«Das Selektionsverfahren verlief professionell»
Zuschriften zu Andreas Prokesch’s Beitrag «Kein Jekami zum Sozialtarif» in WW 30/02
Zuschriften zu Andreas Prokesch’s Beitrag «Kein Jekami zum Sozialtarif» in WW 30/02Dass Herr Prokesch seine Meinung über den Pitch des Zoo Zürich äussert, ist sein gutes Recht. Und dass er sein Urteil über die erste Arbeit der neuen Werbeagentur für den Zoo Zürich kundtut, ebenfalls. Publizistisch bedenklich ist allerdings die Tatsache, dass die WerbeWoche sich als Plattform für einen prominent aufgemachten und sogar auf der Titelseite angerissenen Artikel zur Verfügung stellt, der schlecht recherchiert ist und mit falschen Fakten operiert.Deshalb hier einige Richtigstellungen:1. Es ist richtig, dass die Marketingleiterin Irène Inderbitzin die später ausgewählte Agentur von früherer Zusammenarbeit kennt. Mit zwei weiteren präsentierenden Agenturen habe ich selbst bereits sehr erfolgreich und gut zusammengearbeitet.
2. Es ist richtig, dass diese Agentur wie die beiden anderen auf Grund der offenbar positiven Erfahrungen aus dieser Zusammenarbeit zur Präsentation eingeladen wurden.
3. Es ist falsch, dass die Marketingleiterin Irène Inderbitzin den Entscheid für die ausgewählte Agentur traf.
4. Den Entscheid traf ein sechsköpfiges, aus Geschäftsleitungs- und Marketingteam-Mitgliedern bestehendes Gremium. Zudem wurde der Entscheid auch vom Verwaltungsrat des Zoo Zürich bestätigt.
5. Falsch ist, dass zehn Agenturen teilnahmen: es waren acht.
6. Zu erstaunen vermag, dass sich bei diesem – gemäss Herrn Prokesch äusserst dilettantisch ausgetragenen – Pitch immerhin drei aus den grössten und anerkanntesten BSW-Agenturen beteiligt haben.
7. Es ist falsch, dass der Entscheid – wie im Artikel suggeriert wurde – aus subjektiven, nicht nachvollziehbaren oder gar beziehungsmässigen Gründen erfolgte. Im Gegenteil:
8. Das Selektionsverfahren verlief absolut professionell und wie folgt:
– Schriftliches und mündliches Briefing. Gelegenheit zu einem Re-Briefing.
– Präsentation des Konzeptes vor dem oben erwähnten sechsköpfigen Gremium.
– Jedes Mitglied dieses Gremiums vergab nach jeder Präsentation geheim seine Punkte anhand einer klar vorgegebenen, rund 30 Positionen umfassenden Bewertungsliste.
– Die drei im Total am höchsten bewerteten Konzepte wurden anonym in den Copy-Test eines anerkannten Marktforschungs-Institutes geschickt.
– Gewonnen hat jenes Konzept, das kumuliert aus Punkten und Copy-Test am besten abgeschnitten hat.
– Das ausgewählte Konzept und die Agentur wurden dem Verwaltungsrat – inklusive Ergebnisse des Copytests – präsentiert. Dr. Alex Rübel Direktor Zoo Zürich
2. Es ist richtig, dass diese Agentur wie die beiden anderen auf Grund der offenbar positiven Erfahrungen aus dieser Zusammenarbeit zur Präsentation eingeladen wurden.
3. Es ist falsch, dass die Marketingleiterin Irène Inderbitzin den Entscheid für die ausgewählte Agentur traf.
4. Den Entscheid traf ein sechsköpfiges, aus Geschäftsleitungs- und Marketingteam-Mitgliedern bestehendes Gremium. Zudem wurde der Entscheid auch vom Verwaltungsrat des Zoo Zürich bestätigt.
5. Falsch ist, dass zehn Agenturen teilnahmen: es waren acht.
6. Zu erstaunen vermag, dass sich bei diesem – gemäss Herrn Prokesch äusserst dilettantisch ausgetragenen – Pitch immerhin drei aus den grössten und anerkanntesten BSW-Agenturen beteiligt haben.
7. Es ist falsch, dass der Entscheid – wie im Artikel suggeriert wurde – aus subjektiven, nicht nachvollziehbaren oder gar beziehungsmässigen Gründen erfolgte. Im Gegenteil:
8. Das Selektionsverfahren verlief absolut professionell und wie folgt:
– Schriftliches und mündliches Briefing. Gelegenheit zu einem Re-Briefing.
– Präsentation des Konzeptes vor dem oben erwähnten sechsköpfigen Gremium.
– Jedes Mitglied dieses Gremiums vergab nach jeder Präsentation geheim seine Punkte anhand einer klar vorgegebenen, rund 30 Positionen umfassenden Bewertungsliste.
– Die drei im Total am höchsten bewerteten Konzepte wurden anonym in den Copy-Test eines anerkannten Marktforschungs-Institutes geschickt.
– Gewonnen hat jenes Konzept, das kumuliert aus Punkten und Copy-Test am besten abgeschnitten hat.
– Das ausgewählte Konzept und die Agentur wurden dem Verwaltungsrat – inklusive Ergebnisse des Copytests – präsentiert. Dr. Alex Rübel Direktor Zoo Zürich
