Zu guter Letzt: Kummer kann’s nicht lassen
Einmal am Flunkern, immer am Flunkern: Jahrelang hatte der in Los Angeles wohnhafte Schweizer Journalist Tom Kummer Interviews mit erfundenen Passagen ausgeschmückt oder sich ganze Begegnungen mit Stars aus den Fingern gesaugt.
Einmal am Flunkern, immer am Flunkern: Jahrelang hatte der in Los Angeles wohnhafte Schweizer Journalist Tom Kummer Interviews mit erfundenen Passagen ausgeschmückt oder sich ganze Begegnungen mit Stars aus den Fingern gesaugt. Irgendwann platzte die Bombe und Kummer musste auf eine andere Begabung zurückgreifen. Er wurde Tennislehrer. Ausserdem schrieb er ein Buch über seine berufliche Karriere. Seine Haltung: Alle hätten wissen müssen, dass seine Geschichten hauptsächlich seiner Fantasie entsprangen. Nun gut, man musste ihm – wie eigentlich schon immer – zu gute halten, dass sich seine Schreibe sehen lassen konnte.
Jetzt ist Kummer zurück in den Schlagzeilen. Wie die Zeitung Sonntag schreibt, hat Kummer bei seiner Superbowl-Berichterstattung für die Wochenzeitung wieder mal auf altbewährte Methoden zurückgegriffen. Er spielte laut Sonntag mit falschen Zahlen (weniger TV-Zuschauer, weniger Einnahmen) und liess in seinem Text Prominente zu Wort kommen, die sonst nirgends zu Wort kamen (Spielberg sagte angeblich: «Es war die beste, emotionalste Football-Show aller Zeiten.»). Die Woz bestreitet, dass in Kummers Text vieles nicht stimme. Vielleicht sollte er sich wirklich aufs Bücher schreiben verlegen.
Jetzt ist Kummer zurück in den Schlagzeilen. Wie die Zeitung Sonntag schreibt, hat Kummer bei seiner Superbowl-Berichterstattung für die Wochenzeitung wieder mal auf altbewährte Methoden zurückgegriffen. Er spielte laut Sonntag mit falschen Zahlen (weniger TV-Zuschauer, weniger Einnahmen) und liess in seinem Text Prominente zu Wort kommen, die sonst nirgends zu Wort kamen (Spielberg sagte angeblich: «Es war die beste, emotionalste Football-Show aller Zeiten.»). Die Woz bestreitet, dass in Kummers Text vieles nicht stimme. Vielleicht sollte er sich wirklich aufs Bücher schreiben verlegen.
