Von der Tonscherbe zum Tür öffner
Kuverts Bald kennt «Die Schweizerische Post» kein Pardon mehr für die bisherige Gestaltung adressierter Briefe. Es ist also höchste Zeit, um nach Anbietern für den Kuvertdruck, für Spezialanfertigungen und Lagerkuverts Ausschau zu halten.
Kuverts Bald kennt «Die Schweizerische Post» kein Pardon mehr für die bisherige Gestaltung adressierter Briefe. Es ist also höchste Zeit, um nach Anbietern für den Kuvertdruck, für Spezialanfertigungen und Lagerkuverts Ausschau zu halten.
Wie aus Ägypten und Anatolien überliefert, ist die Geschäftkorrespondenz schon im 19. Jh. v. Chr. durchaus eine gängige Praxis. Man bediente sich der babylonischen Sprache und der Keilschrift. Zur Wahrung des Briefgeheimnisses wurden Tontafelbriefe mit einer Schicht, ebenfalls aus Ton, umhüllt. Diese Versandhülle öffnete der Empfänger, indem er sie in Scherben verwandelte, und zwar ohne Beschädigung der darin liegenden Tontafel. Das funktionierte deshalb, weil sich «Brief und Kuvert» beim Tonbrennen nicht miteinander verbanden.BriefgeheimnisDass die ersten Briefmarken der Schweiz 1843 das Licht der Welt
erblickten, ist hinlänglich bekannt, ebenso der Beginn der Eidgenössischen Post sechs Jahre später. Doch was weiss man über den Briefumschlag, auch als Kuvert oder Couvert bezeichnet? «Bis etwa 1860 wurden Briefumschläge nur selten verwendet. In der Regel beschrieb man den Briefbogen nur auf einer Seite, faltete ihn dann von allen vier Seiten nach innen und sicherte die Klappen mit einem Lack- oder Oblatensiegel. Die betreffende Adresse schrieb man auf die leere Aussenseite, wo zudem Platz blieb für die Briefmarke und den Poststempelabdruck.»1)
Mögen sich solche Briefe heute höchstens für Direct Mails der besonderen Art eignen (wobei auf alle Fälle das gebrannte Tonmaterial gepolstert verpackt werden müsste), so geht die klassische Form des Briefumschlags in das Jahr 1820 und auf die Idee des Papierhändlers Brewer im englischen Seebad Brighton zurück. Denn angeblich, so eine Legende, waren die ehrenwerten und betuchten Besucherinnen des Küstenorts sehr auf die Wahrung des Briefgeheimnisses bedacht. Bis zur damaligen Zeit nahm niemand an der Neugier der zustellenden Briefboten, des beschäftigten Personals oder staatlicher Institutionen so richtig Anstoss. Schliesslich: «Das Lesen von Briefen ist gleich dem Unterhalten mit einem nicht anwesenden Partner.» 2)
BriefumschlagindustrieDie Entwicklung der ersten Briefumschlagmaschine stammt ebenfalls aus England, das war um 1840. Nach der Londoner Weltausstellung 1851 beginnt die industrielle Fertigung von Kuverts auf dem europäischen Festland. Kaum war im selben Jahrhundert noch das Telefon erfunden, wurde schon der Untergang des Briefes prophezeit. Mit dem Ende des in den 1980-er Jahre angetretenen Siegeszugs des Telefax schien das Schicksal des konventionellen Briefes besiegelt zu sein. Da mit dem E-Mail eine weitere kommunikative Revolution die Welt eroberte, hält sich auch nach wie vor hartnäckig das Gerücht, dass der kuvertierte Brief bald ausgedient habe.
Eine im Jahre 2000 durchgeführte deutsche Marktuntersuchung berichtete noch von einem jährlichen Wachstum von etwa ein bis zwei Prozent und sah keine direkte Konkurrenz zwischen dem Internet-Medium und dem Briefumschlag. Die Europäische Vereinigung der Briefumschlaghersteller (fePE), die im 2002 über 20 000 Mitarbeiter in rund 175 Betrieben beschäftigte und total etwa 115 Milliarden Kuverts herstellte, erreichte insgesamt einen geschätzten Jahresumsatz von umgerechnet ca. 3,5 Milliarden Franken. Im selben Jahr ist der Unterschied im Pro-Kopf-Verbrauch zwischen den ost- und westeuropäischen Ländern beträchtlich. Die Osteuropäer kommen auf nicht einmal 40 Umschläge pro Jahr, während es bei den Westeuropäern immerhin 280 Stück sind, also sieben Mal soviel. Oder mit anderen Worten: Markt- und Wachstumspotenzial ist reichlich vorhanden.
Um den Blickwinkel auf diesen Wirtschaftszweig abzurunden, muss an dieser Stelle auch die Aussage der führenden Maschinenbaufirma für Briefumschlagmaschinen, Winkler + Dünnebier AG in Neuwied (D), von der Bilanzpressekonferenz 2005 erwähnt werden: Nachdem der Markt für Briefumschlagmaschinen in den letzten Jahren stark rückläufig gewesen sei, zeichne sich nun eine Stabilisierung ab. Die Investitionsneigung der Kuverthersteller ist allerdings noch verhalten, zumal Kapazitätsüberhänge in den Märkten bestünden.
