Aus einer anderen Zeit: Sechs Seminarhotels mit Geschichte
Grimsel Hospiz

Wie eine Burg thront das Grimsel Hospiz auf dem Nollen, der sich als Sinnbild der Wasserkraft aus dem fjordähnlichen Grimselsee erhebt. 1142 wurde das Grimsel als erstes Gasthaus des Landes erwähnt, 1932 machte der Neubau als das erste elektrisch beheizbare Hotel Europas Meldung. Nach der grossen Renovation von 2008 bis 2010 verbindet das Hotel Moderne und Geschichte und umfasst 28 Zimmer, ein Restaurant mit Terasse und verschiedene Seminarmöglichkeiten. Dazu gehört der Turnsaal für bis zu 200 Personen, das Pionierzimmer für 24 Personen und das Bergsteigerstübli für 12 Personen. Zum wahren «Schatz» des Grimsel Hospiz gehört der Felsenkeller, der sich als eine Weinkammer offenbart und für eine gemütliche Apérorunde genutzt werden kann. Über 300 verschiedene Weine lagern dort.Als Rahmenprogramm empfiehlt das Hospiz die drei Bahnen Sidelhorn, Gelmer und Trift. Alle drei führen zu Wanderrouten und Aussichtspunkten. Die Triftbahn bringt die Passagiere zur höchstgelegenen Hängeseilbrücke Europas.www.grimselwelt.ch
Grandhotel Giessbach

Seit 1873 durch den französischen Architekten Horace Edouard erbaut, steht das elegante Grandhotel Giessbach zwischen den Gipfeln von Wetterhorn, Schreckhorn, Eiger und Mönch. Obwohl es während der Weltkriege an Glanz und Ruhm verblasste, gelang es dem Umweltschützer Franz Weber, dieses «Märchenschloss» unter Denkmalschutzzu stellen und 1984 neu zu eröffnen.Heute besitzt das Grandhotel drei Restaurants, darunter eines mit Terrasse und einer Hotelbar. Ausserdem zählt es 70 Zimmer und Suiten in 13 verschiedenen Kategorien – wie Nostalgie, Romantik und Bellevue. Die Zimmer sind teils mit original restaurierten Möbeln aus der Jahrhundertwende eingerichtet.Ein weiteres wichtiges Standbein des Hotels sind die verschiedenen Feier- und Tagungsmöglichkeiten. So besitzt Giessbach Gesellschaftsräume, Salons und einen Bankettsaal für Hochzeiten, Konzerte, Theater und Tagungen. Der Seminarraum «Seeblick» bietet Platz für 110 Personen und enthält eine eingebaute Leinwand und moderne, technische Infrastruktur. Der Salon Davinet ist ein zweigeteilter Saal mit Erker und hat eine hohe Decke mit einzelnen, stufenlos schaltbaren Kristallleuchtern.Doch die Besucher kommen vorwiegend wegen der Natur, genauer wegen der Giessbachfälle. Denn über 14 Stufen beim Märchenschloss vorbei donnert der Wasserfall von Giessbach 400 Meter in die Tiefe. Ausserdem verfügt das Hotel über ein Naturschwimmbad.www.giessbach.ch
Hotel Terrasse am See

Dieses historische Hotel wurde von der Arther-Rigibahn-Gesellschaft 1873 eröffnet und hiess Hotel-Pension Rigibahn. Bereits einige Jahre später, in der Jahrhundertwende, fand ein erster Umbau statt. Das Hotel wurde um ein weiteres Vollgeschoss ergänzt und erlebte eine Überformung. Der Name wurde zum Hotel Terminus geändert. 64 Jahre verstrichen, bis sich die Rigibahn-Gesellschaft entschloss, das Hotel an die Familie Fassbind zu veräussern. Und so wurde der Name des Hotels schliesslich auf Terrasse am See umgetauft. Bis heute erlebte das Hotel weitere umfassende Renovationen und erlangte seinen heutigen historischen Charme.Das Hotel Terrasse am See positioniert sich als klassisches Seminarhotel. Es umfasst zwei Seminarräume und insgesamt 21 Hotelzimmer. Im Januar 2016 wird der dritte Seminarraum geöffnet. Für Events empfiehlt sich der Festsaal«Rondel» mit einer 180-Grad-Aussicht auf See und Berge. Ausserdem besitzt das Hotel ein See- und Winterrestaurant und eine Gartenwirtschaft. Für entspannte Momente besuchen die Gäste das Mineralbad auf Rigi-Kaltbad.www.hotel-terrasse.ch
Romantik Seehotel Sonne

