Zu guter Letzt: Wie Greenpeace mit der Ölkatastrophe wirbt
Greenpeace scheint jedes Mittel recht, um für den Umstieg auf erneuerbare Energien zu werben. Für eine Anzeige herhalten muss nun ein Bild der sinkenden Ölplattform Deepwater Horizon. «So sicher wie unsere Atomkraftwerke», steht darauf geschrieben.
Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko bewegt die Gemüter. Weshalb also nicht davon profitieren und das Ereignis für eine aufmerksamkeitsstarke Anzeige verwenden? Der Zusammenhang ist schnell gefunden: Die vor der Katastrophe propagierten Sicherheitsversprechen von den Verantwortlichen der Ölplattform und diejenige von Betreibern hiesiger Kernkraftwerke sind identisch. Beide verkaufen (beziehungsweise verkauften) ihre Form der Energiegewinnung als ungefährlich. Und nun hat sich ja gezeigt, was passieren kann… Sicher, Parallelen können schwerlich verneint werden. Es stellt sich aber die Frage, ob es angemessen ist, die Dramatik des Ereignisses für Werbezwecke zu verwenden. Simpel und effektiv – reicht dies als Begründung?
Die Anzeige wurden von der Startbahnwest gestaltet und erschien ganzseitig in der Sonntagszeitung, der NZZ am Sonntag sowie in der Montagsausgabe von 20 Minuten.
Die Anzeige wurden von der Startbahnwest gestaltet und erschien ganzseitig in der Sonntagszeitung, der NZZ am Sonntag sowie in der Montagsausgabe von 20 Minuten.
Verantwortlich bei Greenpeace: Swati Jangle (Marketing Communications Manager), Alexander Hauri (Climate Campaigner). Verantwortlich bei Startbahnwest: Rüdiger Flothmann (CD), Gesine Dittrich (AD), Dominique Wirz (Text).



