Schweizer wollen keine Smartwatches
MEDIENNUTZUNG Unter Schweizer Weihnachtsbäumen werden dieses Jahr eher Smartphones denn Smartwatches liegen. Tablet-PCs sind bei höher Gebildeten besonders beliebt. Diese Erkenntnisse gehen aus den Zahlen der MA Strategy 2015 hervor.

Erst 1 Prozent aller Schweizer besitzt eine Smartwatch.Über Smartwatches wird zurzeit viel geschrieben, verbreitet sind sie hierzulande aber noch kaum. Erst 1% der befragten Schweizerinnen und Schweizer gibt an, eine solche Hightech-Uhr zu besitzen. Der typische Smartwatch-Träger ist männlich und unter 55 Jahre alt. Frauen, die eine Smartwatch besitzen, sind zurzeit noch eine Seltenheit.Bereits 41% der Schweizer Bevölkerung besitzen einen Tabet-PC im Haushalt. Besonders höher Gebildete legen sich gerne ein solches Gerät zu.Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung lesen Personen, die regelmässig ein Tablet benutzen, überdurchschnittlich oft Zeitungen- und Zeitschriftentitel der Wirtschaftspresse, der Sportpresse sowie der regionalen Tagespresse auf Papier.Definitiv in allen Bevölkerungssegmenten angekommen ist das Handy.96% der Befragten geben an, eines zu besitzen. Davon haben zwei Drittel ein Smartphone. Überdurchschnittlich beliebt sind diese Geräte bei jungen Menschen und höher Gebildeten.Apple ist die beliebteste MarkeDie Wahrscheinlichkeit, dass Schweizerinnen und Schweizer ein Smartphone unter dem Weihnachtsbaum vorfinden, ist grösser, als dass dort eine Smartwatch liegen wird. 33% der Befragten gaben an, dass sie in den nächsten 12 Monaten für sich oder andere ein Mobiltelefon kaufen wollen, während nur 5% den Kauf einer Smartwatch in Betracht ziehen.Unter den Smartphones ist Apple die beliebteste Marke. 34% der Befragten geben an, dass sie, wenn sie heute ein Mobiltelefon kaufen würden, ein Modell dieses Herstellers wählen würden, gefolgt von Samsung mit 33%.Datengrundlage: Studie MA Strategy 2015Die Daten wurden heute im Rahmen der WEMF-Intermediastudie MA Strategy publiziert. Die Studie ermöglicht Werbetreibenden, herauszufinden, mit welchen Mediengattungen beziehungsweise mit welchem Gattungsmix sie ihre Zielgruppe am besten erreichen können. Die Zielgruppe kann dabei sowohl nach soziodemografischen Merkmalen als auch nach Konsummerkmalen definiert werden.
