Noch ohne Gesicht
Die Weltwoche lüftet den Schleier erst im April – der 8. Mai ist Stichtag fürs Magazin
Die Weltwoche lüftet den Schleier erst im April – der 8. Mai ist Stichtag fürs MagazinVon Daniel Schifferle Zwar steht jetzt der 8. Mai als Lancierungstermin für die neue Weltwoche im Magazinformat fest. Der Schleier bleibt aber ungelüftet, denn erst im April soll eine Nullnummer vorliegen. Die gute Nachricht: Trotz anders lautender Gerüchte wird die Weltwoche auf dem Vorjahresniveau beglaubigen.
Zumindest eine Ungewissheit ist beseitigt: Der Startschuss für die neue Weltwoche im Magazinformat ist definitiv auf Mittwoch, den 8. Mai, festgelegt worden. Normaler Erscheinungstag bleibt aber der Donnerstag, lediglich die erste Ausgabe fällt wegen eines Feiertags auf einen Mittwoch. Auch was die Gestaltung betrifft, hat das ursprüngliche Projekt (WW 39/01) nur noch minime Änderungen verpasst bekommen. Unter der Federführung von Wendelin Hess, dem ehemaligen AD des Magazins, wurde das Layout nochmals überarbeitet. «Der im Dezember auf Eis gelegte Gestaltungsprozess wird derzeit weitergeführt. Die Weltwoche ist auch als Magazin ein Klassiker, und so muss sie aussehen. Sie ist weder mit Spiegel, Facts oder Tages-Anzeiger-Magazin vergleichbar», verrät Weltwoche-Verlagsleiterin Uli Rubner.
Das heisst, es bleibt beim leichten Überformat von 300 mal 230 Millimetern. Der angekündigte Umfang ist mit 96 bis 104 Seiten rund ein Drittel dünner als jener von Facts. Und beim verwendeten matten Papier, das für ermüdungsfreieres Lesen steht, macht man es dem Schwestermagazin Bilanz nach.
Ebenfalls fest stehen jetzt die Konditionen für die Inserenten. Die ganze Seite gibts zum Einheitstarif von 13728 Franken (s/w oder vierfarbig). Damit wird der Tausendkontaktpreis (TKP) der Weltwoche rund 10 Prozent teurer sein als jener von Facts. Rubner ergänzt dazu: «Wir sind höher positioniert als Facts und haben ein leicht grösseres Seitenformat, von dem die Inserenten profitieren. Zudem werden wir durch die Umstellung auf das Magazin und die erhöhten Promotionsmassnahmen die Reichweite stark steigern, so dass viel höhere Kontaktzahlen resultierren als die aus den letzten Forschungsergebnissen bekannten.»
Eine kleine Überraschung hält Rubner bereit, was die aktuelle Auflage der Weltwoche betrifft. Nach den Ungewissheiten im Zusammenhang mit der neuen Chefredaktion und dem Verkauf der Jean Frey AG wurde ein weiteres Schrumpfen vermutet. So wollte die WochenZeitung in der Ausgabe vom 7. März sogar wissen, dass die verkaufte Auflage mittlerweile unter 70000 gesunken sei. Dem widerspricht Rubner: «Wir werden am kommenden 1. April höchstwahrscheinlich sogar leicht über den 84206 Exemplaren des Vorjahres beglaubigen.»
Mittwoch weiterhin Option als künftiger Erscheinungstag
Trotz dieses Lichtblicks ist Rubner nicht ganz sicher, ob die vergangenen Wochen nicht doch Spuren hinterlassen haben. Aus Rücksicht auf die Stammleser habe man den Donnerstag als Erscheinungstag beibehalten. Eine Vorverschiebung um einen Tag sei allerdings ebenfalls intensiv diskutiert worden. «Dank des Mittwochlottos ist der Mittwoch ein ausgezeichneter Kiosktag», erklärt Rubner. Es sei deshalb gut möglich, dass man zu einem späteren Zeitpunkt auf den Mittwoch zurück-kommen werde.
