Zu guter Letzt: Inflationärer Gebrauch des Playboy-Logos

Die Männerzeitschrift Playboy kämpft nicht nur mit sinkenden Werbeeinnahmen: Waren die Fanartikel mit dem berühmten Bunny-Logo früher ein Verkaufsgarant, drohen die Merchandisingartikel nun in den Verkaufsregalen zu verstauben.

Pinup-Kalender, Playmate-Autogrammkarten oder Playboy-Figuren, das waren traditionsgemäss die begehrten Sammlerobjekte. Um mit dem Fanartikelverkauf kräftig Geld zu verdienen, druckt der Konzern das Playboy-Häschen aber heutzutage praktisch wahllos auf irgendwelche Artikel: Bräunungssprays, Nabelpiercings, Getränke oder sogar Einwegfeuerzeuge. Wo ist denn da der Glanz der Marke geblieben? Langjährige Sammler und Fans zeigen sich verständlicherweise enttäuscht. Wer wäre bei solch inflationärem Gebrauch des Markenlogos noch stolz darauf, ein Produkt mit dem Emblem sein Eigen zu nennen?

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