June und Karpi landen viralen Coup für Fotomuseum Winterthur
Zur Wiedereröffnung des Fotomuseums Winterthur haben June Corporate Communications und mit KI-Künstler Patrick «Karpi»Karpiczenko ein satirisches Video umgesetzt, das die Schweiz als Fake darstellt. Die Aktion erzielte rein organisch über 6 Millionen Views. Auch zahlreiche Medien berichteten darüber.
Mit der provokanten Behauptung «Switzerland is fake» ging am Sonntag ein Video des Künstlers und KI-Experten «Karpi» viral. Zwei Tage später folgt die Auflösung: Die Aktion ist Teil der Kommunikation zur Wiedereröffnung des Fotomuseums Winterthur – konzipiert und umgesetzt von der Zürcher Agentur June Corporate Communications.
6 Millionen organische Aufrufe
Ziel der Aktion war es, Aufmerksamkeit in sozialen und klassischen Medien für die Wiedereröffnung des Fotomuseums nach rund zwei Jahren Umbauzeit zu schaffen. Und das gelang: Innerhalb von nur 48 Stunden erreichte das Video – rein organisch – über 3,9 Millionen Views. Inzwischen sind es bereits über 6 Millionen Aufrufe.
Patrick Karpiczenko, der das Video geschrieben und produziert hat, ist vom positiven Feedback überwältigt: «Besonders lustig finde ich die zahlreichen Schweizer:innen, die in den Kommentaren ihre eigene Existenz abstreiten. Es freut mich, dass viele Menschen, die sonst mit KI-generierter Kunst nichts anfangen können, hier den Sinn und Zweck sehen.» Das Video wurde auch vielerorts in den Medien aufgegriffen – etwa beim Blick, dem Tagesanzeiger und bei 24 heures.
Eine Einladung, Bilder kritisch zu denken
«Switzerland is fake» dient als thematisches Sprungbrett zur Eröffnungsausstellung «The Lure of the Image – Wie Bilder im Netz verlocken». Mit der Aktion wird nicht nur auf die Wiedereröffnung des Fotomuseum Winterthur am 17. Mai 2025 aufmerksam gemacht – sie versteht sich auch als Appell, Bilder im Netz kritisch zu betrachten. «Das Fotomuseum Winterthur ist ein Ort, an dem wir lustvoll und kritisch darüber nachdenken, wie Bilder unsere Vorstellung der Wirklichkeit prägen», erklärt Direktorin Nadine Wietlisbach.
June Corporate Communications verantwortete die kreative Konzeption, die strategische Planung und die Umsetzung der Aktion. Dabei spielte die Zürcher Agentur bewusst mit den Mitteln und Mechanismen moderner Desinformation. Das Ziel war, soziale und mediale Resonanzen zu schaffen, um auf die Wiedereröffnung des Fotomuseums Winterthur hinzuweisen. Und auf die Möglichkeiten, welche das Fotomuseum Winterthur dem Publikum bietet, um sich aktiv mit den Geschichten auseinanderzusetzen, die uns Bilder heute erzählen.
«Mit humoristisch-satirischen Mitteln die Kommunikationsrealität zu karikieren, die uns auf sozialen Medien täglich begegnet, war herausfordernd und lehrreich zugleich. Die herzhaften Diskussionen mit dem Fotomuseum Winterthur und mit Karpi über die Chancen und Grenzen bildlicher Kommunikation haben uns als Agentur wahnsinnig inspiriert», sagt Marco Meroni, Co-Managing Director bei June Corporate Communications.

