Betty kocht auch für dich
TBWA Switzerland wirbt für die Früchte der Liaison zwischen Betty Bossi und Coop
TBWA Switzerland wirbt für die Früchte der Liaison zwischen Betty Bossi und CoopVon Simone Keller Seit diesem Frühjahr steht die «Kochlehrerin» Betty Bossi für Coop am Herd und zaubert unter dem Label Idee Betty Bossi schmackhafte Convenience-Produkte in die Coop-Regale. Mit einer nationalen Kampagne von TBWA Switzerland startete Mitte August die Kommunikation dieser Allianz.
Zeit ist in der heutigen Gesellschaft ein kostbares Gut. Immer mehr Leistungen müssen in immer kürzeren Abständen erbracht werden. Hat der Mensch ein bisschen Freizeit, will er diese voll auskosten und nicht für Unnötiges verschwenden. Darunter zählt für viele offenbar auch das Stehen am Herd. Gemäss ACNielsen sind die Detailhandels-verkäufe pro Tausend Kilogramm allein für Sandwiches und Fertigsalate in den letzten drei Jahren um 37 Prozent gestiegen. Der Umsatz hat in dieser Zeit sogar um mehr als die Hälfte zugenommen.
Der kontinuierliche Anstieg des Absatzes von Convenience-Produkten macht deutlich, dass Ready-to-eat und Ready-to-cook zentrale Begriffe im heutigen Foodbereich sind. Gerade weil die Gerichte fremd zubereitet sind, legt der Konsument grossen Wert auf Qualität: Die Speisen sollen zwar einfach und schnell serviert werden können, müssen aber zugleich ausgewogen und hochwertig sein.
Dieser Ansprüche ist sich auch die Basler Coop-Gruppe bewusst. Lebensfreude, Convenience, Dynamik, Frische und Gesundheit stellen für sie zentrale Begriffe im eigenen Leitbild dar. Dies sind gemäss dem Coop-Pressesprecher, Karl Weisskopf, Trends, die den Einkauf und Konsum der heutigen Gesellschaft bestimmen.
Mit der neuen Kompetenzmarke Idee Betty Bossi, die seit Anfang Juni in den Regalen liegt, will das Detailhandelsunternehmen diesem Kundenbedürfnis verstärkt Rechnung tragen. Das neuartige Sortiment besteht aus Ready-to-cook- und Ready-to-eat-Produkten, die nach Rezepten von Betty Bossi hergestellt werden. Geburtsstunde des neuen Convenience-Angebotes war im November vergangenen Jahres, als die Coop-Gruppe 50 Prozent der Betty Bossi Verlag AG übernehmen konnte. Die andere Hälfte der Anteile hält nach wie vor der Ringier Konzern, dem die Marke im letzten Jahr gut 68,1 Millionen Franken einbrachte.
Ursprünglich in der Marketingabteilung der Schweizer Niederlassung von Unilever ausgetüftelt, eroberte die fiktive Kochlehrerin Betty Bossi als Rezeptautorin in den letzten 50 Jahren die helvetischen Küchen. Vom tiefen Vertrauen, das Frau – später auch Herr – Schweizer dem Namen seit Generationen entgegenbringen, will nun auch Coop profitieren.
Die ersten Zahlen von Idee Betty Bossi erfreuen Coop
Die Regale der Coop-Filialen sind zwar bereits seit bald drei Monaten mit Idee-Betty-Bossi-Produkten bestückt, trotzdem tritt das Basler Unternehmen erst seit Mitte August mit einem nationalen Werbeauftritt an die Öffentlichkeit. Federführend in der Konzeption der Kampagne ist TBWA Switzerland, die den siebenstelligen Etat zwei Konkurrenten vor der Nase wegschnappte. Den eher späten Zeitpunkt der Lancierung begründet Ursula Guhl, TBWA-Client Unit Manager, damit, dass man heute bereits ein breites Sortiment präsentieren könne. Anfang Juni habe zuerst eine stille Einführung stattgefunden, in deren Umfeld nur gerade einige Neuheiten vorgestellt wurden.
