Zu guter Letzt: Bambini mit Telefonitis
Rapper Greis kommt zur Erkenntnis, dass Mobiltelefone die Menschen unzuverlässig machen. Und italienische Psychologen schlagen Alarm, weil schon vierjährige Bambini ihre Telefonini in den Chindsgi mitschleppen.
Verschiedene Berichte zum Thema Handy und die Auswirkungen auf das menschliche Seelenheil machten am Montag die Runde. So erzählte Rapper Greis der Aargauer Zeitung, sein Mobiltelefon habe ihn unzuverlässiger gemacht: «Die Möglichkeit, jederzeit und überall Termine verschieben zu können, macht die Handys weniger verbindlich», ist seine beeindruckende Schlussfolgerung. Wenn Greis ein paar Jahre jünger wäre und weiter südlich leben würde, so könnte ihm die italienische Psychologen-Gilde vielleicht noch helfen. Die schlägt nämlich Alarm, weil eine Studie gezeigt hat, dass sogar vierjährige Knöpfe ihre Mobiltelefone in den Chindsgi mitnehmen. Die Psychologen warnen davor, dass die Bambini von den Telefonini abhängig werden, statt persönliche Kontakte zu entwickeln. Diese bahnbrechenden Überlegungen kommen für Greis natürlich zu spät. Er schlug sich in seiner Jugend laut Interview nicht mit einem Handy herum, sondern beneidete einen Freund um dessen durchsichtigblauen Motorola-Pager. Welche Auswirkungen der frühkindliche Pager-Gebrauch auf spätere Rapper haben könnte, darüber schweigen sich die Seelenklempner natürlich wieder aus.