Dynamisch am Puls der Zeit bleiben und gleichzeitig bewährte Traditionen und Werte weiterpflegen – das ist die Philosophie der «Sonne». Das Hotel gibt es seit 1641, damals wurde es als Wirtshaus von einem Ehepaar geführt. Über Generationen wurde es weitergereicht und mit Herzblut geführt. Das Romantik Seehotel gleicht heute fast einem Museum, setzen sich doch die Besitzer stark für Kunst ein. So können im Haus Gemälde und Skulpturen von Alois Carigiet, Augusto Giacometti und weiteren Künstlern betrachtet werden. Für Unternehmen bietet das Hotel ein Gesamterlebnis. Die Tagungsräume sind grösstenteils historische Stuben und Säle mit Malereien, Kachelöfen und Holzverkleidungen. Dazu gehören ein Festsaal, die Guggenbühl-, Prunk- und Küsnachterstuben und der Turmsaal. Diese machen verschiedene Veranstaltungen von Banketten über Firmenfeiern bis zum gemütlichen Dinner möglich. Rahmenprogramme sind in der Umgebung zahlreich vorhanden. Ob eine Schifffahrt, eine Wanderung, ein Konzert oder Entspannung: Das Hotel stellt ein massgeschneidertes Angebot zusammen.www.sonne.ch
Hotel Monte Verità

Das von Emil Fahrenkamp 1927 im Bauhaus-Stil erbaute Hotel, das à-la-carte-Restaurant mit Seeblick, das japanische Teehaus mit Zengarten, der Park mit seinen exotischen Planzen – das alles zeichnet das Hotel Monte Verità in Ascona aus. Der Monte Verità war im frühen 20. Jahrhundert Sitz einer lebensreformerischen Künstlerkolonie, die heute als eine der Wiegen der Alternativbewegung gilt. Diese Bewegung prägte das heutige Hotel Monte Verità als Tagungs- und Kulturzentrum mit sechs Tagungssälen, einem Auditorium und im Speziellen mit einer Freilüftbühne, die einst ein Schwimmbecken war und sich heute ideal für Openair-Veranstaltungen eignet. Die Kapazität reicht bis zu 300 Personen. Der Hotelkomplex besteht aus verschiedenen Häusern, u.a. die Villa Semiramis. Doch was das Hotel Monte Verità ausmacht, ist, wie der Name sagt, der Hügel. Die Parkanlage kann für eine Entspannung im Teehaus, aber auch für Entdeckungsreisen zu einem der Aussichtspunkte besucht werden.Das Restaurant des Monte Verità bietet einen grossen Speisesaal für Gruppen, einen Innenbereich mit à-la-Carte-Service sowie eine Sommerterrasse mit Aussicht auf den Lago Maggiore.www.monteverita.org
Hotel Saratz

Im Dorfkern von Pontresina steht das 1865 erbaute Hotel Saratz. Die Elemente des Jugendstils und der Belle Epoque sind unverkennbar. Das 4-Sterne-Superior-Hotel wird von der Familie Geiger-Starkloff in der fünften Generation geführt. Wellness, Golf, Tennis, zwei Sonnenterrassen und ein 35 000 Quadratmeter grosser Hotelpark warten auf die Gäste. Die Infrastruktur des Hotels bietet Möglichkeiten für Seminare bis zu 50 Personen. Die beiden Seminarräume verfügen über moderne Technik, zudem bietet Saratz verschiedene Plätze für Apéros, Stehlunch und Dinner. Dazu gehört die Hotelhalle «Ela Tuff» mit Blick auf das Val Roseg, welche 150 Quadratmeter aufweist. Das Restaurant Chesa Nuova ist mit seinem grossen Saal ideal für Bankette und Galadinner mit bis zu 120 Personen. Für kleinere Besprechungen bietet das Hotel Saratz zusätzlich den Salon Rouge mit gemütlichen Loungemöbeln an. Weitere Entspannung können sich die Gäste im Wellnessbereich mit Hamam, Saunas und Bädern holen. Für eine Portion Action hält die Gegend einige Bike- und Wanderwege bereit. Ausserdem wird die Gegend im Winter gerne zum Ski- und Snowboard-Fahren besucht.www.saratz.ch
