Zu guter Letzt: Sarkozy und das Gesindel
Nun hat Frankreich einen Präsidenten, der die minderbemittelte Jugend seines Landes als Gesindel bezeichnet. In der Tat muss Sarko aufgrund dieser Worte in ärmeren Vororten um seine Sicherheit fürchten, doch nicht nur er, sondern Medien weltweit haben dies zu verantworten.
Nun hat Frankreich einen Präsidenten, der die minderbemittelte Jugend seines Landes als Gesindel bezeichnet. In der Tat muss Sarko aufgrund dieser Worte in ärmeren Vororten um seine Sicherheit fürchten, doch nicht nur er, sondern Medien weltweit haben dies zu verantworten.Im 2005 überlegte Sarkozy wohl nicht gross, als er einen Teil der französischen Jugend vor laufender Kamera «Racaille» nannte. Dass es nicht sehr klug war, ist klar, doch was die Medien aus dieser Aussage machten, war noch dümmer. Erstens ist «Racaille» in Frankreich ein geläufiger Ausdruck und zweitens wurde Sarkozy das Wort sozusagen in den Mund gelegt.
Zu Besuch im Pariser Vorort Argenteuil führte Sarkozy mehrere Gespräche mit der Bevölkerung, um ihre Meinung zu erfahren über die Möglichkeiten, die Verhältnisse zu verbessern, in denen sie lebten. Im Laufe des Tages wurde der damalige Innenminister von einer alten Dame gefragt, wann er die Leute dort von dem Gesindel befreien würde. Daraufhin antwortete Sarkozy das, was die Medien auf der ganzen Welt völlig überspitzt interpretieren sollten «Sie wollen, dass wir Sie von diesem Gesindel befreien? Dann werden wir Sie davon befreien!»
Racaille. Der Ausdruck versetzte Medien auf der ganzen Welt in Aufruhr. Wieso? Erstens wählte der französische Fernsehsender France 2 gezielt diese unrühmliche Sequenz aus und verzichtete bewusst auf die Ausstrahlung von bedeutenderen Momenten, in denen Sarkozy sich von einer besseren Seite zeigte. Die Empörung wurde provoziert und weitgehend seitens der Medien fabriziert. Zweitens ist die Übersetzung «Scum» auf Englisch oder «Gesindel» auf Deutsch theoretisch absolut richtig aber die Bedeutung, die diesen Worten in der Praxis zukommt, ist ganz anders als «Racaille». In der Tat wird der französische Ausdruck ähnlich wie «Gauner» oder «Filou» verwendet, er klingt aber wesentlich lässiger.
Durch ihre Parteilichkeit könnten genau die Medien, die Sarkozy nicht als Präsidenten wollten, ihn ins Elysée gebracht haben. Denn der politisch unkorrekte Faschist wurde auch teils dank diesem Vorfall schnell zum Rächer der Bürgerlichen…
Zu Besuch im Pariser Vorort Argenteuil führte Sarkozy mehrere Gespräche mit der Bevölkerung, um ihre Meinung zu erfahren über die Möglichkeiten, die Verhältnisse zu verbessern, in denen sie lebten. Im Laufe des Tages wurde der damalige Innenminister von einer alten Dame gefragt, wann er die Leute dort von dem Gesindel befreien würde. Daraufhin antwortete Sarkozy das, was die Medien auf der ganzen Welt völlig überspitzt interpretieren sollten «Sie wollen, dass wir Sie von diesem Gesindel befreien? Dann werden wir Sie davon befreien!»
Racaille. Der Ausdruck versetzte Medien auf der ganzen Welt in Aufruhr. Wieso? Erstens wählte der französische Fernsehsender France 2 gezielt diese unrühmliche Sequenz aus und verzichtete bewusst auf die Ausstrahlung von bedeutenderen Momenten, in denen Sarkozy sich von einer besseren Seite zeigte. Die Empörung wurde provoziert und weitgehend seitens der Medien fabriziert. Zweitens ist die Übersetzung «Scum» auf Englisch oder «Gesindel» auf Deutsch theoretisch absolut richtig aber die Bedeutung, die diesen Worten in der Praxis zukommt, ist ganz anders als «Racaille». In der Tat wird der französische Ausdruck ähnlich wie «Gauner» oder «Filou» verwendet, er klingt aber wesentlich lässiger.
Durch ihre Parteilichkeit könnten genau die Medien, die Sarkozy nicht als Präsidenten wollten, ihn ins Elysée gebracht haben. Denn der politisch unkorrekte Faschist wurde auch teils dank diesem Vorfall schnell zum Rächer der Bürgerlichen…
