«Nichts ist tabu»
Mathis Felsche, Mitgründer von Projekt GmbH, hält das Spital für ein durchaus geeignetes Werbeumfeld – und hat weitere Ideen im Köcher.
Mathis Felsche, Mitgründer von Projekt GmbH, hält das Spital für ein durchaus geeignetes Werbeumfeld – und hat weitere Ideen im Köcher.WW Spitäler assoziiert man mit Krankheit, Einsamkeit und Angst. Eignen sie sich überhaupt als Werbeumfeld?Mathis Felsche Wir arbeiten seit über drei Jahren daran, das Image des Spitals zu verbessern. Muffelige Gänge voll alter und kranker Leute – das ist Vergangenheit. Viele Spitäler haben sich verändert, im Aussehen und im Betrieb. 77 Prozent aller Patienten sind heute ambulant. In Spitälern werden Kinder geboren und Leute gesund. Somit ist es eher ein positives Umfeld mit Ruhe und Zeit. Ausserdem wollen wir nicht nur Patienten, sondern auch die Besucher ansprechen.
Wie stark ist die Nachfrage nach Spitalwerbung?
Angesichts des beschränkten Angebots an Werbeflächen sind wir sehr zufrieden. Es gibt Perioden, in denen wir ausgebucht sind. Viele Kunden buchen ein ganzes Jahr und wechseln dann die Sujets nach Jahreszeit: im Frühling die Allergiemittel, im Winter die Vitaminprodukte. Unsere Kunden kommen aus dem ganzen Gesundheitsbereich, von Versicherungen über Medikamente bis zu Hustenbonbons. Fast alle namhaften Kunden setzen auf das Medium. Sei es Generali oder Visana, Novartis oder Johnson & Johnson bis hin zu Ricola.
Welchen Platz haben Ambient Media wie die Spitalwerbung im Marketingmix?
Spitalwerbung ist ein Zusatzmedium, das die Leute an bereits gesehene Sujets erinnert, in einem Moment, in dem sie mit dem Thema Gesundheit konfrontiert sind und Zeit haben, die Werbebotschaft aufzunehmen.
Ambient Media erobern immer mehr Bereiche des Alltags. Haben Sie bereits neue Projekte im Blick, und gibt es dabei Tabus?
Tabu ist bei uns eigentlich nichts. Dazu sind wir zu innovativ. Es gibt Bereiche – Alkohol, Tabak oder auch Sex – von denen wir uns distanzieren möchten. Aber sonst sind wir für alle Ideen offen.
Mathis Felsche.
Interview: Stefano Monachesi
Wie stark ist die Nachfrage nach Spitalwerbung?
Angesichts des beschränkten Angebots an Werbeflächen sind wir sehr zufrieden. Es gibt Perioden, in denen wir ausgebucht sind. Viele Kunden buchen ein ganzes Jahr und wechseln dann die Sujets nach Jahreszeit: im Frühling die Allergiemittel, im Winter die Vitaminprodukte. Unsere Kunden kommen aus dem ganzen Gesundheitsbereich, von Versicherungen über Medikamente bis zu Hustenbonbons. Fast alle namhaften Kunden setzen auf das Medium. Sei es Generali oder Visana, Novartis oder Johnson & Johnson bis hin zu Ricola.
Welchen Platz haben Ambient Media wie die Spitalwerbung im Marketingmix?
Spitalwerbung ist ein Zusatzmedium, das die Leute an bereits gesehene Sujets erinnert, in einem Moment, in dem sie mit dem Thema Gesundheit konfrontiert sind und Zeit haben, die Werbebotschaft aufzunehmen.
Ambient Media erobern immer mehr Bereiche des Alltags. Haben Sie bereits neue Projekte im Blick, und gibt es dabei Tabus?
Tabu ist bei uns eigentlich nichts. Dazu sind wir zu innovativ. Es gibt Bereiche – Alkohol, Tabak oder auch Sex – von denen wir uns distanzieren möchten. Aber sonst sind wir für alle Ideen offen.
Mathis Felsche.
Interview: Stefano Monachesi
