Leserbriefe
In Ihrem erfreulichen Bericht über die neue Publicis-Werbeaktion und das Kulturmarketing am Schauspielhaus blieben leider zwei wichtige Partner unseres Hauses unerwähnt:
In Ihrem erfreulichen Bericht über die neue Publicis-Werbeaktion und das Kulturmarketing am Schauspielhaus blieben leider zwei wichtige Partner unseres Hauses unerwähnt:Dank auch an die WoZ und an die APG Wir pflegen auch mit der WoZ eine sehr gute und intensive Medienpartnerschaft, die sich zusätzlich zur Bewerbung auch in gemeinsamen Veranstaltungen, wie beispielsweise der Rede von Ignacio Ramonet, dem Direktor von «Le Monde diplomatique» im Schiffbau, äussert. Ebenso sei die APG genannt, dank deren grossem Engagement das Schauspielhaus eine starke optische Präsenz in Zürich und Umgebung erreicht. In guten wie in schwierigen Zeiten konnte das Schauspielhaus Zürich immer auf seine Partner zählen. Un grand merci!
Barbara Higgs, Schauspielhaus Zürich, zum Artikel «Theater hilft bei Pickel» im WW 20/21, 2003.
Branchenübliche SchizophrenieIhren Kommentar habe ich mit etwas Irritation gelesen, verfügen doch die meisten der genannten Verlage über die Möglichkeit, alle Arten Prospekte ihren Zeitungen beizulegen. Diese Form des Direct Mailings wird zwar heute kaum genutzt, wäre aber für die Verlage mehrfach interessant. Erstens könnten diese Beilagen zielgruppengerecht (von Regionen bis
zu Quartieren) verteilt werden. Zweitens lassen sich mit der Zeitung Werbebotschaften elegant am «Stopp»-Kleber vorbei zu den Lesern und Kunden transportieren. Drittens kann auf diese Weise der Anzeigenschwund kompensiert werden. Viertens wird diese Art der Werbung vom grössten Teil der Leser, wie in anderen Ländern auch, bald einmal als wünschenswert taxiert. Die Vermutung liegt also nahe, dass sich diese Leute mit Absicht dem traditionellen Direct Mailing verschliessen, damit sie schon bald mit den der Zeitung beigelegten Werbebotschaften den Werbekunden ein neues Vehikel bieten können. Also keine Schizophrenie, sondern Taktiererei? Der Anzeigenumsatz und -gewinn würde es danken.
Nicolas Böhmer, Frauenfeld, zum Kommentar «Branchenübliche Schizophrenie» in WW 16, 2003.
Keine SubventionenBravo – bin vollauf Ihrer Meinung, Herr Seifert! Und was halten Sie von der erwiesenen staatlichen Subventionierung mit jährlichen fünf Millionen Franken des Blick? Minim weniger gibts aus der Staats-Schatulle übrigens ebenso jährlich für die in selbiger WW erwähnte Coop- und Migros-Zeitung…Toll, was? Bevor Finanzminister Villiger erneut definitiv die Erbschaftssteuer zur teilweisen Deckung unserer mittlerweile happigen 230 Milliarden Staats-, Kantons- und Gemeindeschulden einführen will, müssten wir uns im Vorfeld dazu unbedingt kontra-initiativ daran erinnern, nicht wahr?
Jean-Pierre E. Reinle, Geschäftsführer Communication Executive AG, Zürich, zur Kolumne «Mediale Ruheräume» in WW 20/21, 2003.
Barbara Higgs, Schauspielhaus Zürich, zum Artikel «Theater hilft bei Pickel» im WW 20/21, 2003.
Branchenübliche SchizophrenieIhren Kommentar habe ich mit etwas Irritation gelesen, verfügen doch die meisten der genannten Verlage über die Möglichkeit, alle Arten Prospekte ihren Zeitungen beizulegen. Diese Form des Direct Mailings wird zwar heute kaum genutzt, wäre aber für die Verlage mehrfach interessant. Erstens könnten diese Beilagen zielgruppengerecht (von Regionen bis
zu Quartieren) verteilt werden. Zweitens lassen sich mit der Zeitung Werbebotschaften elegant am «Stopp»-Kleber vorbei zu den Lesern und Kunden transportieren. Drittens kann auf diese Weise der Anzeigenschwund kompensiert werden. Viertens wird diese Art der Werbung vom grössten Teil der Leser, wie in anderen Ländern auch, bald einmal als wünschenswert taxiert. Die Vermutung liegt also nahe, dass sich diese Leute mit Absicht dem traditionellen Direct Mailing verschliessen, damit sie schon bald mit den der Zeitung beigelegten Werbebotschaften den Werbekunden ein neues Vehikel bieten können. Also keine Schizophrenie, sondern Taktiererei? Der Anzeigenumsatz und -gewinn würde es danken.
Nicolas Böhmer, Frauenfeld, zum Kommentar «Branchenübliche Schizophrenie» in WW 16, 2003.
Keine SubventionenBravo – bin vollauf Ihrer Meinung, Herr Seifert! Und was halten Sie von der erwiesenen staatlichen Subventionierung mit jährlichen fünf Millionen Franken des Blick? Minim weniger gibts aus der Staats-Schatulle übrigens ebenso jährlich für die in selbiger WW erwähnte Coop- und Migros-Zeitung…Toll, was? Bevor Finanzminister Villiger erneut definitiv die Erbschaftssteuer zur teilweisen Deckung unserer mittlerweile happigen 230 Milliarden Staats-, Kantons- und Gemeindeschulden einführen will, müssten wir uns im Vorfeld dazu unbedingt kontra-initiativ daran erinnern, nicht wahr?
Jean-Pierre E. Reinle, Geschäftsführer Communication Executive AG, Zürich, zur Kolumne «Mediale Ruheräume» in WW 20/21, 2003.
