Shortlist: «Nurgolfimkopf?»
Es ist natürlich nicht so, dass die gesamte Werbeszene neuerdings nur noch auf Fairway und Green anzutreffen ist – auch wenn die Zahl der Werber-Golfturniere seit einiger Zeit geradezu explodiert ist.
Es ist natürlich nicht so, dass die gesamte Werbeszene neuerdings nur noch auf Fairway und Green anzutreffen ist – auch wenn die Zahl der Werber-Golfturniere seit einiger Zeit geradezu explodiert ist.Shortlist «Nurgolfimkopf?»
Von Beat Fritsch
Mehr dazu später, denn erst noch einmal in die Badi gehen, bevor sich der Sommer definitiv ans Mittelmeer zurückzieht, hiess die Devise eines neuen ADC-Anlasses. Andreas Prokesch, Primus inter Pares im Vorstand des Kreativclubs, hat sich zum Ziel gesetzt, das Clubleben verstärkt zu aktivieren. Worauf die Idee des ADC-Baditags geboren wurde. Gastrecht dafür gewährte die «Barfussbar» in der Zürcher Frauenbadi beim Bauschänzli, wo sich vorletzten Dienstagabend trotz Badi-inkompatibler Temperaturen die Elite des Schweizer Kreativschaffens ein Stelldichein gab.
Managerin «in charge» für die Badigeschichte war ADC-Vorstandsmitglied Valentina Herrmann. Sie schaffte es, allen Gästen alles recht zu machen – fast allen. Die Location war schön herausgeputzt, das Essen fein und die Getränke von der Art, dass sie wie von selbst die Kehle hinunterflossen. Nur das Fehlen von Hartem führte dazu, dass gewisse (männliche!) Gäste auf ihre Wodka-Mixes verzichten mussten und darob ein bisschen moserten. Final hatte die Absenz von Hochgeistigem aber ihr Gutes, befand man sich doch recht nahe an den reissenden Wassern der Limmat.
In der illustren Gästeschar sah man viele Paare, darunter Donatella und René Rüegg, er Mitinhaber von Rüegg Fontana Heiderich und früherer Backgammon-Sparringpartner des Shortlistautors, Claudia und Daniel Matter, Agentur Matter und Partner, Internetkünstler und Web-AD Patrick Spahr alias «Patman» mit Ehefrau Betsy Spahr, Gestalterin Irène Hiltpold und Filmer Ernst Wirz sowie Rita und Martin Spillmann. «Der Martin ist dann im Fall der Mann von der Rita, und nicht umgekehrt», diktierte Irène Hiltpold der WerbeWoche ins Notizbüchlein und machte so auf den Fakt aufmerksam, dass hinter jedem erfolgreichen Mann eine starke…aber das ist eine andere Story. Rita Spillmann jedenfalls gab an, mehr Zeit für sich zu haben, seit Martin mit SFLB seine eigene Agentur besitze. Ebenfalls vor Ort: Marketingspezialistin Patrizia Haller, die Kreativen Barbara Strahm, Roland Scotoni, Mark Stahel und Markus Rottmann.
Von der Kreativ- in die Media- und Beraterecke wechselte man am Donnerstag. Peter Hofstetter von der Mediaberatungsfirma Mediaxis lud zur Rioja-y-Tapas-Fiesta, und Hitradio Z weihte im Seefeld das neue Studio ein. Viele alte Bekannte sah man bei Mediaxis, wobei Thomas Städeli News zu berichten hatte. Er ist bei Frame Eleven als Mitinhaber ausgestiegen und nun bei AY&R als Beratungsgruppenleiter zu finden. Übrigens half Petrus bei der Besuchsplanung der Event-Doublette vom Donnerstag kräftig mit. Halb neun öffnete der Himmel seine Schleusen, Hofstetters Gäste stürmten ins Haus und das Shortlistteam zu Hitradio Z.
Auch bei Z-Marketingleiter Mike Gut war das Gästeaufkommen beeindruckend, auch hier floss der Wein nicht zu knapp. Auffallend war die grosse Zahl junger Damen. Der Stab der Redaktorinnen und Moderatorinnen schien massiv verjüngt. Vermutlich weil der Nachwuchs mit der modernen Technik einfach besser zurechtkommt.