BriefverkehrEines scheint sicher zu sein: Das Kuvert hat noch lange nicht ausgedient. Zieht man z.B. Zahlen aus dem nördlichen Nachbarland heran, kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Trotz ständig wachsender E-Mail-Nutzung werden werktags 50 Millionen Briefe verschickt. Das Papier hierfür beziehen die grössten deutschen Kuverthersteller, darunter Mayer-Kuvert aus Heilbronn, zu etwa 50 Prozent von Stora Enso. Kuverts fertigt das Unternehmen nicht nur in West-, Nord-, Süd- und Osteuropa, sondern auch in Israel und in Westafrika. Dieser «Global Player» hat sich in der Schweiz niedergelassen.
Dabei ist der Wettbewerb hier zu Lande nicht leichter geworden. Gewöhnliche Geschäftskorrespondenz wird heute nicht mehr wie in früheren Zeiten per Post, sondern in der Regel einfach, schnell und effizient per E-Mail erledigt. Das wirkt sich natürlich auf die Kuvertnachfrage aus. Zudem geraten bei jeder Portoerhöhung Kuverthersteller, -händler und -drucker unter einen neuen Preisdruck seitens ihrer Kunden. Dennoch sollte beim manuellen Kuvertieren nicht mehr auf den Haftklebeverschluss mit Abdeck-band und in der Regel gerader Verschlussklappe verzichtet werden. Dagegen ist der Nassklebeverschluss mit Gummierung und runder Verschlussklappe beim automatischen Kuvertieren ein Muss. Das Sortiment der Kuverts wird in den Unternehmen im Allgemeinen auf wenige Formate mit und ohne Fens-
ter sowie wenige Papiersorten und -farben für die tägliche Geschäftskorrespondenz beschränkt. Dass das Langformat C5/C6 immer mehr aus dem Büroalltag verschwindet, wird nur in ganz seltenen Fällen als Nachteil empfunden.
Trotzdem: Der Verbrauch an kundenspezifischen Kuverts scheint zuzunehmen. Denn nur solche Briefpost wird von den Empfängerinnen und Empfängern überhaupt noch wahrgenommen. Das Kuvert ist also der erste kommunikative Eindruck und somit der Türöffner schlechthin. Während Kuverts für Direct-Mailing-Kampagnen oftmals nicht schrill genug sein können, wird im täglichen Geschäftsverkehr nach wie vor Seriosität praktiziert. Weil sich (fast) alle daran halten, fallen die Absender, egal ob Firma, Institution oder Privatperson, nicht oder kaum auf. Negativ fallen in der Schweiz allerdings ausländische Firmen auf, selbst solche von Rang und Namen, die für ihre Briefhüllen schlechteste Papierqualitäten, allerdünnste Grammaturen, mit Stempeln aufgedruckte (und verschmierte) Absender sowie sonstige das Image schädigende Äusserlichkeiten verwenden.
BriefkuvertwahlEin schweizerischer Kuvertfabrikant hat über 300 Sorten am Lager. Die gesamte Vorratszahl kann gut und gerne 100 Millionen und die Tagesproduktion durchaus sieben Millionen Stück überschreiten. Hinzu kommen zahlreiche Sortimente an kreativen Geschäftspapieren mit Briefumschlag. Der vollflächig vierfarbige Briefumschlag spielt dabei eher eine Nebenrolle. Darüber hinaus werden aber jede Menge individueller Briefumschläge angefertigt. Voraussetzungen für ein ganz besonderes Design sind also reichlich vorhanden. Oder wer die Wahl hat, hat die Qual – siehe auch «Kuvert-Hersteller, -Händler und -Drucker» von Standard- und Sonderausführungen.
Quellenvermerk:(1) Artur Wyss: Die Post in der Schweiz. Ihre Geschichte durch 2000 Jahre; Hallwag Verlag, Bern und Stuttgart, 1987; (2) Wolfgang Zielke: Informiert sein ist alles. Die Papierflut sinnvoll nutzen; Econ Verlag, Düsseldorf und Wien, 1977
So wird gefensterltVor rund einem Jahr informierte Die Schweizerische Post über neue Gestaltungsrichtlinien für die Absenderzone bei adressierten Briefsendungen. Bis 31. 12. 2005 dürfen danach alte Briefumschläge, die nicht dem neuen Standard entsprechen, noch aufgebraucht werden – danach ist für diese Spezialsendungen ein Zuschlag von 15 Rappen zu bezahlen. Geregelt wird dazu alles in der Norm «SN 010130:2004 – Geschäftsbrief», die im August 2004 von der Schweizerischen Normen-Vereinigung in überarbeiteter Form verabschiedet wurde. «Die Norm vereinheitlicht die äussere Form von Briefen der alltäglichen Geschäftskorrespondenz durch eine übersichtliche Gestaltung.»
