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Tabak Die Parisienne gibts jetzt auch in Schwarz. Sulzer Sutter wirbt für sie – mit feinen Scherenschnitten.

Tabak Die Parisienne gibts jetzt auch in Schwarz. Sulzer Sutter wirbt für sie – mit feinen Scherenschnitten.«Wir haben noch mehr als einen Monat Zeit. Bis dann fällt uns bestimmt noch ein tolles Plakat zur neuen Parisienne ein», teaserte diesen Sommer die Schweizer Zigarettenmarke und ihre Agentur Sulzer Sutter. Die «under construction»-Plakate sollten in der typisch eigenartigen Parisienne-Aufmachung das Terrain für das neue Modul bereiten. Zugleich konnten Raucher das neue Produkt im weissen Teaser-Pack, das sie bei den Promo-Teams kaufen konnten, probieren und den Namen der neuen Parisienne über einen Aufdruck auf den Probezigaretten entdecken.Nonkonformistisches Image
Die hoch geschraubten Erwartungen des Zielpublikums werden in den nächsten Tagen eingelöst. Denn das Endergebnis – eine Scherenschnittkampagne – sucht international ihresgleichen. Die handgeschnittenen Motive der Künstlerin Irina Polin, die verschiedene Club-Szenen als Silhouetten wiedergeben, sollen die künstlerische Positionierung der heimischen Marke in völlig neuer Formensprache vertiefen. Mit dem «folkloristisch» filigranen Dachauftritt beabsichtigt British American Tobacco Switzerland (BAT), die Markenidentität, die heimischen Wurzeln und die fantasievolle Welt von Parisienne mit der neuen Full-Flavour-Zigarette in ihrer nonkonformistischen schwarzen Verpackung zu verbinden. «So schräge Kommunikationsstrategien verdanken wir dem grossen Spielraum der Marke selbst und der Kundschaft, welche die Botschaft auch begreift», sagt CD Felix Dammann, der den Erfolg der vorangegangenen Plastilin- und Abdruckkampagnen fortsetzen will. Allein mit dem Relaunch von Extra und Ultra konnte Parisienne 2003 ein Prozent Marktanteil gewinnen, wodurch die Marke das beste Jahr in ihrer über hundertjährigen Geschichte erlebt hat.
Was Dammanns Team beim aktuellen Launch jetzt schon attestiert werden darf, ist die Weiterentwicklung der unverwechselbaren Identität, die völlig andere Werte als die US-Labels verkörpert. Dieser Strategie verdankt die Marke einen Marktanteil von 14 Prozent und die Spitzenposition bei den 18- bis 30-Jährigen.
Starker Tabak liegt im Trend
Um die Leaderschaft zu verteidigen, wollte BAT die Range-Lücke zwischen den milden und den starken Sorten schliessen, zumal, so Junior Brand Manager Thomas Baer, die Full-Flavour-Sorten wieder stark im Kommen sind. «Der Trend hat gedreht. Viele erwachsene Raucher sagen sich, wenn schon rauchen, dann eine Zigarette mit vollem Geschmack», erklärt Baer. In diesem wachsenden Bereich – immerhin ein Viertel vom Markt – trifft die Noire auf starke Konkurrenten wie Marlboro rot oder Winston Filter.
Mit dem Start der Noire empfahl Client Service Director Peter Krebs auch, eine völlig neue Umsetzung zu konzipieren. «Inzwischen erfinden wir die Marke alle zwei, drei Jahre neu und bewahren dank den stets unerwarteten Impulsen das Image der Trendsetterin», sagt Krebs. Ein wichtiges Kriterium im stagnierenden Zigarettenmarkt, in dem die klare Brand-Persönlichkeit über den Erfolg bestimmt. Eigenständig ist auch der Kommunikations-Mix (rund 33% für Livemarketing) mit einfallsreichen Umsetzungen – bei insgesamt unverändertem Budget.
Unverwechselbares Profil, schwarz auf weiss: Die Motive der Parisienne-Kampagne hat die Künstlerin Irina Polin mit der Schere geschnitten.
Luca Aloisi

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