Martin Fueter, Filmschaffender, Condor
Ihre Schweizer Favoriten?
Ihre Schweizer Favoriten?Martin Fueter: Swiss Cheese, «Poker». Nicht, weil der Spot unter der Regie meines Sohns Michael Fueter von der Condor produziert worden ist, sondern weil ich Idee und Ausführung mediengerecht, unterhaltend und perfekt finde.Wie werden die Schweizer abschneiden?
Fueter: Mit fünf bis sechs Shortlist-Finalisten und zwei Lions.
Ihr Favorit für den Grand Prix?
Fueter: Levi’s Jeans «Odyssey». Weil der Spot auch ein grossartiger Film ist.
Bereichert DM das Festival?
Fueter: Nachdem schon mit dem Einbezug der Printwerbung das traditionsreiche Advertising Film Festival verwässert wurde, sind die Directmarketing-Lions eine logische Folge. Und alles in Cannes ist ohnehin in eine Geschäftemacherei ausgeartet.
Sie gehen nur wegen der Spots nach Cannes?
Fueter: Ich konzentriere mich auf die Werbespots, informiere mich aber im Print. Die Media-, Cyber- und DM-Lions müssen ohne mich brüllen.
Sollte die Schweiz mehr tun für ihre Präsenz in Cannes?
Fueter: Frühere Bestrebungen, die Schweiz besser zu repräsentieren, haben kaum gefruchtet.
Wo setzen Sie Ihre Prioritäten?
Fueter: Neben den Screenings, meiner Jurytätigkeit für den «Young Director Award» und vielen Gesprächen mit in- und ausländischen Kollegen bleibt leider keine Zeit für Seminare. Die Saatchi-Rolle gehört aber zum Pflichtprogramm.
Ihr Lieblingsplätzchen?
Fueter: Seit 25 Jahren das «Grand Hôtel».
Wie überzeugen Sie den Buchhalter für die Notwendigkeit Ihrer Reise nach Cannes?
Fueter: Cannes ist und bleibt die beste Plattform, um sich vom internationalen Werbefilmschaffen ein Bild zu machen. Deshalb lädt Condor auch einen Jungregisseur zur Teilnahme ein.
Womit trösten Sie sich, wenn die Schweiz leer ausgeht?
Fueter: Filme, die nicht international eingesetzt werden, haben es grundsätzlich schwerer, von einer internationalen Jury verstanden und gut benotet zu werden. Eine allfällige Enttäuschung hält sich deshalb in Grenzen.
Fueter: Mit fünf bis sechs Shortlist-Finalisten und zwei Lions.
Ihr Favorit für den Grand Prix?
Fueter: Levi’s Jeans «Odyssey». Weil der Spot auch ein grossartiger Film ist.
Bereichert DM das Festival?
Fueter: Nachdem schon mit dem Einbezug der Printwerbung das traditionsreiche Advertising Film Festival verwässert wurde, sind die Directmarketing-Lions eine logische Folge. Und alles in Cannes ist ohnehin in eine Geschäftemacherei ausgeartet.
Sie gehen nur wegen der Spots nach Cannes?
Fueter: Ich konzentriere mich auf die Werbespots, informiere mich aber im Print. Die Media-, Cyber- und DM-Lions müssen ohne mich brüllen.
Sollte die Schweiz mehr tun für ihre Präsenz in Cannes?
Fueter: Frühere Bestrebungen, die Schweiz besser zu repräsentieren, haben kaum gefruchtet.
Wo setzen Sie Ihre Prioritäten?
Fueter: Neben den Screenings, meiner Jurytätigkeit für den «Young Director Award» und vielen Gesprächen mit in- und ausländischen Kollegen bleibt leider keine Zeit für Seminare. Die Saatchi-Rolle gehört aber zum Pflichtprogramm.
Ihr Lieblingsplätzchen?
Fueter: Seit 25 Jahren das «Grand Hôtel».
Wie überzeugen Sie den Buchhalter für die Notwendigkeit Ihrer Reise nach Cannes?
Fueter: Cannes ist und bleibt die beste Plattform, um sich vom internationalen Werbefilmschaffen ein Bild zu machen. Deshalb lädt Condor auch einen Jungregisseur zur Teilnahme ein.
Womit trösten Sie sich, wenn die Schweiz leer ausgeht?
Fueter: Filme, die nicht international eingesetzt werden, haben es grundsätzlich schwerer, von einer internationalen Jury verstanden und gut benotet zu werden. Eine allfällige Enttäuschung hält sich deshalb in Grenzen.
