Digital Festival 2017 war ein Erfolg

Mehr als 2800 Besucherinnen und Besucher, Macher, Speaker, Innovatoren und digitale Vordenker verschiedenster Generationen haben die letzten Tage Zürich zur Technologie- und Innovations-Hauptstadt gemacht. Den Startschuss gab die Keynote von Andrew Keen. Der Autor führte durch ein digitales Minenfeld mit Überwachungskapitalismus und Big Data. Nach dieser spannenden Eröffnung war das Feld geebnet für das zweite Digital Festival in der Limmatstadt. Zahlreiche weitere Keynotes, Labs und Sessions gaben interessante Einblicke in die digitalen Fragen von morgen.bitte anfassen – aber nur virtuellNatürlich wurde nicht nur geredet. Beim Virtual Reality Cinema gab es was anzufassen – aber natürlich nur virtuell. Und beim ersten Offline-Antivirenprogramm wurden im Holmes Place Zürich City im Jelmoli viele verkrampfte Gelenke gestreckt, gedehnt und entspannt. Es wurde experimentiert und sogar meditiert! Glücklicherweise zu 100 Prozent real waren die zahlreichen Speaker und Vordenker aus der Tech-Welt. Bei zahlreichen Gelegenheiten wurden Kontakte ausgetauscht und interessante Gespräche geführt.Rettungs-App holt PreisAuch im zweiten Jahr des Digital Festivals war der Hack Zurich eines der Highlights. Bereits in der Bewerbungsphase wurde ein neuer Rekord aufgestellt: über 5000 Bewerbungen aus 65 Ländern in nur zwei Wochen. Davon wurden 550 Spezialisten, Programmierer und Entwickler ausgewählt welche rund 150 innovative und kreative Prototypen entwickelt haben. Vom selbstfahrenden Fahrzeug zur Bekämpfung von Fakenews, Robotics  bis Cyber Security; die Breite und Qualität der Prototypen war bemerkenswert. Gewonnen hat das Team Holo Brigade aus Karlsruhe. Sie haben eine mobile Applikation entwickelt, welche Rettungskräften Daten von Sensoren aus Häusern mit Hilfe von Augmented Reality anzeigt und so die Rettung so vereinfacht.Klassik goes TechnoEs gab auch eine Premiere zu feiern. Zum ersten Mal ging die Digitalsymphony über die Bühne und wurde gleich zu einem der Höhepunkte des Festivals. Die Musiker des Zürcher Kammerorchesters haben zusammen mit dem Electro-/Techno-Komponisten Pantha du Prince und dem Pianisten Sebastian Knauer ein komplett neues Musikerlebnis geschaffen. Dazu gab es für die Augen eine spartenübergreifende Choreografie mit atemberaubender Video-3D-Mapping-Technik. Die Besucher/innen waren begeistert von diesem einmaligen und eindrücklichen Erlebnis und haben danach noch gefeiert und getanzt. Nach dem Festival ist natürlich auch immer vor dem Festival. Die Organisatoren blicken schon mit viel Enthusiasmus und Tatendrang der dritten Ausgabe im 2018 entgegen und freuen sich, alle wieder in Zürich und erstmals auch in der Romandie begrüssen zu dürfen.

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