«Lustige Bergwanderung mit WBO» wäre ein möglicher Name des letzten Events der vergangenen Woche gewesen. Nur, es handelte sich um ein Golfturnier, zu dem die Dialogmarketingagentur eingeladen hatte. Allerdings hat es der Platz in Sörenberg-Flühli ziemlich in sich, nicht nur
des Schwierigkeitsgrades, sondern vor allem der zurückzulegenden Höhenmeter wegen. Golf wurde hier zur schweisstreibenden Plackerei. Was die Gäste aber nicht weiter aus der Fassung bringen konnte: Noblesse oblige!
Angereist waren über vierzig Spieler mit Handicap oder Platzreife – das sind die Guten, die schon auf den Platz dürfen. Und fast ebenso viele Rookies, die übers Übungsgelände gehetzt wurden und am Abend daran zu erkennen waren, dass ihre Hände Blasen aufwiesen. Indes: Platzreife oder Handicap sind keine Garanten für ein ausgereiftes Spiel. Denn Golf ist knifflig, und die Bälle fliegen zuweilen launisch übers Fairway, sodass selbst geübte Spieler im knöchel- bis kniehohen Rough danach suchen müssen – wie etwa Hélène Müller, die mit Handicap 12 die bestklassierte Teilnehmerin war. Nach einer lausigen ersten Runde steigerte sie sich allerdings markant und gewann zwar nicht das Turnier, aber wenigstens den «Longest Drive Contest». Was sich sowieso lohnte, war doch der Preis dafür ein Farbdrucker.
Auch Gastgeber Daniel Brüngger sah man zeitweise im Gras herumspazieren. Zum Glück sind Golfbälle nicht grün, sonst hätte Brüngger noch das Prachtsexemplar von Laubfrosch, der bei der Ballsuche frech unter einem Busch hervorquakte, über das Fairway gehämmert. Bei Daniela und Piero Schäfer konnte man sehen, wer in dieser Paarung die Golfhosen anhat. Bei den Herausgebern des Magazins Golf Suisse steht Daniela mit einem um 6.1 Punkte besseren Handicap zu Buche als ihr Göttergatte.
Eine letzte Mitteilung noch: WBO heisst seit dieser Woche offiziell Ogilvy One. Weshalb im Anschluss ans üppige Entlebucher Bauernbuffet das alte WBO-Logo in Form eines Kuchens definitiv gegessen wurde.
Von Beat Fritsch
Mehr dazu später, denn erst noch einmal in die Badi gehen, bevor sich der Sommer definitiv ans Mittelmeer zurückzieht, hiess die Devise eines neuen ADC-Anlasses. Andreas Prokesch, Primus inter Pares im Vorstand des Kreativclubs, hat sich zum Ziel gesetzt, das Clubleben verstärkt zu aktivieren. Worauf die Idee des ADC-Baditags geboren wurde. Gastrecht dafür gewährte die «Barfussbar» in der Zürcher Frauenbadi beim Bauschänzli, wo sich vorletzten Dienstagabend trotz Badi-inkompatibler Temperaturen die Elite des Schweizer Kreativschaffens ein Stelldichein gab.
Managerin «in charge» für die Badigeschichte war ADC-Vorstandsmitglied Valentina Herrmann. Sie schaffte es, allen Gästen alles recht zu machen – fast allen. Die Location war schön herausgeputzt, das Essen fein und die Getränke von der Art, dass sie wie von selbst die Kehle hinunterflossen. Nur das Fehlen von Hartem führte dazu, dass gewisse (männliche!) Gäste auf ihre Wodka-Mixes verzichten mussten und darob ein bisschen moserten. Final hatte die Absenz von Hochgeistigem aber ihr Gutes, befand man sich doch recht nahe an den reissenden Wassern der Limmat.
