Ölwechsel in der Friteuse
Fastfood DDB Zürich lanciert für McDonald's eine Markenkampagne: witzig, national und auf Plakaten.
Fastfood DDB Zürich lanciert für McDonald’s eine Markenkampagne: witzig, national und auf Plakaten.Seit langem hegte McDonald’s Schweiz die Absicht, wieder einmal eine Markenkampagne parallel zur ständig laufenden und global entwickelten Produktwerbung zu lancieren. Jetzt geht der Wunsch der Hamburgerbrater in Erfüllung. Losgelöst vom Werben um die Fastfoodprodukte sollen der Brand aktualisiert sowie «Sympathie geschaffen und Werte wie Lebendigkeit vermittelt werden», erklärt Patrick Lienert. Für den CD bei DDB Zürich, die für McDonald’s den Imagefeldzug realisiert, musste aber auch ein bisschen feiner Humor sichtbar werden.Das Kreativkonzept ist auf Grund der breiten und heterogenen Zielgruppe sehr flexibel angelegt. In einem inhaltlich vielseitigen Mix von Sujets sollen die spezifischen Zielgruppen mit unterschiedlichen Ideen angesprochen werden. «Einzelsujets machen den Reiz dieser neuen Kampagne aus», meinen die ADs Daniel Bieri und Bruno Zürcher. Weil vor einem Hamburger aus der Küche von McDonald’s aber alle Menschen gleich sind, ist der grafische Stil der unterschiedlichen Sujets trotzdem sofort erkennbar – weil einheitlich gehalten.
Auffallend ist weiter das von DDB gewählte Dunkelrot, das nur bei McDonald’s Schweiz zu finden ist. Ansonsten sind noch vereinzelte Motive an die österreichische Markenkampagne aus dem DDB-Netzwerk angelehnt. In Zukunft sollen aber ausschliesslich Schweizer Motive zu sehen sein – so wie es auch bei den Angeboten in den Restaurants zum Konzept von McDonald’s gehört, möglichst umfassend einheimische Lieferanten zu berücksichtigen.
Die Sujets von DDB Zürich arbeiten mit dem witzig überraschenden Element der Abstraktion. Das Konzept sieht aber vor, dass bei einer späteren Weiterentwicklung auch Menschen in die Sujets die-ser Branding-Kampagne eingebaut werden.
Bloss nicht vorbeiplätschernDie aktuellen Ideen zeigen ein von DDB neu erfundenes Emotikon – das ist ein via SMS geäusserter Gefühlsausdruck und heisst so viel wie: Ich habe grossen Hunger. Ein anderes Sujet lässt grafisch auf einem Kardiogramm das Herz im Stil des Logos von McDonald’s höher schlagen, wenn jemand an leckere Sachen aus der Fastfoodkette denkt. «Es geht nicht darum, platte Behauptungen in die Welt zu setzen, vielmehr soll den Betrachtern ein kleines Schmunzeln entlockt werden», meint dazu CD Lienert. Für ihn zeigt diese neue Kampagne die heute typische DDB-Werbung, «weil sie den Betrachter ernst nimmt und ihn einbezieht, indem er selber die Pointe zu den einzelnen Sujets finden muss». Das wirke nachhaltiger, als wenn die Werbebotschaft einfach so am Betrachter vorbeiplätschere.
Der Werbefeldzug ist längerfristig angelegt und arbeitet im öffentlichen Raum ausschliesslich mit Plakaten, weil das für die Zielgruppe «sicher das richtige Medium ist», weiss Lienert.
Wo es deinen Sprössling hinzieht, da lass dich ruhig nieder…: DDB-Plakat für McDonald’s Schweiz.
Auffallend ist weiter das von DDB gewählte Dunkelrot, das nur bei McDonald’s Schweiz zu finden ist. Ansonsten sind noch vereinzelte Motive an die österreichische Markenkampagne aus dem DDB-Netzwerk angelehnt. In Zukunft sollen aber ausschliesslich Schweizer Motive zu sehen sein – so wie es auch bei den Angeboten in den Restaurants zum Konzept von McDonald’s gehört, möglichst umfassend einheimische Lieferanten zu berücksichtigen.
Die Sujets von DDB Zürich arbeiten mit dem witzig überraschenden Element der Abstraktion. Das Konzept sieht aber vor, dass bei einer späteren Weiterentwicklung auch Menschen in die Sujets die-ser Branding-Kampagne eingebaut werden.
Bloss nicht vorbeiplätschernDie aktuellen Ideen zeigen ein von DDB neu erfundenes Emotikon – das ist ein via SMS geäusserter Gefühlsausdruck und heisst so viel wie: Ich habe grossen Hunger. Ein anderes Sujet lässt grafisch auf einem Kardiogramm das Herz im Stil des Logos von McDonald’s höher schlagen, wenn jemand an leckere Sachen aus der Fastfoodkette denkt. «Es geht nicht darum, platte Behauptungen in die Welt zu setzen, vielmehr soll den Betrachtern ein kleines Schmunzeln entlockt werden», meint dazu CD Lienert. Für ihn zeigt diese neue Kampagne die heute typische DDB-Werbung, «weil sie den Betrachter ernst nimmt und ihn einbezieht, indem er selber die Pointe zu den einzelnen Sujets finden muss». Das wirke nachhaltiger, als wenn die Werbebotschaft einfach so am Betrachter vorbeiplätschere.
Der Werbefeldzug ist längerfristig angelegt und arbeitet im öffentlichen Raum ausschliesslich mit Plakaten, weil das für die Zielgruppe «sicher das richtige Medium ist», weiss Lienert.
Wo es deinen Sprössling hinzieht, da lass dich ruhig nieder…: DDB-Plakat für McDonald’s Schweiz.
Andreas Panzeri
