NRJ kauft sich zur Hälfte bei Hitradio Z ein
Das Rätselraten um die künftigen Besitzer des zum Verkauf stehenden Hitradio Z ist vorbei.
Das Rätselraten um die künftigen Besitzer des zum Verkauf stehenden Hitradio Z ist vorbei.Weder das Management, noch Roger Schawinski, noch sonst jemand aus dem näheren Umfeld kommt zum Handkuss. Nein. Die Radiobesitzerin Goldbach Media richtet mit ganz grosser Kelle an: Kein Geringerer als der französische Radioriese NRJ kauft sich mit einem 50-Prozent-Anteil bei Hitradio Z ein. Über den Kaufpreis der Beteiligung sei Stillschweigen vereinbart worden, sagte Goldbach-CEO Klaus Kappeler gegenüber der WerbeWoche. Mit NRJ habe man den Wunschpartner gefunden, ergänzte er. Vom Joint-Venture verspricht sich Hitradio Z starke Synergien. Mit NRJ habe sich Goldbach Media auch einen starken grossen Bruder angesichts des forschen Vormarsches von Tamedia im Radiomarkt geholt, so Kappeler.Personelle Veränderungen bei Hitradio Z seien vorerst lediglich im VR geplant, wo NRJ zwei von vier Sitzen einnehmen werde. Am Namen und an der Positionierung von Hitradio Z werde sich grundsätzlich nichts ändern.
Ein wichtiges Argument, das Kappeler vor Monatsfrist als Grund für den Verkauf von Hitradio Z angeführt hatte – man könne als schweizweiter Radiovermarkter nicht auch Besitzer einer Station sein – ist mit dem nur hälftigen Verkauf allerdings nicht eingelöst. «Das ist richtig», sagt Kappeler, «doch der Gewinn an Know-how überwiegt diesen Nachteil.»
NRJ ist mit 300 Radiostationen in neun Ländern der grösste Player in Europa. In der Schweiz ist NRJ mit 24 Prozent an Radio Edelweiss beteiligt und strahlt mit den Sendern NRJ und Nostalgie in die Romandie ein. Dort betreibt sie auch die Vermarktungsfirma Regie Networks Léman.
Die Beteiligung von NRJ bedarf noch der Zustimmung des Bakom und der Wettbewerbskommission. (dse)
Ein wichtiges Argument, das Kappeler vor Monatsfrist als Grund für den Verkauf von Hitradio Z angeführt hatte – man könne als schweizweiter Radiovermarkter nicht auch Besitzer einer Station sein – ist mit dem nur hälftigen Verkauf allerdings nicht eingelöst. «Das ist richtig», sagt Kappeler, «doch der Gewinn an Know-how überwiegt diesen Nachteil.»
NRJ ist mit 300 Radiostationen in neun Ländern der grösste Player in Europa. In der Schweiz ist NRJ mit 24 Prozent an Radio Edelweiss beteiligt und strahlt mit den Sendern NRJ und Nostalgie in die Romandie ein. Dort betreibt sie auch die Vermarktungsfirma Regie Networks Léman.
Die Beteiligung von NRJ bedarf noch der Zustimmung des Bakom und der Wettbewerbskommission. (dse)
