Bad News aus Deutschland
Werbung Ihre Verlustrate konnte die deutsche Werbewirtschaft 2003 halbieren, die Aufschwungsignale bleiben aber mager.
Werbung Ihre Verlustrate konnte die deutsche Werbewirtschaft 2003 halbieren, die Aufschwungsignale bleiben aber mager.Zudem bremsen wachsende Kosten für Eigenwerbung Medien wie Agenturen. So lautet die ernüchternde Branchenbilanz, die der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) präsentiert hat. Die Netto-Werbeumsätze ohne Messen und Ausstellungen (Werbeschaltungskosten) gingen um 4,3 Prozent auf 19,28 Milliarden Euro zurück. Im Jahr 2003 ist der Anteil der Investitionen in Werbung am BIP auf 1,36 Prozent gesunken – aufs Niveau von 1978. Unter diesen Bedingungen, so ZAW-Präsident Hans-Hennig Wiegmann, sei ein nachhaltiger Aufschwung in der Werbebranche fürs laufende Jahr nicht möglich. Die Wemf publiziert die Schweizer Werbestatistik nächsten Monat. 2002 betrug der Anteil der Netto-Werbeumsätze am BIP von rund 349 Milliarden Franken 1,48 Prozent. Sollten die Werbeausgaben pro Kopf in der Schweiz leicht gesunken sein, bleiben sie trotzdem deutlich höher als jene in Deutschland.
(la)
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