Zu guter Letzt: Berlin, Berlin, was ist mit dir?

Der Berliner Senat will die deutsche Hauptstadt besser vermarkten. Zwölf bekannte Persönlichkeiten sollen Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit bei der Planung der Imagekampagne beraten. Gesucht wird eine Agentur, die Berlin ins beste Licht rücken kann.

 Der Berliner Senat will die deutsche Hauptstadt besser vermarkten. Zwölf bekannte Persönlichkeiten sollen Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit bei der Planung der Imagekampagne beraten. Dazu gehören laut Werben & Verkaufen Springer-CEO Mathias Döpfner, MTV-Chefin Catherine Mühlemann und Bayer-Vorstandsvorsitzender Werner Wenning. Am Freitag beginnt ausserdem eine Ausschreibung, in der sich Agenturen um das Werbemandat bewerben können. Die Entscheidung über Agentur und Slogan soll im November fallen. Ab dann ist mit den ersten Kommunikationsmassnahmen zu rechnen. Für die Kampagne stehen über zehn Millionen Euro zur Verfügung.
Natürlich ist es jeder Agentur zu gönnen, wenn sie dieses Mandat an Land ziehen kann und die deutsche Hauptstadt ins beste Licht rückt. Eine gewisse Wehmut stellt sich aber ein beim Gedanken daran, dass Berlin noch vor ein paar Jahren keinerlei Werbemassnahmen brauchte, um aufregendes Ziel vieler Auswanderungsträume zu sein. Die Macher der künftigen Kampagne dürfen sich tüchtig auf die Schultern klopfen, wenn sie nur einen Bruchteil des Charmes von Mauerschatten und Aufbruchstimmung zurückholen können.

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