Zu guter Letzt: Ein Wurstbrief zu Weihnachten
Alle Jahre wieder steht die christliche Welt vor dem Problem, die passende Karte für Weihnachten und Neujahr zu finden – für Freunde, Verwandte oder Geschäftspartner. Eine Metzgerei bietet die Lösung an: Den Wurstbrief.
Alle Jahre wieder steht die christliche Welt vor dem Problem, die passende Karte für Weihnachten und Neujahr zu finden – für Freunde, Verwandte oder Geschäftspartner. Per E-Mail flatterte der Werbewoche am Dienstag ein besonders kreativer Vorschlag ins Haus: Der Wurstbrief. Denn nur von ihm könne man sich eine Scheibe abschneiden. Verlegen um Marketingargumente ist die Herstellerin, die Metzgerei Böbel im deutschen Gerorgensgmünd-Rittersbach nicht. Eine «Überraschung im Briefkasten» verspricht sie, und: Erstaunen garantiert. Und auch an die Vegetarier wurde gedacht: Da werden die Motive einfach aus Lebkuchen oder Käse gebildet. Der Wurstbrief ist nämlich einfach nichts anderes als originell gestaltete, vakuumverpackte Wurst im Postkartenformat.
Es gehe eben um die Wurst, meint die Metzgerei, und für ihre Welt mag das ja auch zutreffen. Doch ob die kulinarische Geschenkidee bei den Liebsten oder als Weihnachtsgruss an Firmen auch so gut ankommt, wie die Herstellerin verspricht, darf angezweifelt werden. Denn der Trend «Weihnachtswurst», den die fränkische Traditionsmetzgerei gerne hätte, existiert nicht einmal bei denjenigen, denen Weihnachten Wurst ist.
Es gehe eben um die Wurst, meint die Metzgerei, und für ihre Welt mag das ja auch zutreffen. Doch ob die kulinarische Geschenkidee bei den Liebsten oder als Weihnachtsgruss an Firmen auch so gut ankommt, wie die Herstellerin verspricht, darf angezweifelt werden. Denn der Trend «Weihnachtswurst», den die fränkische Traditionsmetzgerei gerne hätte, existiert nicht einmal bei denjenigen, denen Weihnachten Wurst ist.