Emissionsstart und neue Misstöne
Zumindest eine Ungewissheit ist beseitigt: Der Startschuss für die neue Weltwoche im Magazinformat ist definitiv auf Mittwoch, den 8. Mai, festgelegt worden. Normaler Erscheinungstag bleibt aber der Donnerstag, lediglich die erste Ausgabe fällt wegen eines Feiertags auf einen Mittwoch. Auch was die Gestaltung betrifft, hat das ursprüngliche Projekt (WW 39/01) nur noch minime Änderungen verpasst bekommen. Unter der Federführung von Wendelin Hess, dem ehemaligen AD des Magazins, wurde das Layout nochmals überarbeitet. «Der im Dezember auf Eis gelegte Gestaltungsprozess wird derzeit weitergeführt. Die Weltwoche ist auch als Magazin ein Klassiker, und so muss sie aussehen. Sie ist weder mit Spiegel, Facts oder Tages-Anzeiger-Magazin vergleichbar», verrät Weltwoche-Verlagsleiterin Uli Rubner.
Das heisst, es bleibt beim leichten Überformat von 300 mal 230 Millimetern. Der angekündigte Umfang ist mit 96 bis 104 Seiten rund ein Drittel dünner als jener von Facts. Und beim verwendeten matten Papier, das für ermüdungsfreieres Lesen steht, macht man es dem Schwestermagazin Bilanz nach.
Ebenfalls fest stehen jetzt die Konditionen für die Inserenten. Die ganze Seite gibts zum Einheitstarif von 13728 Franken (s/w oder vierfarbig). Damit wird der Tausendkontaktpreis (TKP) der Weltwoche rund 10 Prozent teurer sein als jener von Facts. Rubner ergänzt dazu: «Wir sind höher positioniert als Facts und haben ein leicht grösseres Seitenformat, von dem die Inserenten profitieren. Zudem werden wir durch die Umstellung auf das Magazin und die erhöhten Promotionsmassnahmen die Reichweite stark steigern, so dass viel höhere Kontaktzahlen resultierren als die aus den letzten Forschungsergebnissen bekannten.»
Eine kleine Überraschung hält Rubner bereit, was die aktuelle Auflage der Weltwoche betrifft. Nach den Ungewissheiten im Zusammenhang mit der neuen Chefredaktion und dem Verkauf der Jean Frey AG wurde ein weiteres Schrumpfen vermutet. So wollte die WochenZeitung in der Ausgabe vom 7. März sogar wissen, dass die verkaufte Auflage mittlerweile unter 70000 gesunken sei. Dem widerspricht Rubner: «Wir werden am kommenden 1. April höchstwahrscheinlich sogar leicht über den 84206 Exemplaren des Vorjahres beglaubigen.»
Mittwoch weiterhin Option als künftiger Erscheinungstag
Trotz dieses Lichtblicks ist Rubner nicht ganz sicher, ob die vergangenen Wochen nicht doch Spuren hinterlassen haben. Aus Rücksicht auf die Stammleser habe man den Donnerstag als Erscheinungstag beibehalten. Eine Vorverschiebung um einen Tag sei allerdings ebenfalls intensiv diskutiert worden. «Dank des Mittwochlottos ist der Mittwoch ein ausgezeichneter Kiosktag», erklärt Rubner. Es sei deshalb gut möglich, dass man zu einem späteren Zeitpunkt auf den Mittwoch zurück-kommen werde.
Emissionsstart und neue Misstöne
Die Swissfirst Bank AG hat den Emissionsprospekt für die Platzierung von 2 Millionen Aktien der Jean Frey AG zum Preis von 51 Franken am Montag fertiggestellt. Doch wird der Emissionsstart bereits von neuen Misstönen begleitet. Die Mittelland Zeitung schrieb am Dienstag, praktisch die gesamte Redaktion des Beobachters habe sich bereits am 4. März schriftlich gegen den von Swissfirst aufgegleisten Deal und für eine Lösung ausgesprochen, wie sie sich vorher mit Ringier abgezeichnet hatte. Die Antwort von Michael Ringier: Er kann sich gut vorstellen, den Beobachter auch isoliert zu übernehmen oder zusammen mit der Beobachter-Crew einen neuen Beobachter zu lancieren. (dse)
