VgT verklagt Lokalradios
Der Verein gegen Tierfabriken (VgT) verklagt Radio Grischa und Radio 32, weil sie einen Werbespot gekürzt haben.
Der Verein gegen Tierfabriken (VgT) verklagt Radio Grischa und Radio 32, weil sie einen Werbespot gekürzt haben.Aus dem 45-sekündigen Original schnitt Radio 32 vier, Grischa sogar zehn Sekunden heraus. Der Schere fielen Pausen zwischen Sprechpassagen zum Opfer. Der VgT wurde weder um Zustimmung gebeten noch nachträglich informiert. Da der volle Preis verrechnet wurde, sehen die Tierschützer betrügerische Absicht am Werk. Beide Sender hätten ihr Vorgehen als üblich gerechtfertigt. Der VgT glaubt, Lokalradios versuchten mehr Spots in der gesetzlichen Werbezeit unterzubringen. Das hält Radioverkaufsleiter Felix Kirchsperger von Radiotele für unwahrscheinlich, da heute kaum ein Sender ausgebucht sei. Eigenmächtige Kürzungen seien aber natürlich nicht zulässig. (sm)
