Sauber gemixxter Campari
Guye Benker bewirbt Premix-Drink des Apéroherstellers
Guye Benker bewirbt Premix-Drink des ApéroherstellersVon Ernst Weber Campari Schweiz lanciert mit einer ästhetisch sauberen Kampagne von Guye Benker (GB), Zürich, den alkoholischen Drink Campari Mixx. Zielgruppe im Boommarkt Alcopops sind nachtaktive, erwachsene Lounge- und Bargänger.
Alcopops, wie die Mischgetränke aus Spirituosen und Fruchtsäften heissen, sind der Renner im Getränkemarkt: Innert zwei Jahren, von Anfang 2000 bis Ende 2001, stieg der Konsum von 1,7 Millionen auf 28 Millionen Flaschen. Mittlerweile haben Alcopops im Spirituosenmarkt einen Anteil von vier Prozent erlangt, wie aus der neuesten Statistik der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV) hervorgeht.
Ein Ende des Booms ist noch lange nicht in Sicht. Dieter Tosoni, Leiter Koordination Handel und Werbung bei der EAV, schätzt den Konsum von Alcopops in diesem Jahr auf 35 bis 40 Millionen Flaschen zu 2,75 Deziliter Inhalt, die über den Ladentisch oder die Tresen von Discos und anderen Trendlokalen gehen werden.
Die relativ schwach alkoholhaltigen Drinks (Bacardi Breezer etwa weist 5,6, Campari Mixx 6,5 Alkoholprozente auf) werden vor allem von Jugendlichen und jungen Erwachsenen getrunken – doch fehlen Untersuchungen über das Alcopops-Konsumverhalten von Schweizer Jugendlichen.
Um in diesem lukrativen Geschäft mitmischen zu können, beabsichtigt darum der in Monaco domizilierte Spirituosenhersteller Campari International, global das Premix-Getränk Campari Mixx einzuführen. In Japan wird es unter dem Namen Spumoni bereits seit drei Jahren konsumiert – und gehört dort bereits zum festen Bestandteil heisser Partynächte, wie Chris Nietlispach, General Manager Campari Schweiz, erklärt.
Campari Mixx wird in der Schweiz – nebst Italien das zweite europäische Land, in dem der Trenddrink auf den Markt kommt – mit einem Auftritt von Guye Benker lanciert. Die Grafik knüpft an die Tradition des Hauses Campari an, die Identität der Marke durch ästhetisch hoch stehende Werbung darzustellen.
Positionierung umgeht Alkoholverbot für Jugendliche
Christophe Guye weiss um die Bedenken, Campari Mixx könnte die unter 18-Jährigen zum Alkoholmissbrauch verführen – denn die EAV rechnet Alcopops seit dem 1. Februar 1997 zu den Spirituosen und verbietet damit Werbung, die sich gezielt an Jugendliche unter 18 Jahren richtet.
Das Mischgetränk (Campari, Grapefruit, Soda) sei zwar süsser als der klassische Campari Bitter, aber immer noch bitter genug, um Jugendlichen nicht zu schmecken. Untersuchungen hätten gezeigt, dass Bittergetränke erst von über 25-Jährigen goutiert werden, erklärt Agenturinhaber Guye.
Die werbliche Umsetzung umgeht dieses Problem, indem sie das Produkt mit Blick auf ein älteres Zielpublikum als Getränk positioniert, das nachts im Ausgang konsumiert wird, wenn alle unter 18-Jährigen längst im Tiefschlaf liegen (sollten): Dem Betrachter der Inserate und Plakate leuchten die charakteristischen Merkmale der Verpackung – sie wurden aus Japan übernommen – wie ein Licht in der Nacht den Weg zum Produkt.
Alcopops, wie die Mischgetränke aus Spirituosen und Fruchtsäften heissen, sind der Renner im Getränkemarkt: Innert zwei Jahren, von Anfang 2000 bis Ende 2001, stieg der Konsum von 1,7 Millionen auf 28 Millionen Flaschen. Mittlerweile haben Alcopops im Spirituosenmarkt einen Anteil von vier Prozent erlangt, wie aus der neuesten Statistik der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV) hervorgeht.
Ein Ende des Booms ist noch lange nicht in Sicht. Dieter Tosoni, Leiter Koordination Handel und Werbung bei der EAV, schätzt den Konsum von Alcopops in diesem Jahr auf 35 bis 40 Millionen Flaschen zu 2,75 Deziliter Inhalt, die über den Ladentisch oder die Tresen von Discos und anderen Trendlokalen gehen werden.
Die relativ schwach alkoholhaltigen Drinks (Bacardi Breezer etwa weist 5,6, Campari Mixx 6,5 Alkoholprozente auf) werden vor allem von Jugendlichen und jungen Erwachsenen getrunken – doch fehlen Untersuchungen über das Alcopops-Konsumverhalten von Schweizer Jugendlichen.
Um in diesem lukrativen Geschäft mitmischen zu können, beabsichtigt darum der in Monaco domizilierte Spirituosenhersteller Campari International, global das Premix-Getränk Campari Mixx einzuführen. In Japan wird es unter dem Namen Spumoni bereits seit drei Jahren konsumiert – und gehört dort bereits zum festen Bestandteil heisser Partynächte, wie Chris Nietlispach, General Manager Campari Schweiz, erklärt.
Campari Mixx wird in der Schweiz – nebst Italien das zweite europäische Land, in dem der Trenddrink auf den Markt kommt – mit einem Auftritt von Guye Benker lanciert. Die Grafik knüpft an die Tradition des Hauses Campari an, die Identität der Marke durch ästhetisch hoch stehende Werbung darzustellen.
Positionierung umgeht Alkoholverbot für Jugendliche
Christophe Guye weiss um die Bedenken, Campari Mixx könnte die unter 18-Jährigen zum Alkoholmissbrauch verführen – denn die EAV rechnet Alcopops seit dem 1. Februar 1997 zu den Spirituosen und verbietet damit Werbung, die sich gezielt an Jugendliche unter 18 Jahren richtet.
Das Mischgetränk (Campari, Grapefruit, Soda) sei zwar süsser als der klassische Campari Bitter, aber immer noch bitter genug, um Jugendlichen nicht zu schmecken. Untersuchungen hätten gezeigt, dass Bittergetränke erst von über 25-Jährigen goutiert werden, erklärt Agenturinhaber Guye.
Die werbliche Umsetzung umgeht dieses Problem, indem sie das Produkt mit Blick auf ein älteres Zielpublikum als Getränk positioniert, das nachts im Ausgang konsumiert wird, wenn alle unter 18-Jährigen längst im Tiefschlaf liegen (sollten): Dem Betrachter der Inserate und Plakate leuchten die charakteristischen Merkmale der Verpackung – sie wurden aus Japan übernommen – wie ein Licht in der Nacht den Weg zum Produkt.
