Ein digitales Dach für Saas-Fee

DIGITALE VERMARKTUNG Mit einem breit angelegten Digitalisierungsprojekt hat die «Freie Ferienrepublik Saas-Fee» 2015 eine Plattform für die digitale Vermarktung der Destination geschaffen. Diese bündelt die Kräfte aller Leistungsträger durch einen gemeinsamen Direktvertrieb via Website.
Saas-Fee-Digital
Die neue Vermarktungsplattform von Saas-Fee. Das Gäste- und Buchungsverhalten im Tourismus hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Online-Buchungsportale florieren, sie schöpfen den Tourismusdestinationen aber auch Buchungskommissionen ab. Entsprechend sind die Mittel für die Vermarktung begrenzt. «Die meisten Betriebe verfügen schlicht nicht über die Ressourcen, die Gästekommunikation im Alleingang zu betreiben», sagt Pascal Schär, CEO Saastal Marketing AG.Gebündelte KräfteDie «Freie Ferienrepublik Saas-Fee» entwickelte mit Unterstützung des Bundes als KTI Förderprojekt (Kommission für Technologie und Innovation) eine Smart Marketing Engine. Dahinter steht eine Vermarktungsplattform, die den gemeinsamen Direktvertrieb via www.saas-fee.ch der 700 Leistungsträger wie Hotels und Parahotellerie fördert. Dabei verfügen alle Anbieter über einen Zugang zu verschiedenen Tools (CRM, App, Social Media Management, Newsletter) sowie zu den Inhalten und Angeboten. Durch diese Bündelung wird die Präsenz und Auffindbarkeit der Betriebe im Internet gesteigert. Die im Rahmen des Projekts neu entwickelte Saas-Fee/Saastal Applikation kann zudem individuell auf die Betriebe zugeschnitten werden. Trotz dieser grossen Vernetzung bleibt jeder Leistungsträger unter dem gemeinsamen Dach als einzelnes Unternehmen sichtbar.Fokus beim Gast dank zentraler VermarktungDie Digitalisierungsstrategie führt zu Skaleneffekten, indem die hohen Vermarktungskosten von meist familiengeführten Betrieben auf ein Minimum reduziert werden. Durch die Kooperation steigen die Vermarktungschancen aller Leistungsträger, da die Angebote nun vernetzt oder aber auch direkt beim Betrieb angeboten werden. Diese können Geld sparen und sich vermehrt auf das Kerngeschäft konzentrieren, was am Ende dem Gast zugutekommt. Denn die Qualität vor Ort ist und bleibt für einen nachhaltigen Tourismus zentral.

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