Neue Produktionsumgebung

Publishing Der neue Dateibrowser Adobe Bridge und die verbesserte Version Cue sind die Highlights der Adobe-CS2-Produkte und von Creative Suite 2.

Publishing Der neue Dateibrowser Adobe Bridge und die verbesserte Version Cue sind die Highlights der Adobe-CS2-Produkte und von Creative Suite 2.Der Software-Anbieter Adobe machte am 8. Juni auf seiner Adobe-Creative-Suite-2-Tour Halt im World Trade Center in Zürich-Oerlikon. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stand die tags zuvor lancierte neue Adobe Creative Suite 2 (CS2). Damit bringt Adobe ein für Werbeagenturen, Druckereien/Vorstufenbetriebe und Verlage höchst interessantes, aktualisiertes Software-Gespann auf den Markt. Suites im Trend
Die von Software-Herstellern immer öfter angebotenen Programmsammlungen bzw. Suites sind ein cleverer Schachzug. Auf einen Schlag erhalten Käufer des Pakets mehrere Programme gleichzeitig – allerdings auch solche, die vielleicht nicht vordringlich benötigt werden. Den höheren Preis für eine neue Suite-Version sind Anwender bzw. Firmen eher bereit zu bezahlen als den eines einzelnen Programms oder von mehreren Updates.
Die von Adobe am Event in Oerlikon vorgestellte Creative Suite 2 sowie die diversen Einzelapplikationen sind inzwischen verfügbar und warten mit unzähligen neuen Funktionen auf. Um Anwendern einen Update-Entscheid von sowohl Einzelapplikationen als auch der CS2 zu erleichtern, hat der kalifornische Software-Anbieter zwei interessante Beigaben hinzugefügt.
Workflow optimieren, sicherer produzierenBei den Beigaben handelt es sich um die Adobe Bridge und die neu aufgelegte Version Cue. Mit diesen mächtigen Werkzeugen könnte es Adobe gelingen, das Desktop-Publishing sanft zu revolutionieren.
Die beiden Tools sorgen für einen sichereren Arbeitsfluss, da durch ihre Funktionalitäten Aufträge/Projekte von mehreren Mitarbeitenden oder innerhalb eines Teams besser bearbeitet oder ausgetauscht werden können. Zudem wird durch die diversen Möglichkeiten der Version Cue auch die Produktionssicherheit verbessert.
Produktionssicherheit heisst aber nicht, dass sich das Software-Gespann um Backups etc. kümmert, sondern vielmehr, dass die Hilfswerkzeuge die Datenverwaltung und den Zugriff derart vereinfachen, dass der Workflow insgesamt sicherer und transparenter wird. So kann sehr einfach auch auf ältere oder alternative Versionen zurückgegriffen werden.
Ein Highlight der Adobe Bridge sind konsistentere Zugriffsmöglichkeiten auf die Auftragsdaten: Es sind immer alle Vorschaubilder vorhanden – egal, ob diese im Dokumenten- (Illustrator, InDesign etc.), im Bild- (JPEG, TIFF etc.) oder im Exportformat (PDF) vorliegen. Auch mehrseitige PDF-Dokumente lassen sich innerhalb der Dateibrowser-Umgebung Bridge darstellen, und es kann darin durchgeblättert oder gezoomt etc. werden.
Bei Bedarf tritt gar die Plattform (Mac OS X/Windows XP) durch die wahlweise Verwendung von Adobe-Menus in den Hintergrund: Man spürt kaum, auf welchem Betriebssystem die CS2-Applikation läuft. Doch dies sind alles Optionen. Wer will, kann selbstverständlich auf die Vorzüge von Bridge und Version Cue verzichten und wie bisher produzieren. Vergeben werden damit aber vor allem die Vorteile des insgesamt deutlich schnelleren Zugangs zu Aufträgen und Projekten und deren Verwaltung.
Jürgen Franck
Eine völlig neue Komponente innerhalb der Creative Suite 2 ist der Dateibrowser Adobe Bridge, der als Schaltzentrale für Produktivität, Bildverwaltung und Kreativität dient.
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