«Substanz vor Form»
Christoph Meier, Finance Communications & Investor Relations Manager bei der Swiss, über Geschäftsberichte.
Christoph Meier, Finance Communications & Investor Relations Manager bei der Swiss, über Geschäftsberichte.WW: Welche Bedeutung messen Sie dem gedruckten Geschäftsbericht bei?Christoph Meier: Wir betrachten den Geschäftsbericht als wichtiges Informationsinstrument für den Finanzmarkt und die Financial Community im weitesten Sinne, also unsere Aktionäre, potenzielle Investoren, Analysten sowie weitere Stakeholder und private Interessierte. Zu Medium und Form des Geschäftsberichts führen wir momentan eine Evaluation durch.
Heute kann man Image- und Finanzinformationen via Internet auch elektronisch zugänglich machen. Braucht es da noch gedruckte Annual Reports?
Die Frage wird intern diskutiert. Sie ist verknüpft mit der Grundsatzfrage nach der Funktion des Geschäftsberichts, welche Bedeutung ein Unternehmen dem Image Reporting beimisst.
Was ist bei der Herausgabe eines Geschäftsberichts wichtiger: der Transport von Image oder die korrekte Darstellung von Zahlen?
Als Kernfunktion des Geschäftsberichts betrachten wir das Value Reporting, wobei dieses natürlich weit über die Darstellung der Finanzzahlen hinausgeht.
In wie vielen und welchen Sprachen geben Sie Geschäftsberichte heraus, wie verteilt sich die Auflage?
Der Geschäftsbericht 2003 wurde in Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch herausgegeben. Die Auflage verteilte sich wie folgt: Deutsch: 5000, Englisch: 2500, Französisch: 2000, Italienisch: 1500.
Welche anderen Kommunikationsmittel setzen Sie ein, um Ihre Kunden gezielt über das Unternehmen zu informieren?
Die Swiss gibt ein attraktives Bordmagazin mit diversen Informationen zum Unternehmen heraus. Vierteljährlich erhalten unsere Eigner einen elektronischen Aktionärsbrief, der zum Halbjahresabschluss und zum Jahresabschluss auch per Post zugestellt wird. Nicht zuletzt ist für uns auch die Internet-Homepage ein wichtiger Kommunikationskanal. Der Besucher findet dort eine Vielzahl von Informationen zum Unternehmen.
Wie wichtig ist eine gute Platzierung Ihres Geschäftsberichts in einer Rangliste der besten Geschäftsberichte wie zum Beispiel beim Bilanz-Ranking?
Eine solche Platzierung spielt bei der Festlegung des Budgets für den Geschäftsbericht keine direkte Rolle. Nichtsdestotrotz macht eine gute Platzierung, wie unser sechster Gesamtrang im vergangenen Jahr, natürlich Freude.
Welche Erwartungen haben Sie an die Gestaltung und die Druck- respektive Fertigungsqualität Ihres Geschäftsberichts?
Im Rahmen einer konsequenten Kosten-Nutzen-Betrachtung verfolgen wir sowohl bezüglich Gestaltung als auch bezüglich Produktion einen professionellen, aber gleichzeitig auch minimalistischen Ansatz.
Nach welchen Kriterien wählen Sie die an der Herstellung beteiligten Firmen aus?
Wir vergeben den Auftrag grundsätzlich in Konkurrenz, aber unter Berücksichtigung bestehender Beziehungen und gemachter Erfahrungen.
Wie wichtig ist es, wie der Geschäftsbericht beim Kunden ankommt, also wie er verpackt ist und welchen ersten Eindruck der Kunde erhält?
Wir legen sehr grossen Wert auf den Inhalt des Geschäftsberichts. In diesem Sinne ist die physische Verpackung für uns von sekundärer Bedeutung – substance over form.
Mit welchen Begleitdokumenten wird der Besteller des Geschäftsberichts angesprochen?
Wir legen keinerlei Begleitdokument bei.
Interview: Jürgen Franck
Heute kann man Image- und Finanzinformationen via Internet auch elektronisch zugänglich machen. Braucht es da noch gedruckte Annual Reports?
Die Frage wird intern diskutiert. Sie ist verknüpft mit der Grundsatzfrage nach der Funktion des Geschäftsberichts, welche Bedeutung ein Unternehmen dem Image Reporting beimisst.
Was ist bei der Herausgabe eines Geschäftsberichts wichtiger: der Transport von Image oder die korrekte Darstellung von Zahlen?
Als Kernfunktion des Geschäftsberichts betrachten wir das Value Reporting, wobei dieses natürlich weit über die Darstellung der Finanzzahlen hinausgeht.
In wie vielen und welchen Sprachen geben Sie Geschäftsberichte heraus, wie verteilt sich die Auflage?
Der Geschäftsbericht 2003 wurde in Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch herausgegeben. Die Auflage verteilte sich wie folgt: Deutsch: 5000, Englisch: 2500, Französisch: 2000, Italienisch: 1500.
Welche anderen Kommunikationsmittel setzen Sie ein, um Ihre Kunden gezielt über das Unternehmen zu informieren?
Die Swiss gibt ein attraktives Bordmagazin mit diversen Informationen zum Unternehmen heraus. Vierteljährlich erhalten unsere Eigner einen elektronischen Aktionärsbrief, der zum Halbjahresabschluss und zum Jahresabschluss auch per Post zugestellt wird. Nicht zuletzt ist für uns auch die Internet-Homepage ein wichtiger Kommunikationskanal. Der Besucher findet dort eine Vielzahl von Informationen zum Unternehmen.
Wie wichtig ist eine gute Platzierung Ihres Geschäftsberichts in einer Rangliste der besten Geschäftsberichte wie zum Beispiel beim Bilanz-Ranking?
Eine solche Platzierung spielt bei der Festlegung des Budgets für den Geschäftsbericht keine direkte Rolle. Nichtsdestotrotz macht eine gute Platzierung, wie unser sechster Gesamtrang im vergangenen Jahr, natürlich Freude.
Welche Erwartungen haben Sie an die Gestaltung und die Druck- respektive Fertigungsqualität Ihres Geschäftsberichts?
Im Rahmen einer konsequenten Kosten-Nutzen-Betrachtung verfolgen wir sowohl bezüglich Gestaltung als auch bezüglich Produktion einen professionellen, aber gleichzeitig auch minimalistischen Ansatz.
Nach welchen Kriterien wählen Sie die an der Herstellung beteiligten Firmen aus?
Wir vergeben den Auftrag grundsätzlich in Konkurrenz, aber unter Berücksichtigung bestehender Beziehungen und gemachter Erfahrungen.
Wie wichtig ist es, wie der Geschäftsbericht beim Kunden ankommt, also wie er verpackt ist und welchen ersten Eindruck der Kunde erhält?
Wir legen sehr grossen Wert auf den Inhalt des Geschäftsberichts. In diesem Sinne ist die physische Verpackung für uns von sekundärer Bedeutung – substance over form.
Mit welchen Begleitdokumenten wird der Besteller des Geschäftsberichts angesprochen?
Wir legen keinerlei Begleitdokument bei.
Interview: Jürgen Franck
