Zu guter Letzt: Auch Tote überbringen Werbebotschaften
Seit ein kleines schottisches Dorf John Lennon als Werbeträger nutzt, ist das Interesse an dem Nest Duress schlagartig gewachsen. Warum funktioniert das?
Seit ein kleines schottisches Dorf John Lennon als Werbeträger nutzt, ist das Interesse an dem Nest Duress schlagartig gewachsen. Warum funktioniert das? Zwischen seinem neunten und 14. Lebensjahr verbrachte die Beatles-Legende mit seinen Eltern jeweils seine Sommerferien im 350-Seelen-Kaff. Und im geschichtsträchtigen 1969 weilte er mit Yoko Ono und seinen Kindern ein weiteres Mal in der Abgeschiedenheit des schottischen Hochlandes. Diesen Umstand nutzt das Dorf nun für seine Werbebotschaft. Wie der Vertreter des Tourismusverbandes gegenüber der SDA bestätigt, habe der an einen Lennon-Hit angelehnte Slogan «Give Duress a Chance» seine Wirkung nicht verfehlt. Während vorher keiner von dem Dorf Notiz überhaupt nahm, kommen nun die Anfragen gehäuft. Was für Lennon recht ist, ist für Normalsterbliche wohl noch lange gut genug. Vielleicht hofft der eine oder andere, die Magie der schottischen Landschaft habe sich entscheidend auf die Geniebildung Lennons ausgewirkt. Also: Notizbuch und Klampfe einpacken und ab in den Norden. Vielleicht sind einige Superhits unter den Souvenirs.
