Museumspass mit Rekordzahlen und neuer Führung

2024 war ein Rekordjahr für den Schweizer Museumspass: 1,4 Millionen Eintritte wurden mit dem Angebot verzeichnet – ein Plus von über sieben Prozent. Mit dem Erfolg im Rücken setzt die Stiftung auf weiteres Wachstum und hat mit Christina Hanke eine neue Präsidentin sowie mit Simone Franzen eine neue Geschäftsführerin ernannt.

Christina Hanke ist die neue Präsidentin der Stiftung Schweizer Museumspass. (Bild: Mark Azekhame)

Der Schweizer Museumspass, der freien Eintritt in über 500 Museen ermöglicht, erfreut sich wachsender Nachfrage. 1,4 Millionen Eintritte wurden im Jahr 2024 mit dem Pass registriert – ein neuer Höchstwert. Besonders beliebt waren das Verkehrshaus Luzern, das Landesmuseum Zürich und das Kunstmuseum Basel in der Deutschschweiz, das Schloss Chillon, die Fondation Pierre Gianadda und das Olympische Museum in der Romandie sowie das MASI Lugano und die Burgen von Bellinzona im Tessin.

Auch Partnerkarten sorgen für steigende Zahlen

Ein grosser Teil der Museumspass-Nutzung geht auf die Raiffeisen-Mitgliedervorteile zurück. Seit über 25 Jahren haben Mitglieder der Bank Zugriff auf den Pass – 2024 nutzten sie ihn für über eine Million Eintritte. Auch internationale Tourist:innen greifen vermehrt auf den Museumspass zu: Mit dem Swiss Travel Pass stieg die Zahl der Besuche um rund 10 Prozent, besonders stark bei Sehenswürdigkeiten wie Schloss Chillon, dem Gletschergarten Luzern und dem Fifa Museum Zürich.

Hanke und Franzen übernehmen

Mit dem Jahreswechsel hat Christina Hanke das Präsidium der Stiftung Schweizer Museumspass übernommen. Sie ist seit einem Jahr Mitglied des Stiftungsrats und bringt langjährige Erfahrung in der Vermarktung von Kultur- und Tourismusangeboten mit, unter anderem als frühere CEO des Freizeitunternehmens Foxtrail. Aktuell leitet sie die NEXPO – Initiative für die nächste Schweizer Landesausstellung.

«Der Erfolg des Museumspasses ist überwältigend», sagt Hanke. «Doch hat er noch grosses Potenzial. Wir wollen die Bekanntheit weiter steigern und den Museumsbesuch noch attraktiver machen.»

Auf operativer Ebene übernimmt Simone Franzen die Geschäftsführung. Die langjährige Finanzchefin der Stiftung ist seit 26 Jahren im Team und kennt die Museumslandschaft bestens.

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