Socialbakers Trends Report zeigt, dass mehr Kontrolle über Werbeausgaben erforderlich ist
Der Q2 2019 Social Media Trends Report liefert wichtige Kennzahlen für Marketingspezialisten, die ihre Renditen für Social-Media-Werbeausgaben optimieren wollen

Socialbakers veröffentlicht einen umfassenden Bericht über die wichtigsten Social Media Trends des zweiten Quartals 2019.
Der Bericht spiegelt die aktuelle Lage der Social-Media-Welt wider und gewährt wichtige Einblicke über das Engagement der Plattformen, Trends zu Cost per Click (CPC) und Click-Trough-Rate (CTR), die am besten konvertierenden Werbeplatzierungen sowie die aktuellsten Daten zu Influencer Marketing.
«Die Daten für das zweite Quartal 2019 zeigen, dass jene Marketingspezialisten zurückfallen, die nicht den grössten Teil ihrer Bemühungen in die Paid Social Media Optimierung, das Benchmarking und die Maximierung der Cross-Channel-Visibilität investieren», erklärt Socialbakers CEO Yuval Ben-Itzhak in einer Mitteilung. «Die Bedeutung des intensiven Monitorings und der Optimierung der Paid Strategy über Kanäle und Werbekonten hinweg wird klar, wenn man sich mit den Zahlen darüber beschäftigt, welche Strategien und Inhalte sich positiv auswirken und wo es Verbesserungspotenzial für die Zukunft gibt.»
Obwohl Marketingspezialisten ihr Gesamtbudget auf Instagram erhöht haben, verteilen sich für mehr als über 140’000 analysierte Markenprofile im Report mehr als 60 Prozent aller Werbeausgaben noch immer auf den Facebook News Feed, anstatt innerhalb Instagram in Feed, Stories, suggested Videos und Instream Videos zu diversifizieren. (Die Top 5 Anzeigenplatzierungen basierend auf den relativen Werbeausgaben wurden für die Analyse ausgewählt).
- Mobile bleibt die entscheidende Plattform für Marken. Werbeanzeigen werden zu 95,1 Prozent auf mobilen Geräten gesehen, aber nur zu 4,9 Prozent auf dem Desktop.
- Unter den 50 analysierten Top-Marken auf Facebook und Instagram haben die Top 50-Marken auf Instagram nun die dieselbe Zielgruppengrösse wie die Top 50-Marken auf Facebook. Der Grossteil des User-Engagements findet jedoch auf Instagram statt. (Die Daten beziehen sich speziell auf die Zielgruppe der 50 wichtigsten Unternehmensprofile und nicht auf die Nutzerzahl der Plattform insgesamt)
- Instagram schneidet bei Fashion und Beauty am besten ab, während der Facebook News Feed bei Marken im E-Commerce und Einzelhandel weiterhin führend ist.
- Influencer-Marketing wächst weiter. Unter den mehr als 3 Millionen analysierten Influencer-Profilen stieg die Zahl der Instagram Influencer, die für Marken werben und Beiträge mit #Ad (Werbekennzeichnung) verfasst haben, im Vergleich zu Q2 2018 um 33 Prozent.
Für die 50 wichtigsten Unternehmensprofile, die auf Instagram und Facebook analysiert wurden, war die Zielgruppe nahezu identisch (gemessen an der Anzahl der Follower auf Instagram und Page likes auf Facebook). Das ist ein wichtiger Meilenstein für Instagram und zeigt, wie wichtig die Plattform für Marken geworden ist. Während die Zielgruppengrössen identisch sind, findet der Grossteil des User Engagements auf Instagram statt. Instagram schneidet bei Fashion und Beauty am besten ab, während der Facebook News Feed bei Marken im E-Commerce und Einzelhandel weiterhin führend ist.
Darüber hinaus blieben die Interaktionen von Instagram im vergangenen Jahr konstant. Unterdessen liegen die Interaktionen nach dem Mittelwert (Median) für Facebook Posts 3,3 Prozent hinter dem Stand vom Juni 2018 zurück.

Obwohl Marketingspezialisten ihre Ausgaben auf Instagram erhöht haben, verteilen sich noch immer mehr als 60 Prozent aller Werbeausgaben auf den Facebook News Feed. Der Instagram Feed erreicht hier Rang 2 mit 20 Prozent. Der Rest der Top 5, einschliesslich Instagram Stories, Facebook Suggested Video und Facebook Instream Video erreicht kombiniert ca. 10 Prozent.
Der Socialbakers Bericht zeigt zudem, dass rund 30 Prozent der Werbeausgaben in nicht performante Inhalte investiert werden, die bei der Post-Qualität die Wertung C oder D erzielen (ein durchschnittlicher bis unterdurchschnittlicher Wert, der von der Socialbakers KI ermittelt wird).
Während MarTech und KI den Unternehmen helfen, ihre Budgets besser in die am besten geeigneten Inhalte zu investieren – die Socialbakers KI bewertete 62 Prozent der Beiträge als A+ oder A – gibt es noch Verbesserungspotenzial nach oben. Bei der Datenflut und teils daraus resultierender Orientierungslosigkeit ist es wichtig, ein Werkzeug zu haben, das hilft, den besten Weg zu wählen und Budgetverschwendung zu vermeiden.
Basierend auf fast 50’000 Instagram Markenprofilen ist «Carousel» das führende Format für organische Interaktionen mit mehr als 120 pro Beitrag. Allerdings wird das Format «Carousel» nur in 15-18 Prozent der Fälle verwendet. Basierend auf mehr als 140’000 untersuchten Facebook Markenprofilen ist «Live» mit Abstand das führende Format für Interaktionen, wird aber nur in 4 Prozent der Beiträge genutzt.
Die Daten zeigen, dass Marken es durch die Nutzung eines populären Formats vermeiden können, Ressourcen für Beiträge zu verschwenden, die bei ihrem Publikum nicht ankommen. Wie die Zahlen zeigen, gibt es mit «Instagram Carousel» und «Facebook Live» reichlich ungenutztes Potenzial. Dadurch bietet sich Marketingspezialisten eine einfache Möglichkeit, das Engagement für ihren Content zu steigern.
Die Zahl der Instagram Influencer, die für Marken werben und Beiträge mit #Ad verfasst haben, stieg im zweiten Quartal 2019 im Vergleich zum zweiten Quartal 2018 um 33 Prozent. Dies ist ein grosser Sprung. Dabei wurden die Influencer erfasst, die tatsächlich eine Werbekennzeichnung mit #Ad vornehmen; dennoch kommt es vor, dass Influencer nicht immer die Kennzeichnung #Ad in gesponserten Beiträgen einbinden.
«Die Marketingspezialisten, die wissen müssen, welche Werbeausgaben am besten performen, die besser konvertierende Werbeplatzierungen buchen und mit reichweitenstarken Top-Influencern kooperieren wollen, führen wir mit unserem Trend Report für das zweite Quartal in die richtige Richtung», erläutert Socialbakers CEO Yuval Ben-Itzhak. «Mehr denn je ist es für Marken entscheidend, datenbasierte Erkenntnisse zu nutzen, um intelligentere Social Media-Strategien zu entwickeln, die die neuesten Trends und Möglichkeiten aufgreifen.»
Der gesamte Social Media Trend Report kann hier direkt als PDF heruntergeladen werden.
