Forward steuert Kampagne gegen häusliche Gewalt
Die Data-Agentur Forward hat eine Kampagne gegen toxische Beziehungen lanciert, die auf den Mediennutzungsgewohnheiten und Insights von Betroffenen basiert.
Forward startet eine crossmediale Kampagne gegen toxische Beziehungen. Insbesondere junge Erwachsene sollen den Mut fassen, die Hilfsangebote der kantonalen Beratungsstellen in Anspruch zu nehmen. Auftraggeber sind die Kantone Glarus, Graubünden, Luzern, Obwalden, St. Gallen und Schaffhausen. Das Kreativkonzept stammt von der Filmproduktion Schau.
Die Kampagne soll Aufmerksamkeit für häufige Erscheinungsformen psychischer Gewalt in Beziehungen schaffen. Ausserdem sollen Betroffene die digitalen Hilfsangebote der Kantone kennenlernen und nutzen. Zu diesem Zweck hat die Filmproduktion Schau typische Kommunikationsszenen zu den Themen Eifersucht, Machtausübung und Überwachung in statische und bewegte Werbemittel umgesetzt.
Mediennutzungsgewohnheiten im Fokus
Im Fokus der Kampagne stehen junge Erwachsene. Das Forward-Team hat die Mediennutzungsgewohnheiten dieser Zielgruppe analysiert, eine passgenaue Mediastrategie abgeleitet und mit den sechs Kantonen abgestimmt. Ausgangspunkt der Strategie sind die Inhalte der Werbemittel. Ihr gemeinsames Thema ist der Aufenthaltsort der Betroffenen. Daher sind auch Ort und Zeitpunkt der Ausspielung auf die Abendstunden und damit die Zeit der höchsten Relevanz konzentriert. Digitale Formate in den sozialen Medien richten sich an Personen, die sich nicht trauen, aus dem Haus zu gehen. Zum Einsatz kommen vor allem Stories, Reels und Videoprerolls auf Instagram und YouTube. Out-of-Home-Platzierungen erreichen hingegen diejenigen, die das Zuhause bewusst meiden. Diese Aufgabe erfüllen ePanels und Plakate an belebten Verkehrsknotenpunkten wie Bahnhöfen und Hängekartons in öffentlichen Verkehrsmitteln. Über das gesamte Jahr bleiben Anzeigen in der Google-Suche aktiv, die direkt auf Hilfsangebote verweisen.
Verantwortlich bei Schau: Manuel Sieber, Jeremy Marugan, Jen Ries und Elia Mannhart. Verantwortlich bei Forward: Naomi Habisreutinger, Kevin Frey, Andrea Kloter und Sonam Wieland.
