Ganz schön reduziert
Tourismus Davos startet mit einer auffälligen Kampagne von Lowe in den Winter und setzt den Auftakt für den neuen Auftritt im Frühling 2005.
Tourismus Davos startet mit einer auffälligen Kampagne von Lowe in den Winter und setzt den Auftakt für den neuen Auftritt im Frühling 2005.Verlockend, abenteuerlich und prickelnd: Seit kurzem wirbt die höchstgelegene Stadt Europas in der Deutschschweiz mit einer auffällig weissen, von der Zürcher Agentur Lowe äusserst reduziert gestalteten Plakatkampagne um Besucher. Der Auftritt läutet die Wintersaison 2004 ein und ebnet gleichzeitig den Boden für die neue Imagekampagne 2005.Qualität an erster Stelle
Laut Schweiz Tourismus hat die Zahl der Wintersportler in den letzten fünf Jahren um rund fünf Prozent abgenommen. Trotzdem schlägt sich Davos im Vergleich mehr als gut. Der Höchststand an Logiernächten von 1980 wurde bisher zwar nicht wieder erreicht, aber die Zahlen der letzten zwei Jahre zeigen kontinuierlich nach oben. Für Barbara Studer, Marketingleiterin Davos, steht auch fest, weshalb: «Davos heisst höchste Qualität in allen Bereichen. Das betrifft die Infrastruktur wie zum Beispiel Bahnen und Hotels genauso wie das Menschliche und den Service.»
Diesen hohen Ansprüchen muss die Zürcher Agentur Lowe genügt haben, als sie sich diesen Frühling gegen namhafte Konkurrenten durchsetzte und sich den Gesamtetat von rund einer halben Million Franken sicherte. «Den Ausschlag gaben unter anderem unsere Bildwelten, die aussergewöhnliche und eigenwillige Bildsprache, mit der wir unseren Qualitätsanspruch direkt ins Gesamtkonzept eingebaut haben», erklärt CD Keith Loell. Und: «Davos ist nun mal anders als andere und alles andere als langweilig. So stand für uns schnell fest, wie die Kommunikation aussehen muss: einzigartig, kurzweilig und modern.»
Ein oder mehrere Wintersujets
Die drei für die Winterkampagne ausgewählten Sujets zeigen mit plakativ modernem Minimalismus, was Davos zu bieten hat: Schnee, Romantik, Abenteuer und vieles mehr. Der Weissraum lässt bewusst viel Interpretationsspielraum. Kerstin Schnyder, Beraterin bei Lowe: «Die Zielgruppe ist sehr breit. Wir zielen nicht auf ein spezielles Kundensegment, sondern konzentrieren uns auf eine offene Kommunikation, die der Vielfältigkeit von Davos gerecht wird.»
Above-the-line werden Plakate eingesetzt, praktisch ausschliesslich in der Deutschschweiz. Below the line kommen Broschüren und verschiedene Verkaufsförderungsaktivitäten zum Zug, die sich – auch über Plattformen von Schweiz Tourismus – an Reise-, Kongress- und Seminarveranstalter im Ausland richten, wo rund 45 Prozent der Logiernächte generiert werden.
Ganz schön spannend
Dass die Bildsprache dieser Winterkampagne nicht diejenige ist, die uns im kommenden Jahr erwartet und mit der Lowe den Pitch gewonnen hat, ist für die Beteiligten aber kein Problem. Keith Loell: «Die Winterbilder können wir erst diesen Winter schiessen. Aber zwischen dieser und der ‹echten› Kampagne wird es einen Zusammenhang geben.» Welchen, will er allerdings noch nicht verraten. Wir dürfen also gespannt sein und schleifen derweil die Kufen. Wohin die Reise geht und mit welchem Schlitten, ist keine Frage.
Die Plakate von Lowe zeigens: Davos bietet Romantik und viel Schnee.
Michel Lazara Bozikovic
Laut Schweiz Tourismus hat die Zahl der Wintersportler in den letzten fünf Jahren um rund fünf Prozent abgenommen. Trotzdem schlägt sich Davos im Vergleich mehr als gut. Der Höchststand an Logiernächten von 1980 wurde bisher zwar nicht wieder erreicht, aber die Zahlen der letzten zwei Jahre zeigen kontinuierlich nach oben. Für Barbara Studer, Marketingleiterin Davos, steht auch fest, weshalb: «Davos heisst höchste Qualität in allen Bereichen. Das betrifft die Infrastruktur wie zum Beispiel Bahnen und Hotels genauso wie das Menschliche und den Service.»
Diesen hohen Ansprüchen muss die Zürcher Agentur Lowe genügt haben, als sie sich diesen Frühling gegen namhafte Konkurrenten durchsetzte und sich den Gesamtetat von rund einer halben Million Franken sicherte. «Den Ausschlag gaben unter anderem unsere Bildwelten, die aussergewöhnliche und eigenwillige Bildsprache, mit der wir unseren Qualitätsanspruch direkt ins Gesamtkonzept eingebaut haben», erklärt CD Keith Loell. Und: «Davos ist nun mal anders als andere und alles andere als langweilig. So stand für uns schnell fest, wie die Kommunikation aussehen muss: einzigartig, kurzweilig und modern.»
Ein oder mehrere Wintersujets
Die drei für die Winterkampagne ausgewählten Sujets zeigen mit plakativ modernem Minimalismus, was Davos zu bieten hat: Schnee, Romantik, Abenteuer und vieles mehr. Der Weissraum lässt bewusst viel Interpretationsspielraum. Kerstin Schnyder, Beraterin bei Lowe: «Die Zielgruppe ist sehr breit. Wir zielen nicht auf ein spezielles Kundensegment, sondern konzentrieren uns auf eine offene Kommunikation, die der Vielfältigkeit von Davos gerecht wird.»
Above-the-line werden Plakate eingesetzt, praktisch ausschliesslich in der Deutschschweiz. Below the line kommen Broschüren und verschiedene Verkaufsförderungsaktivitäten zum Zug, die sich – auch über Plattformen von Schweiz Tourismus – an Reise-, Kongress- und Seminarveranstalter im Ausland richten, wo rund 45 Prozent der Logiernächte generiert werden.
Ganz schön spannend
Dass die Bildsprache dieser Winterkampagne nicht diejenige ist, die uns im kommenden Jahr erwartet und mit der Lowe den Pitch gewonnen hat, ist für die Beteiligten aber kein Problem. Keith Loell: «Die Winterbilder können wir erst diesen Winter schiessen. Aber zwischen dieser und der ‹echten› Kampagne wird es einen Zusammenhang geben.» Welchen, will er allerdings noch nicht verraten. Wir dürfen also gespannt sein und schleifen derweil die Kufen. Wohin die Reise geht und mit welchem Schlitten, ist keine Frage.
Die Plakate von Lowe zeigens: Davos bietet Romantik und viel Schnee.
Michel Lazara Bozikovic
