Mirena’s Geheimnis

TBS Identity emotionalisiert für Schering ein Hormon freisetzendes Kontrazeptiva

TBS Identity emotionalisiert für Schering ein Hormon freisetzendes KontrazeptivaMit der Einführung der Pille in den Sechzigerjahren begann auch der Kampf der Pharmaindustrie um die Poleposition auf dem neu erschlossenen Markt. Heute hat frau die Wahl zwischen einer Vielzahl kontrazeptiver Methoden, wobei Antibabypillen nach wie vor am häufigsten verwendet werden. Im Herbst will die Schweizer Niederlassung des deutschen Pharmakonzerns Schering das Hormon freisetzende Intrauterin-Produkt Mirena als Alternative zu Pille und Sterilisation in Erinnerung rufen. Der Pharmariese führte 1961 als Erster die Antibabypille im europäischen Markt ein und ist heute im Bereich Fertilitätskontrolle Marktleader. 2001 erwirtschaftete dieser Schering-Bereich 23 Prozent des Konzernumsatzes oder rund 1,12 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Mirena steht mit 100 Millionen Euro Umsatzerlös an 12. Stelle innerhalb der verkaufsstärksten Schering-Produkte.
TBS Identity soll nun Mirena zu mehr Awareness verhelfen und dessen Consumerbenefits verankern. Die Kampagne richtet sich erstmals direkt an die Endverbraucherin, Frauen im Alter von 25 bis 45 Jahren. Die Umsetzung zeigt Frauen, die mit ihren Händen ein Geheimzeichen formen. TBS-Berater Beat Aeschlimann: «Das Handzeichen ist ein Abbild des Logos.» Es symbolisiere die Gebärmutter als Ort, in dem die Methode wirke. Da die Schweizer Gesetzgebung für die Bewerbung rezeptpflichtiger Arzneimittel sehr restriktiv ist – untersagt wird etwa die Nennung des Produkts – ist auf den Inseraten nur die Homepage angegeben: www.mysecret.ch führt die Konsumentin zu Informationen über Mirena. Mit der Kampagne wolle man das Thema Verhütung als ein Geheimnis präsentieren, über das die Frau alleine bestimme, führt der Berater weiter aus. «Der Brand wird damit im Emotionalen verankert». Nebst Inseraten hat TBS auch die Website, Broschüren, Flyers und Ärztemailings realisiert. Simone Keller

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