In der illustren Gästeschar sah man viele Paare, darunter Donatella und René Rüegg, er Mitinhaber von Rüegg Fontana Heiderich und früherer Backgammon-Sparringpartner des Shortlistautors, Claudia und Daniel Matter, Agentur Matter und Partner, Internetkünstler und Web-AD Patrick Spahr alias «Patman» mit Ehefrau Betsy Spahr, Gestalterin Irène Hiltpold und Filmer Ernst Wirz sowie Rita und Martin Spillmann. «Der Martin ist dann im Fall der Mann von der Rita, und nicht umgekehrt», diktierte Irène Hiltpold der WerbeWoche ins Notizbüchlein und machte so auf den Fakt aufmerksam, dass hinter jedem erfolgreichen Mann eine starke…aber das ist eine andere Story. Rita Spillmann jedenfalls gab an, mehr Zeit für sich zu haben, seit Martin mit SFLB seine eigene Agentur besitze. Ebenfalls vor Ort: Marketingspezialistin Patrizia Haller, die Kreativen Barbara Strahm, Roland Scotoni, Mark Stahel und Markus Rottmann.
Von der Kreativ- in die Media- und Beraterecke wechselte man am Donnerstag. Peter Hofstetter von der Mediaberatungsfirma Mediaxis lud zur Rioja-y-Tapas-Fiesta, und Hitradio Z weihte im Seefeld das neue Studio ein. Viele alte Bekannte sah man bei Mediaxis, wobei Thomas Städeli News zu berichten hatte. Er ist bei Frame Eleven als Mitinhaber ausgestiegen und nun bei AY&R als Beratungsgruppenleiter zu finden. Übrigens half Petrus bei der Besuchsplanung der Event-Doublette vom Donnerstag kräftig mit. Halb neun öffnete der Himmel seine Schleusen, Hofstetters Gäste stürmten ins Haus und das Shortlistteam zu Hitradio Z.
Auch bei Z-Marketingleiter Mike Gut war das Gästeaufkommen beeindruckend, auch hier floss der Wein nicht zu knapp. Auffallend war die grosse Zahl junger Damen. Der Stab der Redaktorinnen und Moderatorinnen schien massiv verjüngt. Vermutlich weil der Nachwuchs mit der modernen Technik einfach besser zurechtkommt.
«Lustige Bergwanderung mit WBO» wäre ein möglicher Name des letzten Events der vergangenen Woche gewesen. Nur, es handelte sich um ein Golfturnier, zu dem die Dialogmarketingagentur eingeladen hatte. Allerdings hat es der Platz in Sörenberg-Flühli ziemlich in sich, nicht nur
des Schwierigkeitsgrades, sondern vor allem der zurückzulegenden Höhenmeter wegen. Golf wurde hier zur schweisstreibenden Plackerei. Was die Gäste aber nicht weiter aus der Fassung bringen konnte: Noblesse oblige!
Angereist waren über vierzig Spieler mit Handicap oder Platzreife – das sind die Guten, die schon auf den Platz dürfen. Und fast ebenso viele Rookies, die übers Übungsgelände gehetzt wurden und am Abend daran zu erkennen waren, dass ihre Hände Blasen aufwiesen. Indes: Platzreife oder Handicap sind keine Garanten für ein ausgereiftes Spiel. Denn Golf ist knifflig, und die Bälle fliegen zuweilen launisch übers Fairway, sodass selbst geübte Spieler im knöchel- bis kniehohen Rough danach suchen müssen – wie etwa Hélène Müller, die mit Handicap 12 die bestklassierte Teilnehmerin war. Nach einer lausigen ersten Runde steigerte sie sich allerdings markant und gewann zwar nicht das Turnier, aber wenigstens den «Longest Drive Contest». Was sich sowieso lohnte, war doch der Preis dafür ein Farbdrucker.
Auch Gastgeber Daniel Brüngger sah man zeitweise im Gras herumspazieren. Zum Glück sind Golfbälle nicht grün, sonst hätte Brüngger noch das Prachtsexemplar von Laubfrosch, der bei der Ballsuche frech unter einem Busch hervorquakte, über das Fairway gehämmert. Bei Daniela und Piero Schäfer konnte man sehen, wer in dieser Paarung die Golfhosen anhat. Bei den Herausgebern des Magazins Golf Suisse steht Daniela mit einem um 6.1 Punkte besseren Handicap zu Buche als ihr Göttergatte.
Eine letzte Mitteilung noch: WBO heisst seit dieser Woche offiziell Ogilvy One. Weshalb im Anschluss ans üppige Entlebucher Bauernbuffet das alte WBO-Logo in Form eines Kuchens definitiv gegessen wurde.