So schrieb es die in 8030 Zürich ansässige Union Schweizerischer Briefumschlagfabrikanten USB am 27. Januar 2005 in einer Mitteilung an die Fachpresse. Und weiter heisst es da: «In Bezug auf die Adressierung hält sich die Norm an die Bestimmungen der Schweizerischen Post. Zudem beinhaltet sie Richtlinien zur Einteilung eines Briefblattes, die auch für die Masse von Fenster-Briefumschlägen relevant sind.» Und diese sind wie folgt: Damit die automatischen Sortiermaschinen der Post nicht Absenderangaben mit der Empfängeradresse verwechseln, sind Absenderzonen korrekt einzuhalten.
Wer sicher gehen will, kann im Zusammenhang mit dem «Gut zum Druck» für neue Briefumschläge sich an folgende Stellen wenden: Die Schweizerische Post, PostMail Region Mitte, Account Team «Gut zum Druck», Postfach 5861, 3001 Bern, T 031 386 47 91, [email protected], oder Die Schweizerische Post, PostMail Region Ost, Account Team «Gut zum Druck», Postfach, 8021 Zürich, T 044 296 28 90, [email protected].
Wenn die Vorschrift nicht eingehalten wird, führt das zu den besagten Mehrkosten und eventuell zu Verspätungen in der Zustellung. Dennoch weiss auch die Post, dass aussergewöhnlich aufgemachte Mailings bei den Empfängern mehr Aufmerksamkeit gewinnen und die Erfolgschancen steigern. Und der Absender weiss, dass die bessere Wirkung höhere Porti rechtfertigt, oder? Insofern gilt bei der Post weiterhin: Jede Gestaltung ist möglich! hjl
Kuvert-Hersteller, -Händler und -DruckerNachfolgend sind in alphabetischer Reihenfolge spezialisierte Anbieter von Standard- und Sonderausführungen des schweizerischen Marktes aufgeführt – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Nicht berücksichtigt sind über Papierhändler erhältliche Sortimente der Feinst- und Kreativpapiere mit Kuverts in diversen Façonnagen.
J. Bochsler AG, Die Kuvertfabrik 6031 Ebikon, www.bochsler-kuverts.ch
Produktpalette: Standardkuverts; Spezialformate und Spezialpapiere; Transparentkuverts mit Fenster; Sonderanfertigungen, auch spezielle Fenstergrössen oder -positionen; Kuverts für Werbung- und PR-Kampagnen, für Abstimmungen, Banken und Betreibungsämter; diverse Façonnagen mit langen, kurzen, spitzen oder keinen Verschlussklappen, gummiert oder ungummiert, mit oder ohne Haftklebestreifen; ein- oder mehrfarbiger Druck, ein- oder beidseitig sowie randabfallend oder vollflächig bedruckt; Farb- oder Sicherheits-Innendruck; auch mit Heissfolien- und Blindprägungen.
Elco Papier AG
4123 Allschwil, www.elcopaper.com
Kuvertpalette: Standardkuverts für die manuelle und automatisierte Postbearbeitung mit und ohne Druck, z.B. Elco Mailquick, Prontfix, Prontfix FSC, Standard und Deuil; Spezialanfertigungen hinsichtlich Papier, Format, Schnittform, Innen-/Aussendruck, Fenstergrösse und -position, Verschluss, Abdeckpapier und Verpackung.
H. Goessler AG
8045 Zürich, www.goessler.ch
Produktpalette: Standardkuverts für die manuelle und automatisierte Postbearbeitung, z.B. G-Line Prestoform und Novoform mit vor fremder Einsicht schützendem Innendruck; über 300 Lagersorten und 120 Mio. Kuverts im Fertiglager; Kuvertinnovationen, z.B. G-Windows mit grossem Werbefenster auf der Vorder- und Adressierfenster (links/rechts) auf der Rückseite, «C5-Mini» als Antwortkuvert ungefaltet und problemlos in C5-Normalgrösse verpackt, «Transparent» (C4 und C5) für durchsichtige Direktwerbung und «C4-200g» für den haltbaren Versand von Katalogen, Geschäftsberichten etc.; Sonderanfertigungen, z.B. mit mehreren Fenstern, in Spezialformen, mit Aufreisslasche; Kuvertdruck, auch vollflächig.
Hess Druck AG
8560 Märstetten, www.hessdruck.ch
Kuvertdruck: ein- bis vierfarbige, anspruchsvolle Sujets in einem Arbeitsgang, z.B. vierfarbig auf einer Seite oder beidseitig zweifarbig und randabfallend auf drei Seiten; UV-Trocknung; Formate C6 bis B4 und Spezialformate innerhalb dieser Grössen.
Mayer-Kuvert Schweiz AG
8370 Sirnach, www.mayer-kuvert.ch
Partner der Fair-Druck-Gruppe mit Druckerei Sirnach AG, Sirnach, und Rota-Druck AG, Dietikon; Lieferpalette: Standard-Briefhüllen; Know-how in der Lösung/Produktion von Spezialitäten.
