Ringier verkauft ungarische Mediensparte an Indamedia

Die Schweizer Mediengruppe Ringier verkauft ihre ungarische Mediensparte Ringier Hungary, zu der Titel wie Blikk, EgészségKalauz.hu und Kiskegyed gehören, an das Indamedia Network. Die Jobplattform Profession und das Sportmedienportal Sportal.hu verbleiben im Besitz von Ringier.

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Ringier verkauft seine ungarische Mediensparte Ringier Hungary an Indamedia, eines der am dynamischsten wachsenden digitalen Verlagshäuser auf dem ungarischen Medienmarkt, das 18 reichweitenstarke Online-Publikationen mit fast fünf Millionen monatlichen Nutzern betreibt.

Seit über einem Jahrzehnt ist die Indamedia-Gruppe konstanter Marktführer im Segment der Online-Nachrichtenportale mit Index und hat gleichzeitig eine ebenso starke Position im Bereich der Online-Frauenmagazine mit ihren Publikationen Femina und Dívány aufgebaut. In den letzten Jahren hat sie zudem erfolgreiche Eventmarken wie den AI Summit und das DOGZ Festival entwickelt. Mit der aktuellen Transaktion wird Indamedia in neue Segmente eintreten und ihre Mitarbeitendenbasis erweitern.

Umfangreiche Medienmarken im Portfolio

Die Transaktion umfasst Blikk, Ungarns meistgelesene, marktführende nationale Tageszeitung und eines der beliebtesten Nachrichtenportale, die Sonntagszeitung Vasarnapi Blikk, das bekannte Gesundheitsportal EgészségKalauz.hu, die beliebten Frauen- und Lifestyle-Magazine Kiskegyed und Glamour, das Automagazin Auto Bild, die digitale Gastronomieplattform recepttár.hu sowie verschiedene TV-Magazine wie Sarga RTV, Színes Kéthetes, TV Revü, TVR Kéthetes, TVR Ujsag und TVR-Hét.

Marc Walder, CEO Ringier: «Dank der führenden Position im digitalen Bereich und der tiefen Verwurzelung im ungarischen Markt ist Indamedia ideal positioniert, um die Transformation unserer Medienmarken zu beschleunigen und ihnen eine erfolgreiche Zukunft zu ermöglichen. Dies ist eine sehr gute Lösung für die Ringier-Gruppe und unsere Medienmarken in Ungarn. Der Verkauf unseres Medienportfolios in Ungarn ist eine strategische, lokale Entscheidung. Sie ermöglicht es uns, unsere Ressourcen auf unsere bestehenden Märkte in Europa und Afrika zu konzentrieren.»

Tibor Kovács, Geschäftsführer Ringier Hungary: «Diese Transaktion markiert einen bedeutenden neuen Abschnitt für die vormals zu Ringier gehörenden, angesehenen Medienmarken. Mit Indamedia erhalten sie einen starken, lokal verwurzelten Eigentümer mit einer nachgewiesenen Erfolgsbilanz auf dem ungarischen Markt, der ihr weiteres Wachstum und ihre journalistische Exzellenz sicherstellen wird. Ich bin unglaublich stolz auf das Engagement und die Leistungen unserer Teams im Laufe der Jahre, durch die diese Marken zu bekannten Namen geworden sind. Persönlich bin ich voll und ganz darauf fokussiert, einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.»

Strategischer Meilenstein für Indamedia

Gabor Ziegler, Mitinhaber und CEO von Indamedia: «Mit dieser Transaktion hat Indamedia einen wichtigen Meilenstein in ihrer Wachstumsstrategie erreicht. Durch die Übernahme von Ringier Hungary gewinnt unsere Gruppe ein leistungsstarkes Medienunternehmen von ähnlicher Grösse wie Indamedia, mit starken Marktpositionen und erfolgreichen Marken, die eine prägende Rolle in der ungarischen Medienlandschaft spielen – über Print, Online und Events hinweg. Ich glaube, dass die Zusammenarbeit der Teams beider Medienunternehmen – die jeweils für sich genommen bereits hochprofitabel waren – den Leserinnen und Lesern, Nutzerinnen und Nutzern und Zuschauern sowie den Teilnehmenden unserer Veranstaltungen noch mehr Erlebnisse, Informationen und fundiertes Wissen im Alltag bieten wird. Dadurch wird Indamedia in Zukunft noch besser positioniert sein, um nicht nur mit nationalen, sondern auch mit globalen Akteuren zu konkurrieren.»

Profession und Sportal.hu bleiben bei Ringier

Ringier betreibt in Ungarn weiterhin ihre digitalen Marktplatz- und Sportmediengeschäfte als Teil des internationalen Unternehmensportfolios. Profession, Ungarns führende digitale Jobplattform, sowie die Sportplattform Sportal.hu, die Teil der Ringier Sports Media Group ist, bleiben vom Verkauf der Mediensparte in Ungarn unberührt.

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