Rolling Stones
Werbewoche-Mitarbeiter Markus Knöpfli über die neue Radiolandschaft.
Zur Neuverteilung der Radio- und TV-Konzessionen kann man stehen, wie man will – nüchtern betrachtet vermochte das Uvek aber zumindest im Radiobereich einige Akzente zu setzen. Akzente, die sich für die Hörer, für die Werbung und somit auch für die Branche positiv auswirken könnten.
Da ist zunächst die Tatsache, dass sowohl Pierre Steulet im Jura und Giuseppe Scaglione in Zürich je über zwei Konzessionen verfügen, die es ihnen erlauben, je zwei Programmformate auszustrahlen. Weil sich ihre Sender nicht selbst konkurrenzieren sollen, werden sie die Formate klar auseinanderhalten. Das bringt Würze in den bisherigen Radioeinheitsbrei. Roger Schawinski mit seinem Radio nur für Erwachsene trägt hoffentlich das Seine dazu bei. Und vielleicht bringen die drei ja auch in weiteren Regionen mit mehreren Radiokonzessionen (Basel, Bern, Genf) die Steine ins Rollen. Denn weshalb sollen sich etwa Capital FM und BE1 weiterhin auf dieselbe junge Zielgruppe einschiessen und sich in jahrelangen Grabenkämpfen zermürben? Richten sich aber erst einmal ein paar Radios auf eine ältere Zielgruppe aus, kann so eine neue, regionenübergreifende Werbeplattform entstehen.
Im werblichen Bereich gerät nach den Konzessionsentscheiden ohnehin einiges in Bewegung. Scaglione und Steulet, die beim unsäglichen Pool-Gerangel der letzten 20 Jahre wenig bis gar nicht mitreden konnten, erhalten mit ihren Doppelkonzessionen nun plötzlich viel Gewicht. Zusammen mit Schawinskis Radio 1 und Günter Heubergers Radio Top verstärkt sich zudem die Phalanx der verlegerunabhängigen Sender. Das wird den von Tamedia- und NZZ-Radios dominierten Swiss Radio Pool (SRP), der sich derzeit ohnehin im Umbruch befindet, definitiv in Frage stellen. Spannend wird auch sein, wie sich IP Multimedia positionieren wird, da sie ja ihre Basis, Radio Energy Zürich, verliert.
Da ist zunächst die Tatsache, dass sowohl Pierre Steulet im Jura und Giuseppe Scaglione in Zürich je über zwei Konzessionen verfügen, die es ihnen erlauben, je zwei Programmformate auszustrahlen. Weil sich ihre Sender nicht selbst konkurrenzieren sollen, werden sie die Formate klar auseinanderhalten. Das bringt Würze in den bisherigen Radioeinheitsbrei. Roger Schawinski mit seinem Radio nur für Erwachsene trägt hoffentlich das Seine dazu bei. Und vielleicht bringen die drei ja auch in weiteren Regionen mit mehreren Radiokonzessionen (Basel, Bern, Genf) die Steine ins Rollen. Denn weshalb sollen sich etwa Capital FM und BE1 weiterhin auf dieselbe junge Zielgruppe einschiessen und sich in jahrelangen Grabenkämpfen zermürben? Richten sich aber erst einmal ein paar Radios auf eine ältere Zielgruppe aus, kann so eine neue, regionenübergreifende Werbeplattform entstehen.
Im werblichen Bereich gerät nach den Konzessionsentscheiden ohnehin einiges in Bewegung. Scaglione und Steulet, die beim unsäglichen Pool-Gerangel der letzten 20 Jahre wenig bis gar nicht mitreden konnten, erhalten mit ihren Doppelkonzessionen nun plötzlich viel Gewicht. Zusammen mit Schawinskis Radio 1 und Günter Heubergers Radio Top verstärkt sich zudem die Phalanx der verlegerunabhängigen Sender. Das wird den von Tamedia- und NZZ-Radios dominierten Swiss Radio Pool (SRP), der sich derzeit ohnehin im Umbruch befindet, definitiv in Frage stellen. Spannend wird auch sein, wie sich IP Multimedia positionieren wird, da sie ja ihre Basis, Radio Energy Zürich, verliert.