Mettler Couvert AG
9425 Thal, www.mettler-couvert.ch
Lieferpalette: Standard Day- und Color-Line-Collection; über 150 Lagersorten in verschiedenen Formaten, Papierqualitäten, Farben und Verschlussarten; Innen- und Aussendruck; alle Papiersorten werden auch in verschiedenen Grammaturen als Bogenformate für die Geschäftsausstattung geführt; Spezialkuverts.
Rivoli-Couverts AG, 4411 Seltisberg, www.rivoli-couverts.ch
Lieferpalette: Standardkuverts mit/ ohne Fenster, Haftklebung oder Gummierung; 130 Lagersorten, 12 Mio. Kuverts abrufbereit; Kuverts mit 20 mm Seitenfalten (zwecks Ausnutzung der günstigen Portostufe), in quadratischer Form, weisse Versandtaschen mit weisser Kartonrückwand; Maxi Windows, d.h. Kuverts mit grossem Werbefenster; Kuverts in 25 Farben und 271 Grössen; Sonderanfertigungen.
Rüesch-Druck AG
9424 Rheineck, www.ruesch-kuvert.ch
Kuvertdruck: C6 bis B4; rundum randabfallender Druck; auch mit UV-Farben für kräftigeres Druckbild; mit/ohne Fenster, Haftklebung oder Gummierung.
Seetal Schaller AG
5201 Brugg, www.seetalschaller.ch
Produktpalette: Standardkuverts und Business-Briefumschläge (Aussen- oder Innendruck, letzteren auch mit Firmenlogo/Werbebotschaft) in C6 bis B4, Verschlüsse für manuelle («Optifix») und maschinelle («Optimail») Verarbeitung, verschiedene Papierqualitäten, z.B. «FSC», «swhite power» (reissfest), «swhite» (hochweiss), «profutura» (naturweiss), «sycling» (aus Altpapier) und «security» (Sicherheitsinnendruck); 250 Sorten Standardkuverts an Lager; Know-how/Lösungen für individuelle Werbe-Briefumschläge, z.B. mit ein oder mehreren Fenstern in allen Grössen und (inkl. Fantasie-) Formen; spätere Eindrucke auf fertige Briefumschläge; die neue Flexodrucklinie «SPrint», mit der vierfarbige Kuverts auf ungestrichenen und gestrichenen Papieren in einem Arbeitsgang bei minimaler Produktionszeit gefertigt werden.
Sihl + Eika Papier AG
8800 Thalwil, www.papier.ch;
Lieferpalette: Standardkuverts mit und ohne Fenster, mit Haftklebung/ Gummierung, diverse Fassons; Schneidersöhne Kuvert in Ettlingen/D produziert (für die gesamte Unternehmensgruppe täglich ca. 7 Mio. Kuverts, über 300 Lagersorten plus Sonderanfertigungen) für S+E die Eigenlinie PlanoJet aus schweizerischer Papierproduktion in 29 Ausführungen sowie RecyStar (aus 100% Altpapier) in 14 Ausführungen; ausserdem im Kuvertsortiment die Briefumschlag-Linie «swhite premium» in 16 Ausführungen bzw. Formaten sowie «Kraft», einer Linie mit besonders hoher Reissfestigkeit.
Sonderegger AG
9500 Wil, www.sonderegger.ch
Produktpalette: ungewöhnliche, anspruchsvolle Lösungen, die ein Kuvert in ein Markenzeichen verwandeln; Kombinationen aus moderner Fertigungstechnik mit klassischer Handwerkskunst; Trendsetter für Sonder-
kuverts, z.B. aus Tapeten- und Transparentpapier, Bucheinbandmaterial sowie anderen edlen Bedruckstoffen in speziellen Formaten und mit Sonderprägungen, -verschlüssen, -fenstern.
Spörri Druck AG
8952 Schlieren, www.spoerridruck.ch
Kuvertdruck: vierseitig randabfallend, mit Zusatzfenstern oder klassisch für jeden Auflagenbereich; mehrere Millionen Kuverts in diversen Formaten, Papiersorten und Ausführungen ab Lager.
Zurwerra AG, 3904 Naters, www.kuvertdruckzurwerra.ch
Kuvertdruck: Formate C6 bis B4 mit/ohne Fenster mit Geschäftsaufdruck; im mehrfarbigen Werbedruck auch beidseitig. hjl
Die meisten Kuvertspezialisten bieten nebst Standardlösungen auch unendliche Möglichkeiten an Sonderausführungen. Foto: Seetal Schaller
Eine gute Adresse für ungewöhnliche und anspruchsvolle Kuvertlösungen findet man auch in Wil SG. Foto: Sonderegger
Individuell kann die Form und Anzahl der Fenster sein, auch beim Verschluss des Kuverts ist man nicht nur auf die gewohnten Arten angewiesen. Foto: Seetal Schaller
Das reissfeste Kuvert «swhite power» wurde kürzlich mit dem Innovationspreis des Schweizer Direktmarketing Verbands ausgezeichnet. Foto/Zeichnung: Seetal Schaller
Warum nicht einmal eine transparente Werbekuvert-Lösung, wenn kein Postgeheimnis verletzt wird?
