«Total Football» – wie Brack die Super League bespielt
Bracks Herangehensweise als neuer Namensgeber der Super League gleicht dem Prinzip des «Total Football» von Johan Cruyff: Jede Aktion greift ins nächste, alles ist Bewegung. Der grösste unabhängige Onlinehändler der Schweiz denkt in Spielzügen, inszeniert Fanerlebnisse – und setzt dabei auf taktische Kreativität, Teamgeist und das Versprechen: Pack aus, was in dir steckt.
Voller Einsatz auf allen Positionen
Wenn Marketing, Werbung und Sponsoring zusammenspielen wie bei Johan Cruyffs «Total Football», dann entsteht mehr als nur Sichtbarkeit – es entsteht Bewegung. Dieses Prinzip haben Roman Reichelt, Chief Marketing & Communication Officer bei Brack.Alltron und sein Team in Zusammenarbeit mit der Swiss Football League, so macht es den Anschein, auf das brandneue Namenssponsoring der höchsten Schweizer Fussballliga übertragen: Brack ist ab sofort Titelsponsor der Super League – und nutzt das Spielfeld nicht nur für Logos, sondern für eine ganzheitliche Markenerfahrung. Der Onlinehändler spielt, um bei der Fussballsprache zu bleiben, offensiv, mit kreativen Assets, punktgenauen Angeboten und einer klaren Spielidee.
Die Ballsäule «Pack aus, was in dir steckt»
Es beginnt schon vor dem Anpfiff. Der Schiedsrichter entnimmt den Spielball aus einer speziell gestalteten Ballsäule – geformt wie ein Brack-Paket. Symbolisch und markant verkörpert sie das Markenversprechen «Pack aus, was in dir steckt». Der Begriff stammt aus dem E-Commerce – dem magischen Moment des Unboxings – und wird hier zum Ritual im Stadion.


Gleichzeitig ist das Motto eine Einladung an Fans und Spieler:innen, das eigene Potenzial zu entfalten. Ob am Bildschirm oder auf dem Rasen – Brack will als «Enabler» auftreten.
Sponsoring ohne Silo-Denken
Was Brack in der Super League inszeniert, ist keine isolierte Massnahme, sondern eine taktisch verzahnte Markenführung. Sponsoring, Sortiment, Kommunikation, Logistik – alles greift ineinander wie bei einem gut eingespielten Mittelfeld. Der Unterschied zu klassischen Sponsorings? Keine Lücken zwischen den Spielerreihen, sondern eine kompakt agierende Mannschaft. Total Funnel statt Funnelbruch.
Brack kommuniziert mit animierten Banden, KI-generierten Clips auf Stadionleinwänden, einer breiten Awareness-Kampagne – und erweitert gleichzeitig das Sport- und Fanartikel-Sortiment massiv. 600 neue Produkte, Trikots aller Clubs inklusive gratis Brack-Badge. Sichtbarkeit wird zum Erlebnis.
Der 90-Minuten-Deal: Weltneuheit mit Countdown
Ein besonderes Beispiel für spielerische Innovation ist der sogenannte 90-Minuten-Deal. Während jedes Super-League-Spiels gibt es exklusive Angebote auf brack.ch – aber nur, solange der Ball rollt. Die Live-Deals sind stark rabattiert, technisch auf rund zehn Minuten nach dem Schlusspfiff limitiert – und visuell prominent inszeniert.
Der Deal startet exakt mit dem Anpfiff: auf der Startseite von brack.ch, mit einem grossen Countdown und einem Call-to-Action, der unmissverständlich sagt: Jetzt oder nie. Und wer im Stadion unterwegs ist, kann das Angebot auf digitalen Plakatflächen rund um die Arenen sehen. Die Billboards sind Teil des sogenannten Walk of Game – der Weg der Fans vom Bahnhof oder der Haltestelle ins Stadion.
Auch im TV ist der Deal sichtbar: Live-Einblendungen auf Blue Sport erinnern ans Angebot und tragen die Botschaft «Nur solange der Ball rollt» mitten ins Wohnzimmer. Wenn ein Produkt während des Spiels ausverkauft ist, erscheint unmittelbar ein entsprechender Hinweis – auch auf den Screens im öffentlichen Raum.
Für jedes Spiel gibt es ein Deal-Angebot, und sobald der Ball im nächsten Match rollt, geht ein neues Angebot online. Die Rabatte sind teils spektakulär – bis zu 33 Prozent auf populäre Produkte wie AirPods oder Gaming-Zubehör.
So schafft Brack einen Mix aus Live-Event, Verkaufsimpuls und Markenerlebnis, der die Fans direkt anspricht – und einlädt, Teil der Bewegung zu werden.
