Dornröschen wohnt noch nicht im Dolder
Hotellerie Ein Jahr vor der Totalsanierung des Grand Hotels will die Dolder Hotel AG mit einer Kampagne von Spillmann Felser Leo Burnett zeigen, dass noch alles beim Alten ist.
Hotellerie Ein Jahr vor der Totalsanierung des Grand Hotels will die Dolder Hotel AG mit einer Kampagne von Spillmann Felser Leo Burnett zeigen, dass noch alles beim Alten ist.Illustre Gäste, gigantische Aussicht, erlesene Gastronomie und exklusive Preise. Das sind die gängigsten Attribute, mit denen das Zürcher Grand Hotel Dolder assoziiert wird. Seit ein paar Monaten ist ein neues hinzugekommen: der «grosse» Umbau. Nachdem Zürcher Tageszeitungen über die geplante Sanierung des renommierten Fünfsternehauses informierten, geht die Rede davon, es habe seine Pforten bereits geschlossen. Falsch, korrigiert Beat Sigg, CEO und Vorsitzender der Geschäftsleitung der Dolder Hotel AG: «Bis zum Umbau 2004 ist das Haus ganz normal geöffnet und bietet nach wie vor eine grosse Auswahl kulinarischer und sonstiger Leckerbissen.» Erst in einem Jahr soll das Hotel während 18 Monaten geschlossen und nach den Plänen des englischen Stararchitekten Norman Foster – Schöpfer der Chesa Futura in St.Moritz – saniert werden. Für rund zehn Millionen Franken wollen die Mehrheitsaktionäre der Dolder Hotel AG, Urs Schwarzenbach und Martin Candrian, das 104-jährige Zürcher Wahrzeichen liften. Trotz frostiger Wirtschaftsbise, die um die Türme am Zürichberg weht. Um Zweifel über den Betrieb des Grand Hotels auszuräumen, hat Beat Sigg die Agentur Spillmann Felser Leo Burnett (SFLB) mit der Konzeption eines Auftritts betraut. Dieser soll allen Bewohnern in und um Zürich mitteilen, dass das Dolder im laufenden Jahr einiges zu bieten hat. Für das Grand Hotel spielt der lokale Markt eine wichtige Rolle, erklärt Christian Dangel, Director of Sales & Marketing des Hotels. Schliesslich belegen die Schweizer – nach den USA und Deutschland – den dritten Platz auf der Gästerangliste. Im Gegensatz zum lokalen Publikum allerdings steht für die ausländischen Gäste keineswegs in Frage, dass zahlende Kundschaft am Zürichberg weiterhin willkommen ist.
Ansprechen will der Inserateauftritt aber nicht nur den Geschäftsmann, der für ausländische Partner eine Unterkunft sucht. Jeder Zürcher soll über das Dolder-Jahresprogramm informiert werden. Diese Botschaft hat das SFLB-Team einerseits mit einem Teller visualisiert, der von je 16 Gabeln und Messern flankiert wird. Unter jedem Besteck stehen Datum und Inhaltsangabe zu einem lukullischen Höhepunkt. Ein zweites Sujet präsentiert ein bauschiges Kissen, auf dem 18 «Schöggeli» angeordnet sind, die einen Einblick in das Jahresprogramm des Hotels gewähren. Die Schoko-Carrées werden zudem als Give-aways an die Gäste verteilt und an Kunden verschickt. Die Anzeigen sind seit dem 23. Januar in den Zürcher Tageszeitungen im Einsatz und werden übers ganze Jahr hinweg präsent sein.
Stellvertretend für die beiden Kernkompetenzen – Kulinarik und Logis – zeigen Spillmann Felser Leo Burnett das Gedeck eines
Ansprechen will der Inserateauftritt aber nicht nur den Geschäftsmann, der für ausländische Partner eine Unterkunft sucht. Jeder Zürcher soll über das Dolder-Jahresprogramm informiert werden. Diese Botschaft hat das SFLB-Team einerseits mit einem Teller visualisiert, der von je 16 Gabeln und Messern flankiert wird. Unter jedem Besteck stehen Datum und Inhaltsangabe zu einem lukullischen Höhepunkt. Ein zweites Sujet präsentiert ein bauschiges Kissen, auf dem 18 «Schöggeli» angeordnet sind, die einen Einblick in das Jahresprogramm des Hotels gewähren. Die Schoko-Carrées werden zudem als Give-aways an die Gäste verteilt und an Kunden verschickt. Die Anzeigen sind seit dem 23. Januar in den Zürcher Tageszeitungen im Einsatz und werden übers ganze Jahr hinweg präsent sein.
Stellvertretend für die beiden Kernkompetenzen – Kulinarik und Logis – zeigen Spillmann Felser Leo Burnett das Gedeck eines
16-Gang-Menüs sowie das klassische Hotel-Bettmümpfeli in mehrfacher Ausführung.
Simone Keller