Hans Joachim Laue
Wie aus Ägypten und Anatolien überliefert, ist die Geschäftkorrespondenz schon im 19. Jh. v. Chr. durchaus eine gängige Praxis. Man bediente sich der babylonischen Sprache und der Keilschrift. Zur Wahrung des Briefgeheimnisses wurden Tontafelbriefe mit einer Schicht, ebenfalls aus Ton, umhüllt. Diese Versandhülle öffnete der Empfänger, indem er sie in Scherben verwandelte, und zwar ohne Beschädigung der darin liegenden Tontafel. Das funktionierte deshalb, weil sich «Brief und Kuvert» beim Tonbrennen nicht miteinander verbanden.BriefgeheimnisDass die ersten Briefmarken der Schweiz 1843 das Licht der Welt
erblickten, ist hinlänglich bekannt, ebenso der Beginn der Eidgenössischen Post sechs Jahre später. Doch was weiss man über den Briefumschlag, auch als Kuvert oder Couvert bezeichnet? «Bis etwa 1860 wurden Briefumschläge nur selten verwendet. In der Regel beschrieb man den Briefbogen nur auf einer Seite, faltete ihn dann von allen vier Seiten nach innen und sicherte die Klappen mit einem Lack- oder Oblatensiegel. Die betreffende Adresse schrieb man auf die leere Aussenseite, wo zudem Platz blieb für die Briefmarke und den Poststempelabdruck.»1)
Mögen sich solche Briefe heute höchstens für Direct Mails der besonderen Art eignen (wobei auf alle Fälle das gebrannte Tonmaterial gepolstert verpackt werden müsste), so geht die klassische Form des Briefumschlags in das Jahr 1820 und auf die Idee des Papierhändlers Brewer im englischen Seebad Brighton zurück. Denn angeblich, so eine Legende, waren die ehrenwerten und betuchten Besucherinnen des Küstenorts sehr auf die Wahrung des Briefgeheimnisses bedacht. Bis zur damaligen Zeit nahm niemand an der Neugier der zustellenden Briefboten, des beschäftigten Personals oder staatlicher Institutionen so richtig Anstoss. Schliesslich: «Das Lesen von Briefen ist gleich dem Unterhalten mit einem nicht anwesenden Partner.» 2)
BriefumschlagindustrieDie Entwicklung der ersten Briefumschlagmaschine stammt ebenfalls aus England, das war um 1840. Nach der Londoner Weltausstellung 1851 beginnt die industrielle Fertigung von Kuverts auf dem europäischen Festland. Kaum war im selben Jahrhundert noch das Telefon erfunden, wurde schon der Untergang des Briefes prophezeit. Mit dem Ende des in den 1980-er Jahre angetretenen Siegeszugs des Telefax schien das Schicksal des konventionellen Briefes besiegelt zu sein. Da mit dem E-Mail eine weitere kommunikative Revolution die Welt eroberte, hält sich auch nach wie vor hartnäckig das Gerücht, dass der kuvertierte Brief bald ausgedient habe.
Eine im Jahre 2000 durchgeführte deutsche Marktuntersuchung berichtete noch von einem jährlichen Wachstum von etwa ein bis zwei Prozent und sah keine direkte Konkurrenz zwischen dem Internet-Medium und dem Briefumschlag. Die Europäische Vereinigung der Briefumschlaghersteller (fePE), die im 2002 über 20 000 Mitarbeiter in rund 175 Betrieben beschäftigte und total etwa 115 Milliarden Kuverts herstellte, erreichte insgesamt einen geschätzten Jahresumsatz von umgerechnet ca. 3,5 Milliarden Franken. Im selben Jahr ist der Unterschied im Pro-Kopf-Verbrauch zwischen den ost- und westeuropäischen Ländern beträchtlich. Die Osteuropäer kommen auf nicht einmal 40 Umschläge pro Jahr, während es bei den Westeuropäern immerhin 280 Stück sind, also sieben Mal soviel. Oder mit anderen Worten: Markt- und Wachstumspotenzial ist reichlich vorhanden.
Um den Blickwinkel auf diesen Wirtschaftszweig abzurunden, muss an dieser Stelle auch die Aussage der führenden Maschinenbaufirma für Briefumschlagmaschinen, Winkler + Dünnebier AG in Neuwied (D), von der Bilanzpressekonferenz 2005 erwähnt werden: Nachdem der Markt für Briefumschlagmaschinen in den letzten Jahren stark rückläufig gewesen sei, zeichne sich nun eine Stabilisierung ab. Die Investitionsneigung der Kuverthersteller ist allerdings noch verhalten, zumal Kapazitätsüberhänge in den Märkten bestünden.
