Publicis Groupe und Bagels of Berkeley: Langfristige Partnerschaft mit Zurich Film Festival

Das ZFF ist in vollem Gange – und blickt bereits jetzt ins nächste Jahr: Dann feiert das Festival sein 20. Jubiläum – und arbeitet dazu mit der Publicis Groupe Zürich und der Social-Media-Agentur Bagels of Berkeley zusammen.

Seit Kurzem heisst es: Vorhang auf für elf Tage exklusives Filmerlebnis, Filmbegeisterte und Filmschaffende sowie Stars von Hollywood hautnah mitten in Zürich. In einem spektakulären Rahmen – dieses Jahr mit Stars wie Jessica Chastain, Ethan Hawke, Mads Mikkelsen und Diane Kruger – erwartet das 19. Zurich Film Festival ZFF mehr als 130’000 Besucher:innen und zeigt 148 kuratierte Filme, inspirierende Entdeckungen und intelligenten Mainstream sowie Welt- und Europapremieren.

Gleichzeitig blickt das ZFF bereits weiter in die Zukunft. Anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums im kommenden Jahr nutzt es die Gelegenheit, sein eigenes Selbstverständnis noch konsequenter umzusetzen. So soll das Kinoerlebnis der Extraklasse noch näher ans Publikum rücken, noch mehr Menschen begeistern – und gleichzeitig immer noch mehr zum Home of Talent für die Stars von morgen werden.

Diese Ambition begleiten wird die Publicis Groupe Zürich, allen voran mit der Social-Media-Agentur Bagels of Berkeley um die Social-Media-Expert:innen Rahel Dürsteler, Tatjana Streit, Aurore von Oppersdorff, Iona Jefferies und Luciano Hagge Dias.

Was darf man sich von der neuen Partnerschaft versprechen? Was darf das Publikum vom «neuen» ZFF erwarten? Die Antworten haben Jennifer Somm, Geschäftsführerin Spoundation Motion Picture (die Agentur, die das Zurich Film Festival vermarktet), Alessandro Monsurrò, Head of Marketing & Media ZFF, sowie Senior Social Media Consultant Rahel Dürsteler und Social Consultant Tatjana Streit von Bagels of Berkeley.

Jennifer Somm, warum ist jetzt der richtige Moment, das ZFF für die Zukunft zu rüsten?

Jennifer Somm: Das ZFF steht an einem spannenden Punkt: Corona liegt hinter uns, unser Jubiläum liegt vor uns. Und das Interesse an Film ist ungebrochen. Für uns der ideale Zeitpunkt, mit dem ZFF eine neue Ära zu starten.

Was hat den Ausschlag für die Zusammenarbeit des ZFF mit der Publicis Groupe bzw. Bagels of Berkeley gegeben?

Die Fachkompetenz der Publicis Groupe in der Breite und in der Tiefe ist genau, was wir brauchen. Und dass wir beide am Bellevue sind, macht uns praktisch zu Nachbarinnen und die Zusammenarbeit sehr einfach und partnerschaftlich. Dass die Publicis Groupe im eigenen Haus sogar einen Kino-Saal hat, ist Sinnbild dafür, dass es einfach passt.

Alessandro Monsurrò, was versprichst du dir von der Zusammenarbeit?

Alessandro Monsurrò: Der Auftrag ist sehr klar: noch mehr relevanten Content kreieren, der Momentum entwickelt, das Publikum in der ganzen Schweiz und darüber hinaus bewegt, begeistert und mitreisst. Insbesondere am Festival selbst, aber auch das Jahr hindurch, sollen Bagels of Berkeley das Social-Media-Team des ZFF dabei unterstützen, Aufmerksamkeit für das Festival zu generieren, hervorragende Stories zu kreieren und Inhalt auszuspielen, der konvertiert.

Wie gelingt das?

Jennifer Somm: Indem wir unser Publikum – damit meinen wir das ganze Spektrum unserer Zielgruppen – noch spezifischer ansprechen. Und mit der Lancierung des Frame, das wir am 27. September mit einer Weltpremiere eröffnet haben. Mit dem Frame erhält das ZFF ein eigenes Zuhause und eine ganzjährige Präsenz. Sprich: Es steht uns ab sofort eine Spielstätte zur Verfügung, an der wir das ganze Jahr hindurch kuratierte Filme zeigen können. Uns war es wichtig, für das Frame einen starken Look und einen eigenen Auftritt zu entwickeln, der sich vom ZFF differenziert. Basierend auf diesem CI / CD, das der Zürcher Art Director Christian Scherler kreiert hat, wird Bagels of
Berkeley für den Aufbau und die Betreuung der neuen Kanäle auf Social-Media verantwortlich sein.

Rahel Dürsteler, warum ist Social Media für das ZFF so wichtig und richtig?

Rahel Dürsteler: Social Media ist in Werbung und Kommunikation längst Standard bzw. ein Muss – gerade, wenn man wie das ZFF  verschiedene Zielgruppen erreichen will. Und wir können im Social-Media-Universum fast jede:n finden, ansprechen oder einbinden. Kommt dazu, dass Videos, Reels und Kino per se enge Verwandte sind, praktisch Filme im Kurzformat, und hervorragende Mittel für Storytelling. So können wir Kino lebensecht in Szene setzen.

Tatjana Streit, mit welchen Massnahmen setzt ihr das am ZFF konkret um? Was ist euer Markenzeichen, euer Ass
im Ärmel?

Tatjana Streit: Wir können alle Register ziehen, begonnen beim Festival selbst: Mit dem Office am Bellevue sind wir Tür an Tür mit dem ZFF und dem Festivalgeschehen. Wir spüren den Vibe, können Themen aufnehmen und bei Bedarf auch spontan reagieren. Wir machen tägliche Check-ins mit dem Social-Media-Team des ZFF. Und wir nutzen zusammen mit ihnen den direkten Draht zu Cast, dem Studiengang an der ZHdK, der während der zwei Festivalwochen Content für das ZFF kreiert – um nur ein paar Beispiele zu nennen. Mittel- und langfristig machen wir gezielte Reportings, um die Ergebnisse für die Partner des ZFF auszuweisen und mit dem ZFF-Team positionierende Strategien zu entwickeln, gerade mit Blick auf das 20-Jahre-Jubiläum. Dabei wollen wir in erster Linie nicht immer mehr Content generieren, sondern relevante Inhalte definieren und diese für die ausgewählten Communities und Plattformen immer noch besser aufbereiten und ausspielen.

Wie schafft ihr es, dass das ZFF mit dem Frame das ganze Jahr hindurch in den Köpfen und Herzen des Publikums
bleibt?

Tatjana Streit: Wir wollen beim Frame keine Einbahn-Kommunikation, sondern den Diskurs mit unseren physischen Nachbar:innen, Besucher:innen und den Zürcher Social-Media-User:innen. Wir wollen uns nicht von der Community abheben, sondern als Teil der Community agieren. Wir lieben unsere Stadt und wir lieben Filme. Das vereint uns. So können wir das Frame als das abbilden, was es neu ist: Ein Kino und Begegnungsort mitten im Zürcher Kreis 4 – urban, intelligent, kuratiert. Kurz: mit allem, was das Kulturherz begehrt. Zusätzlich versuchen wir über Posts Mehrwert zu generieren, den die Besucher:innen von einem Kulturzentrum erwarten dürfen, also Programm, Events, Location und People – informativ, aber immer snackable und unterhaltsam.

Rahel Dürsteler und Tatjana Streit (v.l.n.r.).
Alessandro Monsurro, Jennifer Somm.
Alessandro Monsurro, Jennifer Somm.

 

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