Zu guter Letzt: Frank A. Meyer spendiert der SVP einen feuchtfröhlichen Abend
Der juristische Streit zwischen der SVP und dem Ringier-Publizisten Frank A. Meyer ist beigelegt. Meyer hatte den SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli eingeklagt, nachdem ihm dieser in seiner Kolumne in der Weltwoche vorgeworfen hatte, Nazi-Vokabular zu benutzen.
Der juristische Streit zwischen der SVP und dem Ringier-Publizisten Frank A. Meyer ist beigelegt. Meyer hatte den SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli eingeklagt, nachdem ihm dieser in seiner Kolumne in der Weltwoche vorgeworfen hatte, Nazi-Vokabular zu benutzen. Mörgeli schrieb, Meyer habe im Sonntagsblick im Zusammenhang mit der SVP Bezeichnungen wie «Führerprinzip», «Führerpartei» und «Propagandaminister» benutzt. Meyer hat seine Klage gegen Mörgeli und dessen Partei inzwischen zurückgezogen. Da kein Vergleich zustande kam, muss der Ringier-Mann neben der Gerichtsgebühr von 3562 Franken, sowohl an den früheren Weltwoche-Verlag Jean Frey, wie auch an Christoph Mörgeli 5000 Franken Prozessentschädigung zahlen.
In einer Pressemitteilung von letzter Woche bedankt sich die SVP nun herzlich bei den edlen Spendern namens Meyer und Mörgeli. Sie wird das Geld für die Finanzierung des Franktionsabends der 63köpfigen Bundeshausfraktion verwenden. Und so sorgt die von Meyer ursprünglich geforderte Genugtuungssumme von 10’000 Franken nun bei der versammelten SVP-Mannschaft für genugtuende Gaumenfreuden. Prosit, Herr Meyer. Dieser Schuss ging nach hinten los.
In einer Pressemitteilung von letzter Woche bedankt sich die SVP nun herzlich bei den edlen Spendern namens Meyer und Mörgeli. Sie wird das Geld für die Finanzierung des Franktionsabends der 63köpfigen Bundeshausfraktion verwenden. Und so sorgt die von Meyer ursprünglich geforderte Genugtuungssumme von 10’000 Franken nun bei der versammelten SVP-Mannschaft für genugtuende Gaumenfreuden. Prosit, Herr Meyer. Dieser Schuss ging nach hinten los.
