Kreativranking: Thjnk holt sich den Thron zurück

Die Kreativagentur Thjnk erobert nach 2022 wieder den ersten Rang im m&k Kreativranking. Gefolgt von Team Farner, die letztes Jahr auf Platz 1 waren. Rang drei geht an Sir Mary.

Zum 10-Jahr-Jubiläum posieren die Mitarbeitenden von thjnk Zürich.Bild: zVg von thjnk
Zum 10-Jahr-Jubiläum posieren die Mitarbeitenden von Thjnk Zürich. Bild: Thjnk

Für die Kreativagentur Thjnk kommt dieses Jahr viel zusammen. 10-Jahr-Jubiläum, Platz 1 im Kreativranking, Pablo Schencke, der ECD von Thjnk ist nominiert für den Titel «Werber des Jahres». Mit 288 Punkten setzt sich die Agentur nun an die Spitze des Rankings. 2025 war insgesamt ein gutes Jahr für Thjnk. Die Agentur ist stark gewachsen, man hat kontinuierlich die Entwicklung von KI und neuen Tools vorangetrieben. Pablo Schencke findet die passenden Worte, um die Auszeichnung in den richtigen Kontext zu setzen. «Auf den ersten Platz im Kreativranking sind wir wahnsinnig stolz, vor allem, weil er die Bandbreite unserer Arbeit für so viele verschiedene Kunden widerspiegelt. Für uns ist diese Auszeichnung der beste Beweis dafür, dass wir aus Briefings und echten Kundenbedürfnissen herausragende Kreativarbeit schaffen. Das verdanken wir unserer starken Teamarbeit und dem Vertrauen, das unsere Kunden in uns setzen.» Das Ziel von Thjnk für das Jahr 2026 und de Claim für den Höhenflug der Agentur, lautet passenderweise: «Auf dem Teppich bleiben».

Team Farner folgt auf Platz 2

Auf Rang 2 hat sich Team Farner mit 275 Punkten dicht hinter Thjnk platziert. Letztes Jahr war die Reihenfolge andersherum, so wechseln sich die beiden Agenturen auf dem Treppchen ab. Philipp Skrabal, Chief Creative Officer und Partner bei Team Farner spricht für die Agentur, wenn er sagt: «Wir sind sehr zufrieden, mit diesem Top-Ergebnis. Zwischen Platz 1 und 2 ist es knapp und wir sind seit drei Jahren in Folge auf dem Podest.» 2025 war ein anspruchsvolles und erfolgreiches Jahr für Team Farner. Von der Löwenstrasse ist man ins «House of Impact» im Sihlcity gezogen, nun sind alle Agenturen unter demselben Dach vereint und profitieren von der neu entstandenen Nähe. 2026 feiert Team Farner 75-Jahr-Jubiläum, man werde einiges anders machen. «Wir haben entschieden unser Eigenmarketing-Budget 2026 in die Zukunft der Branche zu investieren. So etwas geht zwangsläufig zu Lasten bestehender Aktivitäten, zum Beispiel Awards. Dem ADC halten wir natürlich auch dieses Jahr die Treue.»

Sir Mary rundet die Podestplätze ab

Unter den Top 3 Agenturen der Schweiz reiht sich Sir Mary ein. Mit 179 Punkten belegen sie Rang 3. «Für uns ist dieser Rang keine Momentaufnahme, sondern das Ergebnis kontinuierlicher Arbeit – im Team, mit unseren Kund:innen und an relevanten Marken.». So beschreibt Adrian Merz, ECD von Sir Mary den Erfolg. Auf das Jahr 2026 blickt die Agentur mit Klarheit und Zuversicht, man werde weiter in Kreativität, strategische Tiefe und relevante digital geprägte Ideen investieren.

Rang 4 für Ogilvy Ingo Group

Rang 4 holt sich mit 174 Punkten die Ogilvy Ingo Group. Man sehe das als Ansporn, im nächsten Jahr aufs Treppchen zu steigen. 2025 war ein Jahr des Wandels. Swen Morath fasst es so zusammen: «Mit Ogilvy als globalem Netzwerk einerseits und Ingo als Kreativ-Boutique Agentur andererseits sind wir als Gruppe bestens positioniert.

Darf nicht fehlen unter den Top 5: TBWA

Die Top 5 rundet TBWA mit 159 Punkten ab. Seit Jahren schon findet sich die Agentur unter den fünf Besten, das zeigt Qualität und Kontinuität im kreativen Erfolg. Manuel Wenzel findet klare Worte: «Es waren erneut geschätzt 10 verschiedene Arbeiten für unsere grossen Kunden, die in sehr vielen verschiedenen Kategorien und Wettbewerben Preise gewonnen haben. Ja, auch in AI-Craft.» Im Jahr 2026 wolle man sich einerseits treu bleiben, andererseits auch kontinuierlich neu erfinden, so der CCO von TBWA.

Rang 6 bis 10

Ein Top Ergebnis hat auch Freundliche Grüsse mit Platz 6 und 98 Punkten hingelegt. «Wir haben auf Sparflamme eingereicht, und sind in der Mitte der Top-Agenturen gelandet. Als Vollblut-Kreativagentur setzen wir auf Ideen und fühlen uns damit genau am richtigen Platz», formuliert es Samuel Textor, Founder und Creative Director der Agentur. Und fügt noch an: «Betrachtet man im Kreativranking nur die unabhängigen, inhabergeführten Agenturen, sind wir Nummer 1. Darauf sind wir besonders stolz, denn daran messen wir uns.»

Platz 7 belegt Dept mit 82 Punkten. Allein auf dieser Liste zu stehen, mache stolz und motiviere , nächstes Jahr noch eine Schippe draufzulegen, so Philipp Griesser, VP of Growth, Creative & Media Dept DACH. Man arbeite bereits an vielen spannenden Projekten für 2026.

Neu Creative Agency belegt mit 55 Punkten Platz 8. Man sei hocherfreut, sagt Nico Ammann, Partner der Agentur. Und habe grosse Lust auf das Jahr 2026, ergänzt Simon Rehsche, ebenso Partner von Neu. «Es passiert ja gerade vieles schnell und die Luft für alte Denkmuster wird dünner. Herangelabberte Kreativität hat es zunehmend schwer, wirklich kreatives Denken und Verhalten lohnt sich umso mehr», fügt er noch an.

Auf den 9 Rang, mit 38 Punkten, hat es Bühler & Bühler geschafft. Schon zum zweiten Mal nach 2022. «Unser Team schafft Jahr für Jahr mit grosser Hingabe Ausserordentliches. Dafür sind wir jeden Tag dankbar», sagt Raphael Bühler, CEO und Partner. «2025 war für uns ein ausgezeichnetes Jahr – in Sachen Kreativität, aber auch wirtschaftlich. Das erachten wir im aktuellen Umfeld als nicht selbstverständlich und verdanken dies nicht zuletzt dem Vertrauen auf unsere Stärken», fügt er noch an.

Rang 10 geht mit 35 Punkten an Publicis. «2025 stand im Zeichen nationaler und internationaler, wirkungsorientierter Arbeit. Nicht jede dieser Arbeiten ist award-tauglich – für einige unserer Kunden sind Awards schlicht nicht relevant. 2026 sehen wir als Jahr der weiteren Transformation: Mit dem wachsenden Einfluss von AI verschiebt sich der Fokus weiter von Sichtbarkeit innerhalb der Marketing-Community zu Wirkung am Kunden. Genau dort positionieren wir uns.», so Pascal Winkler, CSO Publicis Group Schweiz.


 

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