BriefverkehrEines scheint sicher zu sein: Das Kuvert hat noch lange nicht ausgedient. Zieht man z.B. Zahlen aus dem nördlichen Nachbarland heran, kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Trotz ständig wachsender E-Mail-Nutzung werden werktags 50 Millionen Briefe verschickt. Das Papier hierfür beziehen die grössten deutschen Kuverthersteller, darunter Mayer-Kuvert aus Heilbronn, zu etwa 50 Prozent von Stora Enso. Kuverts fertigt das Unternehmen nicht nur in West-, Nord-, Süd- und Osteuropa, sondern auch in Israel und in Westafrika. Dieser «Global Player» hat sich in der Schweiz niedergelassen.
Dabei ist der Wettbewerb hier zu Lande nicht leichter geworden. Gewöhnliche Geschäftskorrespondenz wird heute nicht mehr wie in früheren Zeiten per Post, sondern in der Regel einfach, schnell und effizient per E-Mail erledigt. Das wirkt sich natürlich auf die Kuvertnachfrage aus. Zudem geraten bei jeder Portoerhöhung Kuverthersteller, -händler und -drucker unter einen neuen Preisdruck seitens ihrer Kunden. Dennoch sollte beim manuellen Kuvertieren nicht mehr auf den Haftklebeverschluss mit Abdeck-band und in der Regel gerader Verschlussklappe verzichtet werden. Dagegen ist der Nassklebeverschluss mit Gummierung und runder Verschlussklappe beim automatischen Kuvertieren ein Muss. Das Sortiment der Kuverts wird in den Unternehmen im Allgemeinen auf wenige Formate mit und ohne Fens-
ter sowie wenige Papiersorten und -farben für die tägliche Geschäftskorrespondenz beschränkt. Dass das Langformat C5/C6 immer mehr aus dem Büroalltag verschwindet, wird nur in ganz seltenen Fällen als Nachteil empfunden.
Trotzdem: Der Verbrauch an kundenspezifischen Kuverts scheint zuzunehmen. Denn nur solche Briefpost wird von den Empfängerinnen und Empfängern überhaupt noch wahrgenommen. Das Kuvert ist also der erste kommunikative Eindruck und somit der Türöffner schlechthin. Während Kuverts für Direct-Mailing-Kampagnen oftmals nicht schrill genug sein können, wird im täglichen Geschäftsverkehr nach wie vor Seriosität praktiziert. Weil sich (fast) alle daran halten, fallen die Absender, egal ob Firma, Institution oder Privatperson, nicht oder kaum auf. Negativ fallen in der Schweiz allerdings ausländische Firmen auf, selbst solche von Rang und Namen, die für ihre Briefhüllen schlechteste Papierqualitäten, allerdünnste Grammaturen, mit Stempeln aufgedruckte (und verschmierte) Absender sowie sonstige das Image schädigende Äusserlichkeiten verwenden.
BriefkuvertwahlEin schweizerischer Kuvertfabrikant hat über 300 Sorten am Lager. Die gesamte Vorratszahl kann gut und gerne 100 Millionen und die Tagesproduktion durchaus sieben Millionen Stück überschreiten. Hinzu kommen zahlreiche Sortimente an kreativen Geschäftspapieren mit Briefumschlag. Der vollflächig vierfarbige Briefumschlag spielt dabei eher eine Nebenrolle. Darüber hinaus werden aber jede Menge individueller Briefumschläge angefertigt. Voraussetzungen für ein ganz besonderes Design sind also reichlich vorhanden. Oder wer die Wahl hat, hat die Qual – siehe auch «Kuvert-Hersteller, -Händler und -Drucker» von Standard- und Sonderausführungen.
Quellenvermerk:(1) Artur Wyss: Die Post in der Schweiz. Ihre Geschichte durch 2000 Jahre; Hallwag Verlag, Bern und Stuttgart, 1987; (2) Wolfgang Zielke: Informiert sein ist alles. Die Papierflut sinnvoll nutzen; Econ Verlag, Düsseldorf und Wien, 1977
So wird gefensterltVor rund einem Jahr informierte Die Schweizerische Post über neue Gestaltungsrichtlinien für die Absenderzone bei adressierten Briefsendungen. Bis 31. 12. 2005 dürfen danach alte Briefumschläge, die nicht dem neuen Standard entsprechen, noch aufgebraucht werden – danach ist für diese Spezialsendungen ein Zuschlag von 15 Rappen zu bezahlen. Geregelt wird dazu alles in der Norm «SN 010130:2004 – Geschäftsbrief», die im August 2004 von der Schweizerischen Normen-Vereinigung in überarbeiteter Form verabschiedet wurde. «Die Norm vereinheitlicht die äussere Form von Briefen der alltäglichen Geschäftskorrespondenz durch eine übersichtliche Gestaltung.»
