Zu guter Letzt: Wie junge Frauen beworben werden wollen
Gutes Produkte, schöne Werbeträgerin, teurer Fotograf – das allein reicht nicht, um erfolgreiche Werbung zu machen. Sehr oft feuern die Kreativen ihre Werbebotschaften trotz dickem Budget und gutem Produkt voll an der Zielgruppe vorbei.
Gutes Produkte, schöne Werbeträgerin, teurer Fotograf – das allein reicht nicht, um erfolgreiche Werbung zu machen. Sehr oft feuern die Kreativen ihre Werbebotschaften trotz dickem Budget und gutem Produkt voll an der Zielgruppe vorbei. Was man da alles falsch machen kann, wird der Branche nun von einem mit reichlich Girlpower ausgestatteten Unternehmen beigebracht: Bei 3iYing kritisieren junge Frauen zwischen 16 und 22 misslungene Werbung. Bekannt geworden ist das New Yorker Unternehmen durch seinen eigenen Youtube-Kanal. Dort erklären die für ihre Kritik projektbezogen entlöhnten Damen in knapp einminütigen Filmen, was ihnen an einer bestimmten Werbung nicht passt.
Mittlerweile sind schon über zweihundert dieser Filme auf dem Netz: Eine beschwert sich, dass auf einer Anzeige für ein Make-up-Produkt keinesfalls die Wirkung des Produkts ersichtlich ist, sondern nur die für sie irrelevanten Brüste der Rapperin Eve in schwarz-weiss zu sehen sind. Eine andere lästert über eine Bonbon-Werbung mit Christina Aguilera, die mit ihrer lasziven Pose eher die Fantasien des Werbers statt die einer in Süssigkeiten vernarrten Teenagerin anregt. Nicht alle Unternehmen freuen sich über die direkte Kritik, wie Advertising Age am Montag berichtet. So wollte beispielsweise Sony partout nicht wahrhaben, dass die Spots zu ihren pink gefärbten Notebooks laut Aussage einer potentiellen Käuferin sowohl unrealistisch, als auch unästhetisch daherkommen.
Sich Rat aus der Zielgruppe zu holen ist scheint keine schlechte Idee. Für 3iYing läuft das Geschäft jedenfalls mittlerweile blendend.
Mittlerweile sind schon über zweihundert dieser Filme auf dem Netz: Eine beschwert sich, dass auf einer Anzeige für ein Make-up-Produkt keinesfalls die Wirkung des Produkts ersichtlich ist, sondern nur die für sie irrelevanten Brüste der Rapperin Eve in schwarz-weiss zu sehen sind. Eine andere lästert über eine Bonbon-Werbung mit Christina Aguilera, die mit ihrer lasziven Pose eher die Fantasien des Werbers statt die einer in Süssigkeiten vernarrten Teenagerin anregt. Nicht alle Unternehmen freuen sich über die direkte Kritik, wie Advertising Age am Montag berichtet. So wollte beispielsweise Sony partout nicht wahrhaben, dass die Spots zu ihren pink gefärbten Notebooks laut Aussage einer potentiellen Käuferin sowohl unrealistisch, als auch unästhetisch daherkommen.
Sich Rat aus der Zielgruppe zu holen ist scheint keine schlechte Idee. Für 3iYing läuft das Geschäft jedenfalls mittlerweile blendend.
