Der Werktagspool

Inseratekombi Mit Dreh-Anzeigen launcht Wirz Werbung das neue Anzeigen-Kombi Metropool.

Inseratekombi Mit Dreh-Anzeigen launcht Wirz Werbung das neue Anzeigen-Kombi Metropool.«Der Swisspool ist für nationale Werbung kein marktgerechtes Angebot mehr», begründete Tamedia-Sprecherin Franziska Hügli Anfang Juli 2004 gegenüber der Werbewoche die Kündigung des Swisspool-Vertrages. Knapp einen Monat später wurde der Metropool angekündigt, welcher Anfang Januar 2005 offiziell gestartet ist. Mit Tages-Anzeiger (Tagi), Berner Zeitung (BZ) und Basler Zeitung (BaZ), sind allerdings nur noch drei der ursprünglichen Swisspool-Partner im neuen Kombi vertreten. Dadurch wartet der neue Grossstadt-Pool mit kleinerer Auflage und weniger Leser auf: Verfügte der Swisspool noch über eine Auflage von 966885, sind es bei Metropool 564741 Exemplare. Bei den erreichten Lesern ist die Zahl von 2 auf rund 1,2 Millionen gesunken.
Auch für kleinere BudgetsDagegen bietet die neue Anzeigenkombination den Inserenten eine Reduktion von 13 statt nur 10 Prozent im Vergleich zur Einzelbuchung und wird so auch für kleinere Budgets erschwinglich. Dadurch erhoffen sich die Verantwortlichen wieder mehr Beachtung im Werbemarkt als mit Swisspool.
Für eine breite Bekanntmachung soll jetzt die Launchkampagne von Wirz Werbung sorgen. Die Zürcher Agentur hat das Budget vergangenen Herbst im Rahmen einer Konkurrenzpräsentation gewonnen. In der kreativen Umsetzung setzt das Wirz-Team auf die Vorteile der Tagespresse
gegenüber den Sonntagsblättern. «Wer dann werben will, wenn die Geschäfte offen und der Handel aktiv ist, kann auf die abonnierte Tagespresse kaum verzichten», ist CD Matthias Freuler überzeugt. Diesen Vorteil des Werktags dramatisieren die Kreativen spielerisch: Durch Drehen des Inserates kann die Leserschaft den Unterschied vom Wochen- zum Sonntag gleich selbst erleben. «Am Sonntag ist Ruhetag», kommentiert die Inserate-Headline die liegenden Models und ergänzt nach einer 90-Grad-Drehung: «An allen anderen Tagen gibt’s Metropool.»
Knackpunkt SchwerkraftDie Sujets, welche sowohl quer- wie hochformatig funktionieren mussten, wurden vom schwedischen Topfotografen Jimmy Henson aufgenommen. Beim Shooting, so AD Chantal Heimo, habe man vor allem gegen die Schwerkraft kämpfen müssen, da die Models liegend fotografiert worden seien. Mit Zeitungen und Unterlagshölzern sei es dann allerdings gelungen, ein befriedigendes Ergebnis zu erzeugen.
Einleuchtend: Werktage sind Tage, an denen die Geschäfte offen sind und der Handel aktiv – Tage also für Anzeigen.

Wirz Werbung hat den Dreh heraus. Im Seitenumdrehen wird aus dem bequemer Liegen ein Stück beruflicher Alltag. Und an diesen Werktagen inseriert man natürlich im Metropool! >> Seite 9
Simone Keller

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