So schrieb es die in 8030 Zürich ansässige Union Schweizerischer Briefumschlagfabrikanten USB am 27. Januar 2005 in einer Mitteilung an die Fachpresse. Und weiter heisst es da: «In Bezug auf die Adressierung hält sich die Norm an die Bestimmungen der Schweizerischen Post. Zudem beinhaltet sie Richtlinien zur Einteilung eines Briefblattes, die auch für die Masse von Fenster-Briefumschlägen relevant sind.» Und diese sind wie folgt: Damit die automatischen Sortiermaschinen der Post nicht Absenderangaben mit der Empfängeradresse verwechseln, sind Absenderzonen korrekt einzuhalten.
Wer sicher gehen will, kann im Zusammenhang mit dem «Gut zum Druck» für neue Briefumschläge sich an folgende Stellen wenden: Die Schweizerische Post, PostMail Region Mitte, Account Team «Gut zum Druck», Postfach 5861, 3001 Bern, T 031 386 47 91, [email protected], oder Die Schweizerische Post, PostMail Region Ost, Account Team «Gut zum Druck», Postfach, 8021 Zürich, T 044 296 28 90, [email protected].
Wenn die Vorschrift nicht eingehalten wird, führt das zu den besagten Mehrkosten und eventuell zu Verspätungen in der Zustellung. Dennoch weiss auch die Post, dass aussergewöhnlich aufgemachte Mailings bei den Empfängern mehr Aufmerksamkeit gewinnen und die Erfolgschancen steigern. Und der Absender weiss, dass die bessere Wirkung höhere Porti rechtfertigt, oder? Insofern gilt bei der Post weiterhin: Jede Gestaltung ist möglich! hjl
Kuvert-Hersteller, -Händler und -DruckerNachfolgend sind in alphabetischer Reihenfolge spezialisierte Anbieter von Standard- und Sonderausführungen des schweizerischen Marktes aufgeführt – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Nicht berücksichtigt sind über Papierhändler erhältliche Sortimente der Feinst- und Kreativpapiere mit Kuverts in diversen Façonnagen.
J. Bochsler AG, Die Kuvertfabrik 6031 Ebikon, www.bochsler-kuverts.ch
Produktpalette: Standardkuverts; Spezialformate und Spezialpapiere; Transparentkuverts mit Fenster; Sonderanfertigungen, auch spezielle Fenstergrössen oder -positionen; Kuverts für Werbung- und PR-Kampagnen, für Abstimmungen, Banken und Betreibungsämter; diverse Façonnagen mit langen, kurzen, spitzen oder keinen Verschlussklappen, gummiert oder ungummiert, mit oder ohne Haftklebestreifen; ein- oder mehrfarbiger Druck, ein- oder beidseitig sowie randabfallend oder vollflächig bedruckt; Farb- oder Sicherheits-Innendruck; auch mit Heissfolien- und Blindprägungen.
Elco Papier AG
4123 Allschwil, www.elcopaper.com
Kuvertpalette: Standardkuverts für die manuelle und automatisierte Postbearbeitung mit und ohne Druck, z.B. Elco Mailquick, Prontfix, Prontfix FSC, Standard und Deuil; Spezialanfertigungen hinsichtlich Papier, Format, Schnittform, Innen-/Aussendruck, Fenstergrösse und -position, Verschluss, Abdeckpapier und Verpackung.
H. Goessler AG
8045 Zürich, www.goessler.ch
Produktpalette: Standardkuverts für die manuelle und automatisierte Postbearbeitung, z.B. G-Line Prestoform und Novoform mit vor fremder Einsicht schützendem Innendruck; über 300 Lagersorten und 120 Mio. Kuverts im Fertiglager; Kuvertinnovationen, z.B. G-Windows mit grossem Werbefenster auf der Vorder- und Adressierfenster (links/rechts) auf der Rückseite, «C5-Mini» als Antwortkuvert ungefaltet und problemlos in C5-Normalgrösse verpackt, «Transparent» (C4 und C5) für durchsichtige Direktwerbung und «C4-200g» für den haltbaren Versand von Katalogen, Geschäftsberichten etc.; Sonderanfertigungen, z.B. mit mehreren Fenstern, in Spezialformen, mit Aufreisslasche; Kuvertdruck, auch vollflächig.
Hess Druck AG
8560 Märstetten, www.hessdruck.ch
Kuvertdruck: ein- bis vierfarbige, anspruchsvolle Sujets in einem Arbeitsgang, z.B. vierfarbig auf einer Seite oder beidseitig zweifarbig und randabfallend auf drei Seiten; UV-Trocknung; Formate C6 bis B4 und Spezialformate innerhalb dieser Grössen.
Mayer-Kuvert Schweiz AG
8370 Sirnach, www.mayer-kuvert.ch
Partner der Fair-Druck-Gruppe mit Druckerei Sirnach AG, Sirnach, und Rota-Druck AG, Dietikon; Lieferpalette: Standard-Briefhüllen; Know-how in der Lösung/Produktion von Spezialitäten.
