News: Schweizer Presse litt weiter im Juli

Die Schweizer Presse litt auch im Juli unter der Flaute auf dem Werbemarkt.

Die Schweizer Presse litt auch im Juli unter der Flaute auf dem Werbemarkt.News Schweizer Presse litt weiter im Juli Das gesamte Inseratevolumen sank gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,1 Prozent. Verantwortlich für den Taucher waren erneut vor allem die Stelleninserate, die um 39 Prozent einbrachen. Bei der Deutschschweizer Presse betrug das gesamthafte Minus 13,2 Prozent. Die Tessiner Blätter verzeichneten einen Rückgang um 16 Prozent. Nur die Westschweizer Presse legte leicht um 0,2 Prozent zu. Bei den Wochenzeitungen betrug der Rückgang des Inseratevolumens 10,2 Prozent, bei den Zeitschriften jedoch nur 1,7 Prozent.
«P»-Index mit Hoffnungszeichen Der Publicitas-Index, der die Werbeausgaben in der Tagespresse misst, sank im Juli um 1,3 Punkte auf 112,7 Punkte. Er steht damit auf dem Niveau von Oktober 1998. Der Rückgang fiel etwas geringer aus als in den vergangenen Monaten, als ein Minus von durchschnittlich zwei Punkten zu verzeichnen war. Der Zusammenbruch der Stelleninserate spiele jedoch nach wie vor eine entscheidende Rolle in der Verringerung des Indexes. Der separate Index Stelleninserate sank um 7,9 auf 207,0 Punkte.
Ringier verkauft TopJobsScout24 Die Scout24-Gruppe wird Alleinbesitzer des Online-Jobbörsenbetreibers TopJobsScout24 Schweiz. Sie übernimmt sämtliche Aktien aus dem Besitz des Medienkonzerns Ringier und von VR-Präsident Peter B. Müller. Gleichzeitig treten Ringier und Müller aus dem Verwaltungsrat aus. Die beiden bisherigen Partner hatten die Humanline-Gruppe als Vorgängerin von JobScout24 aufgebaut, in die Scout24-Gruppe geführt und mit ihrem Know-how zur Fusion von TopJobs und JobScout24 im vergangenen Jahr beigetragen. TopJobsScout24 solle nun enger an die Online-Marktplätze AutoScout24 und ImmoScout24 angebunden werden, erklärte Christian Mangstl, CEO der Scout24- Gruppe. Die Zusammenarbeit zwischen Scout24 und Ringier wird weitergeführt.

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