Seit zwei Wochen wird den Schweizer Kinogängern und TV-Zuschauern die neue Allianz vorgestellt und deren Produkte schmackhaft gemacht: In einer schnellen Szenenabfolge erscheinen verschiedene Menschen mit einer umgebundenen Serviette, die sich als visueller Aufhänger durch alle Werbemittel zieht.
Der Claim «Endlich besser essen. Freuen Sie sich drauf!» und der Packshot lösen den Spot auf. Mit der Follow-up-Kampagne, die drei weitere TV-Spots sowie fünf Plakat- und sieben Inseratesujets umfasst, soll die Botschaft durch Testimonials vertieft werden. Ein Italiener schreibt in Gedanken einen Brief an seine Frau; ein junger Mann philosophiert über das Leben und ein Pärchen zählt sich seine Macken auf, während sie in die erste gemeinsame Wohnung einziehen. Alle drei Spots gipfeln darin, dass die Protagonisten mit umgehängter Serviette in leidenschaftlich-lustvoller Pose verharren und sich so auf ihre Idee Betty Bossi Sandwiches, ihre Pizza oder ihren Salat freuen.
Kernzielgruppe sind die berufstätigen 20- bis 49-Jährigen. Aber auch Senioren sollen laut Guhl angesprochen werden, denn für diese Generation sei Zeit heute ebenfalls ein kostbares Gut.
«Kostbar» sind auch die Artikel der neuen Linie Idee Betty Bossi: «Es handelt sich um hochwertige Produkte, deshalb sind sie auch teurer», erklärt der Pressesprecher und präzisiert, dies beginne schon bei der Auswahl der Rohstoffe.
Trotz der höheren Preislage ist man bei Coop mehr als zufrieden mit den bisherigen Verkaufszahlen. Laut Weisskopf seien diese sogar «ausgezeichnet». Und das, obwohl das allgemeine Konsumtief dem Basler Grossverteiler ebenfalls eine spürbare Flaute beschert hat. Auch wenn die Gesamtzahlen nach wie vor über dem Vorjahreswert liegen, wie der Pressesprecher versichert. Der Zukunft der neuen Kompetenzmarke sieht Karl Weisskopf optimistisch entgegen; er ist überzeugt, dass das gute Preis-Leistungsverhältnis die Konsumenten zu überzeugen vermag.
Zeit ist in der heutigen Gesellschaft ein kostbares Gut. Immer mehr Leistungen müssen in immer kürzeren Abständen erbracht werden. Hat der Mensch ein bisschen Freizeit, will er diese voll auskosten und nicht für Unnötiges verschwenden. Darunter zählt für viele offenbar auch das Stehen am Herd. Gemäss ACNielsen sind die Detailhandels-verkäufe pro Tausend Kilogramm allein für Sandwiches und Fertigsalate in den letzten drei Jahren um 37 Prozent gestiegen. Der Umsatz hat in dieser Zeit sogar um mehr als die Hälfte zugenommen.
Der kontinuierliche Anstieg des Absatzes von Convenience-Produkten macht deutlich, dass Ready-to-eat und Ready-to-cook zentrale Begriffe im heutigen Foodbereich sind. Gerade weil die Gerichte fremd zubereitet sind, legt der Konsument grossen Wert auf Qualität: Die Speisen sollen zwar einfach und schnell serviert werden können, müssen aber zugleich ausgewogen und hochwertig sein.
Dieser Ansprüche ist sich auch die Basler Coop-Gruppe bewusst. Lebensfreude, Convenience, Dynamik, Frische und Gesundheit stellen für sie zentrale Begriffe im eigenen Leitbild dar. Dies sind gemäss dem Coop-Pressesprecher, Karl Weisskopf, Trends, die den Einkauf und Konsum der heutigen Gesellschaft bestimmen.