Mettler Couvert AG
9425 Thal, www.mettler-couvert.ch
Lieferpalette: Standard Day- und Color-Line-Collection; über 150 Lagersorten in verschiedenen Formaten, Papierqualitäten, Farben und Verschlussarten; Innen- und Aussendruck; alle Papiersorten werden auch in verschiedenen Grammaturen als Bogenformate für die Geschäftsausstattung geführt; Spezialkuverts.
Rivoli-Couverts AG, 4411 Seltisberg, www.rivoli-couverts.ch
Lieferpalette: Standardkuverts mit/ ohne Fenster, Haftklebung oder Gummierung; 130 Lagersorten, 12 Mio. Kuverts abrufbereit; Kuverts mit 20 mm Seitenfalten (zwecks Ausnutzung der günstigen Portostufe), in quadratischer Form, weisse Versandtaschen mit weisser Kartonrückwand; Maxi Windows, d.h. Kuverts mit grossem Werbefenster; Kuverts in 25 Farben und 271 Grössen; Sonderanfertigungen.
Rüesch-Druck AG
9424 Rheineck, www.ruesch-kuvert.ch
Kuvertdruck: C6 bis B4; rundum randabfallender Druck; auch mit UV-Farben für kräftigeres Druckbild; mit/ohne Fenster, Haftklebung oder Gummierung.
Seetal Schaller AG
5201 Brugg, www.seetalschaller.ch
Produktpalette: Standardkuverts und Business-Briefumschläge (Aussen- oder Innendruck, letzteren auch mit Firmenlogo/Werbebotschaft) in C6 bis B4, Verschlüsse für manuelle («Optifix») und maschinelle («Optimail») Verarbeitung, verschiedene Papierqualitäten, z.B. «FSC», «swhite power» (reissfest), «swhite» (hochweiss), «profutura» (naturweiss), «sycling» (aus Altpapier) und «security» (Sicherheitsinnendruck); 250 Sorten Standardkuverts an Lager; Know-how/Lösungen für individuelle Werbe-Briefumschläge, z.B. mit ein oder mehreren Fenstern in allen Grössen und (inkl. Fantasie-) Formen; spätere Eindrucke auf fertige Briefumschläge; die neue Flexodrucklinie «SPrint», mit der vierfarbige Kuverts auf ungestrichenen und gestrichenen Papieren in einem Arbeitsgang bei minimaler Produktionszeit gefertigt werden.
Sihl + Eika Papier AG
8800 Thalwil, www.papier.ch;
Lieferpalette: Standardkuverts mit und ohne Fenster, mit Haftklebung/ Gummierung, diverse Fassons; Schneidersöhne Kuvert in Ettlingen/D produziert (für die gesamte Unternehmensgruppe täglich ca. 7 Mio. Kuverts, über 300 Lagersorten plus Sonderanfertigungen) für S+E die Eigenlinie PlanoJet aus schweizerischer Papierproduktion in 29 Ausführungen sowie RecyStar (aus 100% Altpapier) in 14 Ausführungen; ausserdem im Kuvertsortiment die Briefumschlag-Linie «swhite premium» in 16 Ausführungen bzw. Formaten sowie «Kraft», einer Linie mit besonders hoher Reissfestigkeit.
Sonderegger AG
9500 Wil, www.sonderegger.ch
Produktpalette: ungewöhnliche, anspruchsvolle Lösungen, die ein Kuvert in ein Markenzeichen verwandeln; Kombinationen aus moderner Fertigungstechnik mit klassischer Handwerkskunst; Trendsetter für Sonder-
kuverts, z.B. aus Tapeten- und Transparentpapier, Bucheinbandmaterial sowie anderen edlen Bedruckstoffen in speziellen Formaten und mit Sonderprägungen, -verschlüssen, -fenstern.
Spörri Druck AG
8952 Schlieren, www.spoerridruck.ch
Kuvertdruck: vierseitig randabfallend, mit Zusatzfenstern oder klassisch für jeden Auflagenbereich; mehrere Millionen Kuverts in diversen Formaten, Papiersorten und Ausführungen ab Lager.
Zurwerra AG, 3904 Naters, www.kuvertdruckzurwerra.ch
Kuvertdruck: Formate C6 bis B4 mit/ohne Fenster mit Geschäftsaufdruck; im mehrfarbigen Werbedruck auch beidseitig. hjl
Die meisten Kuvertspezialisten bieten nebst Standardlösungen auch unendliche Möglichkeiten an Sonderausführungen. Foto: Seetal Schaller
Eine gute Adresse für ungewöhnliche und anspruchsvolle Kuvertlösungen findet man auch in Wil SG. Foto: Sonderegger
Individuell kann die Form und Anzahl der Fenster sein, auch beim Verschluss des Kuverts ist man nicht nur auf die gewohnten Arten angewiesen. Foto: Seetal Schaller
Das reissfeste Kuvert «swhite power» wurde kürzlich mit dem Innovationspreis des Schweizer Direktmarketing Verbands ausgezeichnet. Foto/Zeichnung: Seetal Schaller
Warum nicht einmal eine transparente Werbekuvert-Lösung, wenn kein Postgeheimnis verletzt wird?
Hans Joachim Laue
