«The trend is our friend» – Goldbach feiert Red Velvet Party trotz Gegenwind
450 Gäste, roter Samt, viel Stimmung – und ein Satz, der hängen bleibt: «The trend is our friend». m&k war exklusiv im Kaufleuten dabei, wo sich die Branche in herausfordernden Zeiten einen Abend lang neu gesammelt hat. Das Video mit Stimmen und Stimmung ist das Herzstück dieses Beitrags.
Die Goldbach-Party «Red Velvet» kam später im Jahr als gewohnt – und vielleicht gerade deshalb zur richtigen Zeit. Während der Umbau des Dolder Bads als traditioneller Location den Anlass ohnehin veränderte, sorgten die wirtschaftlichen Realitäten der Branche für einen zusätzlichen Unterton: Werbegelder fliessen nicht mehr wie früher, die gesamte Industrie steht unter Druck, und auch bei Goldbach stehen schwierige Monate bevor. Doch genau in solchen Momenten zeigt sich, was Kultur wirklich bedeutet.
Im Kaufleuten wurde diese Kultur greifbar: eine Mischung aus Zusammenhalt, Haltung und dem Willen, den Leuchtturmcharakter des Unternehmens zu bewahren – auch unter der neuen Führung von Christoph Marty. Die 450 Gäste, die sich an diesem milden Novemberabend einfanden, machten klar, dass Goldbach nicht nur ein Vermarkter ist, sondern ein Fixpunkt der Schweizer Medienlandschaft.
Ein Abend, der die Branche näher zusammenrückt
Organisatorin Michelle Sameli eröffnet im m&k-Video den Abend mit einem warmen Willkommen und dem Gefühl, gemeinsam ein Jahr abzuschliessen, das in der Rückschau alles andere als leicht gewesen ist. Alexander Duphorn und Tom Spiegel betonten, wie wichtig es sei, TV-, Digital- und OOH-Welten unter einem Dach zu vereinen – nicht als internen Schulterschluss, sondern als bewusste Einladung an die gesamte Branche, in Zeiten des Wandels den Dialog nicht abreissen zu lassen.

Das Kaufleuten bot dafür den passenden Rahmen: warmes Licht, rotes Velvet, exzellentes Catering und Showmomente, die selbst in einer abgeklärten Medienwelt für Staunen sorgten. Eine Luftakrobatin zog ihre Bahnen über der Bühne, ein drei Meter hoher Stelzenläufer bahnte sich seinen Weg durch den Saal und schenkte dem m&k-Video eine Sondersequenz. Es war ein Abend, der demonstrierte, wie wichtig gemeinsame Stunden geworden sind – gerade dann, wenn die Agenda sonst vor allem von Kostendruck, Restrukturierungen und Marktunsicherheiten geprägt ist.

«The Trend is our Friend» – OOH als Lichtblick
Inmitten dieser Kulisse trat einer besonders markant auf: Diego Quintarelli. Aussenwerbung von Kopf bis Fuss – roter Fliege, massgeschneiderter Smoking, akkurater Scheitel und jener Stil, der das Red-Velvet-Motto unübersehbar zum Leben brachte. In seinen Worten schwang der Optimismus jener Gattung mit, die der Branche derzeit am meisten Zuversicht gibt: Out-of-Home.

Während andere Kanäle stagnieren oder kämpfen, zeigt OOH erstaunliche Resilienz. Quintarelli formulierte es inmitten des Trubels fast beiläufig, aber umso prägnanter: Der Werbetrend ist unser Freund. Ein Satz, der weniger Marketingfloskel war als Standortbestimmung. Goldbach investiert, Goldbach integriert, Goldbach baut neu – und nutzt gerade jetzt die Kraft einer Gattung, die visuell wirkt, physisch präsent ist und quer durch die Schweiz Momentum gewonnen hat.

Goldbach setzt ein Zeichen – und hält an seiner Kultur fest
Gemeinsam feiern, gemeinsam einatmen, gemeinsam vorausblicken – die «Red Velvet»-Ausgabe zeigte, dass Goldbach trotz Gegenwind Haltung beweist. Die Mitarbeitenden, die Partner, die Kunden: Sie alle trugen diesen Abend. Und sie alle strahlten etwas aus, das in herausfordernden Zeiten zur seltenen Ressource geworden ist – Zuversicht.
Unter Christoph Marty stellt Goldbach die Weichen neu, aber eines bleibt unverkennbar: Die Marke lebt von ihrer Kultur. Von Begegnungen, von Dialog, von dem Mut, auch dann ein Gastgeber zu sein, wenn die Lage nicht nur Sonnenseiten kennt.
Der Red-Velvet-Abend war deshalb mehr als ein Event. Er war ein Signal: Die Branche bleibt in Bewegung. Und manchmal hilft ein gemeinsamer Abend, um das zu spüren.








