der Pflege diverser eigener Firmen tatsächlich beim Internetvermarkter Qualiclick. Und dank seiner zusätzlichen Fotomodell-Jobs ist seine Präsenz auf Werbeflächen jeglicher Art so übermässig, dass wir nicht hintenanstehen wollen.
Manuel Nappo ist auch so ein Spezialfall. Um seinem Image gerecht zu werden, muss man ihn schon mit mindestens zwei Frauen auf der Kühlerhaube seines Porsche ablichten. Wobei er ein peinlich genaues Augenmerk darauf hatte, dass die Ladys ja keine Nieten und Ösen auf den Hinterteilen ihrer Jeans trugen – wegen der Kratzer auf seinem schönen Auto.
Die Events gabs 2001 in allen möglichen Qualitätsstufen. Von schlecht bis schlicht sensationell. Die Schlechten schluckten wir runter, was oft auf den Magen schlug, ärgerten uns im Stillen und erstatteten ganz neutral Anzeige. Und die Guten lobten wir manchmal über den saftig grünen Klee.
Zu den Guten gehörte schon immer Grillchef Markus Marchel, an dessen BBQ-Partys man Nachwuchs wie sonst selten sieht. Der Event ist ein Kinder- und Elternparadies, in dem sich alle wohl fühlen. Dieses Jahr fand er beim El Torre an den Gestaden der Limmat in Zürich-West statt. Chic war auch die Golbach-Center- oder die RMB-Taufe.
Den Patzer des Jahres leisteten sich übrigens die von uns in dieser Rubrik so liebevoll umsorgten Bolero-Ladys Sithara Atasoy und Martina Allenspach – und das, nachdem wir uns immer viel Mühe gegeben hatten, ihre Namen richtig zu schreiben. In einer Bolero-Bildlegende wurde der Shortlistautor tatsächlich als Mitarbeiter der Firma Bluewin apostrophiert. Was nicht zu verwechseln wäre mit Blaukreuz.
Neben all den Partys steht ab und zu – aber doch eher selten – auch mal eine Fachveranstaltung an. Die Kreativausmarchung des Art Directors Club of Europe beispielsweise ist eine enorm spannende Angelegenheit. Und zwar weil die anwesende Presse, ganz im Gegensatz zur Jurierung im eigenen Land, bei der Punktevergabe mit dabei ist und genau zuschauen darf, wie und was gemauschelt wird. So etwas nennt man echte Transparenz!
Beat Fritsch
Ebenso das Handling der Sujets; es ist alles andere als einfach, wovon Shortlistfotograf Dominic Ott ein Liedchen singen könnte. Nicht immer kann er auf die uneingeschränkte Mitarbeit der Modelle zählen. Dass vor allem Frauen in der Hitze des Partygefechts gerne mal die Zunge rausstrecken, ist nichts Neues. Raoul Stöhlker, der an der Facts-Bingo-Night von Beat Schlatters Bingo-Domina angeleint und im Passgang vorgeführt wurde, drohte im Falle von Veröffentlichung gar mit Anwalt. Nur Pech, dass besagter Anwalt das Bild auch höchst amüsant fand und mit dem Shortlistautor sofort ein Stillhalteabkommen schloss.
Natürlich gibts auch die andere Sorte Partyvolk, die sich umso bereitwilliger und in jedem Zustand vor die Shortlistkamera stellt. D.S. von IP Multimedia oder die Crew von RMB beispielsweise haben wir an so vielen Events getroffen und abgelichtet, dass auf ein weiteres Bild verzichtet wird. Ganz im Gegensatz zu Roger Baur, der ebenso oft abgebildet wurde – er arbeitet neben der Pflege diverser eigener Firmen tatsächlich beim Internetvermarkter Qualiclick. Und dank seiner zusätzlichen Fotomodell-Jobs ist seine Präsenz auf Werbeflächen jeglicher Art so übermässig, dass wir nicht hintenanstehen wollen.
Manuel Nappo ist auch so ein Spezialfall. Um seinem Image gerecht zu werden, muss man ihn schon mit mindestens zwei Frauen auf der Kühlerhaube seines Porsche ablichten. Wobei er ein peinlich genaues Augenmerk darauf hatte, dass die Ladys ja keine Nieten und Ösen auf den Hinterteilen ihrer Jeans trugen – wegen der Kratzer auf seinem schönen Auto.
Die Events gabs 2001 in allen möglichen Qualitätsstufen. Von schlecht bis schlicht sensationell. Die Schlechten schluckten wir runter, was oft auf den Magen schlug, ärgerten uns im Stillen und erstatteten ganz neutral Anzeige. Und die Guten lobten wir manchmal über den saftig grünen Klee.
Zu den Guten gehörte schon immer Grillchef Markus Marchel, an dessen BBQ-Partys man Nachwuchs wie sonst selten sieht. Der Event ist ein Kinder- und Elternparadies, in dem sich alle wohl fühlen. Dieses Jahr fand er beim El Torre an den Gestaden der Limmat in Zürich-West statt. Chic war auch die Golbach-Center- oder die RMB-Taufe.
Den Patzer des Jahres leisteten sich übrigens die von uns in dieser Rubrik so liebevoll umsorgten Bolero-Ladys Sithara Atasoy und Martina Allenspach – und das, nachdem wir uns immer viel Mühe gegeben hatten, ihre Namen richtig zu schreiben. In einer Bolero-Bildlegende wurde der Shortlistautor tatsächlich als Mitarbeiter der Firma Bluewin apostrophiert. Was nicht zu verwechseln wäre mit Blaukreuz.
Neben all den Partys steht ab und zu – aber doch eher selten – auch mal eine Fachveranstaltung an. Die Kreativausmarchung des Art Directors Club of Europe beispielsweise ist eine enorm spannende Angelegenheit. Und zwar weil die anwesende Presse, ganz im Gegensatz zur Jurierung im eigenen Land, bei der Punktevergabe mit dabei ist und genau zuschauen darf, wie und was gemauschelt wird. So etwas nennt man echte Transparenz!
Beat Fritsch
sagt mal deutsch und deutlich, was dieses Jahr ein guter Werberevent war, wer eine besondere Nennung verdient und wer sich vor der Linse am besten produzierte. Und wünscht allen Leserinnen und Lesern dieser Kolumne jetzt schon All the Best fürs 2002.
Auch im nächsten Jahr wird von uns kaum eine Party ausgelassen. Wie immer wird recherchiert, wer sich aus der Werbeszene wo blicken lässt. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tasten (info@werbewo che.ch). Veranstaltungstipps wie auch weitere Shortlistbilder gibt es online unter www. werbewoche.ch