Von Fans für Fans – vom Lager bis zur Loge
Brack will nicht nur verkaufen, sondern Fan sein. Darum arbeitet das Team eng mit Clubs und Fanorganisationen zusammen. Beim Start-Event im FIFA Museum Zürich schien diese Haltung greifbar – trotz Regen auf der Dachterrasse, wo das Torwandschiessen von Roman Reichelt zwar nicht an seine Sponsoring-Präzision heranreichte, aber dafür umso sympathischer wirkte. Drinnen: Networking – und ein Catering, das sich sehen lassen konnte. Die Message: Brack will in fünf Jahren nicht nur als Sponsor erinnert werden, sondern als Teil des Spiels. Dafür investieren alle – auch Nachtschichten, wie Reichelt offen zugibt. «Wir sind kein Milliardenkonzern, aber wir liefern Leidenschaft.»
Die Liga profitiert – emotional und strategisch
Auch die Swiss Football League (SFL) profitiert deutlich von der Partnerschaft. Philippe Guggisberg, der die Liga seit über zwei Jahrzehnten kommunikativ begleitet, zeigt sich begeistert: «Brack ist ein Sponsor, wie wir ihn in dieser Form noch nie hatten. Man spürt: Die lieben das Produkt. Die haben Lust auf Fussball. Und das ist eine super Symbiose für die Zukunft.»
Brack sei nicht einfach ein Logopartner, sondern «all in Fussball» – und das spiegle sich in jeder Massnahme. Besonders freut sich Guggisberg auf die Ballsäule, die den neuen Markenauftritt auf den Punkt bringe: «Das ist ein Element mit Charakter – das bleibt hängen.» Auch das neue, farbenfrohere Liga-Design sieht er als Gewinn: «Die Liga kommt jetzt frisch daher. Das macht Spass. Die Leute merken, dass etwas passiert.»
Brack bringe eine Präsenz mit, die sich auf allen Ebenen niederschlage – von der Sichtbarkeit auf den Trikots über animierte Banden bis zur Ansprache der Fans. «Brack denkt nicht nur an Werbewirkung, sondern an Begeisterung. Das spürt man auch in der Zusammenarbeit mit den Clubs.»
Kein Spiel ohne Herausforderungen
Wie bei jedem komplexen Spielsystem zeigt auch das Sponsoringprojekt von Brack: Laufbereitschaft allein reicht nicht – es braucht Koordination und Durchhaltevermögen. Roman Reichelt sieht das sportlich: «In den ersten Spieltagen wird sicher nicht alles perfekt laufen. Aber wir lernen mit jedem Spielzug.»
Auch die Ressourcenfrage stellt sich: «Wir sind kein Milliardenkonzern. Wir arbeiten mit Liebe, Leidenschaft – und oft auch Nachtschicht.» Für aufwendige Werbefilme gab’s kein grosses Budget, produziert wurde effizient mit KI.
Etwas komplizierter ist laut Reichelt insbesondere der Aufbau des Merchandising-Sortiments: «Einige Clubs hatten kaum Zeit, um Artikel mit uns einzulisten. Schliesslich ist das für alle neu für einen Sponsor. Andere wiederum waren sofort pro-aktiv in der Zusammenarbeit.» Der Ausbau erfolgt nun Stück für Stück.
Und auch Philippe Guggisberg erwähnt Herausforderungen auf Ligaebene – etwa bei der technischen Umsetzung der geplanten VAR-Kommunikation auf Stadionleinwänden oder der Reduktion auf vier Europacup-Startplätze aufgrund des gesunkenen UEFA-Rankings. Aber gerade darum sei ein starker, engagierter Sponsor wie Brack so wertvoll.
Cruyff & Reichelt: Zwei Spielmacher, ein System
Was Johan Cruyff auf dem Rasen war, ist Roman Reichelt im Markenfeld: ein kreativer Spielmacher, der Positionen verschiebt, Lücken erkennt und Angriffe orchestriert. Statt virtuos den Ball, tritt er präzise, poinitert und stets mit dem Auge für das Grosse Markenbotschaften.
Cruyff sagte einst: «Technik ist, zu wissen, was man mit dem Ball macht, wenn man ihn hat.» Reichelt denkt ähnlich – nur ist sein Spielgerät nicht das Leder, sondern der Content. Sein Team bei Brack funktioniert wie eine offensiv denkende Startelf: dynamisch, kreativ, anspielbar. Und wenn mal ein Fehlpass passiert? Dann wird nachgesetzt.
Fazit: Total Sponsoring