Mit der neuen Kompetenzmarke Idee Betty Bossi, die seit Anfang Juni in den Regalen liegt, will das Detailhandelsunternehmen diesem Kundenbedürfnis verstärkt Rechnung tragen. Das neuartige Sortiment besteht aus Ready-to-cook- und Ready-to-eat-Produkten, die nach Rezepten von Betty Bossi hergestellt werden. Geburtsstunde des neuen Convenience-Angebotes war im November vergangenen Jahres, als die Coop-Gruppe 50 Prozent der Betty Bossi Verlag AG übernehmen konnte. Die andere Hälfte der Anteile hält nach wie vor der Ringier Konzern, dem die Marke im letzten Jahr gut 68,1 Millionen Franken einbrachte.
Ursprünglich in der Marketingabteilung der Schweizer Niederlassung von Unilever ausgetüftelt, eroberte die fiktive Kochlehrerin Betty Bossi als Rezeptautorin in den letzten 50 Jahren die helvetischen Küchen. Vom tiefen Vertrauen, das Frau – später auch Herr – Schweizer dem Namen seit Generationen entgegenbringen, will nun auch Coop profitieren.
Die ersten Zahlen von Idee Betty Bossi erfreuen Coop
Die Regale der Coop-Filialen sind zwar bereits seit bald drei Monaten mit Idee-Betty-Bossi-Produkten bestückt, trotzdem tritt das Basler Unternehmen erst seit Mitte August mit einem nationalen Werbeauftritt an die Öffentlichkeit. Federführend in der Konzeption der Kampagne ist TBWA Switzerland, die den siebenstelligen Etat zwei Konkurrenten vor der Nase wegschnappte. Den eher späten Zeitpunkt der Lancierung begründet Ursula Guhl, TBWA-Client Unit Manager, damit, dass man heute bereits ein breites Sortiment präsentieren könne. Anfang Juni habe zuerst eine stille Einführung stattgefunden, in deren Umfeld nur gerade einige Neuheiten vorgestellt wurden.
Seit zwei Wochen wird den Schweizer Kinogängern und TV-Zuschauern die neue Allianz vorgestellt und deren Produkte schmackhaft gemacht: In einer schnellen Szenenabfolge erscheinen verschiedene Menschen mit einer umgebundenen Serviette, die sich als visueller Aufhänger durch alle Werbemittel zieht.
Der Claim «Endlich besser essen. Freuen Sie sich drauf!» und der Packshot lösen den Spot auf. Mit der Follow-up-Kampagne, die drei weitere TV-Spots sowie fünf Plakat- und sieben Inseratesujets umfasst, soll die Botschaft durch Testimonials vertieft werden. Ein Italiener schreibt in Gedanken einen Brief an seine Frau; ein junger Mann philosophiert über das Leben und ein Pärchen zählt sich seine Macken auf, während sie in die erste gemeinsame Wohnung einziehen. Alle drei Spots gipfeln darin, dass die Protagonisten mit umgehängter Serviette in leidenschaftlich-lustvoller Pose verharren und sich so auf ihre Idee Betty Bossi Sandwiches, ihre Pizza oder ihren Salat freuen.
Kernzielgruppe sind die berufstätigen 20- bis 49-Jährigen. Aber auch Senioren sollen laut Guhl angesprochen werden, denn für diese Generation sei Zeit heute ebenfalls ein kostbares Gut.
«Kostbar» sind auch die Artikel der neuen Linie Idee Betty Bossi: «Es handelt sich um hochwertige Produkte, deshalb sind sie auch teurer», erklärt der Pressesprecher und präzisiert, dies beginne schon bei der Auswahl der Rohstoffe.
Trotz der höheren Preislage ist man bei Coop mehr als zufrieden mit den bisherigen Verkaufszahlen. Laut Weisskopf seien diese sogar «ausgezeichnet». Und das, obwohl das allgemeine Konsumtief dem Basler Grossverteiler ebenfalls eine spürbare Flaute beschert hat. Auch wenn die Gesamtzahlen nach wie vor über dem Vorjahreswert liegen, wie der Pressesprecher versichert. Der Zukunft der neuen Kompetenzmarke sieht Karl Weisskopf optimistisch entgegen; er ist überzeugt, dass das gute Preis-Leistungsverhältnis die Konsumenten zu überzeugen vermag.
