Der Belastungstest für Schweizer Websites

ECOMMERCE Der Valentinstag ist nicht für die Liebenden von Bedeutung, sondern auch für die Online-Händler. Wie sich die Webseiten für Blumen-, Parfum-, Schmuckgeschenke und die Datingbörsen an diesem Tag aufgestellt haben, zeigt ein Belastungstest des Performance-Experten Compuware.
Rosen
Rosen verkaufen sich auch online am Besten am Valentinstag.In einem Zeitraum vom 10. bis 16. Februar 2014 wurden 15 verschiedene Anbieter geprüft. Das Resultat: Alle Anbieter waren für den starken Andrang gewappnet, stellte Compuware fest.Das ResultatBesonders schnell und zuverlässig konnten die Kunden auf http://blume3000.ch/ shoppen. Im Bereich Parfums zählt http://www.parfum-outlet.ch/ zu den Performance-Gewinnern, bei den Datingbörsen http://www.edarling.ch/, bei Schmuck http://www.21diamonds.ch/ dicht gefolgt von https://www.schmuck.ch. Insgesamt schnitten die Schweizer eSchmuckhändler deutlich besser ab, als ähnliche Angebote aus Österreich und Deutschland, die teilweise deutliche Schwachstellen zeigten. Auch im Bereich Online-Blumenhändler ist die Schweiz sehr gut aufgestellt.Dagegen waren die Schweizer Webseiten mit Erlebnisangeboten im Vergleich zu den Nachbarn Österreich und Deutschland unterdurchschnittlich langsam. Hier besteht noch Optimierungsbedarf, beispielsweise durch Verkleinerung der eingebunden Grafiken.Das Schlusslicht des Compuware-Rankings ist http://www.swissflirt.ch/. Hier mussten Teilnehmer zu lange auf neue Kontaktanzeigen, ihren persönlichen Flirt oder neue Mitglieder warten. Die Seite ist zwar recht klein – die Tatsache aber, dass viele Hosts eingebunden sind, von denen oft nur ein einzelnes Objekt geladen wird, verhindert hier das parallele Abarbeiten von vielen Aufrufen.Die KriterienGemessen wurden jeweils die Ladezeit der Website aus Endusersicht, die Verfügbarkeit und die Konsistenz, also Schwankungen beim Aufbau. Nach aktuellen Studien erwarten die Anwender Ladezeiten von unter 5 Sekunden, besser sogar 3 Sekunden. Kommen die Online-Angebote zu langsam, klicken die Kunden zur Konkurrenz. Baut sich eine Website 60 Sekunden lang nicht auf, gilt diese als nicht verfügbar. Nicht konsistente Onlineangebote sind für die Nutzer verwirrend, denn sie erwarten bei jedem Besuch einen gleichbleibenden Seitenaufbau. Schwankungen führen deshalb dazu, dass der Kunde beim nächsten Mal eher eine andere Website aufsucht. Sie sind auch ein Zeichen für technische Unzulänglichkeiten.Die Backbone-Messungen am Netzwerkknoten geben wichtige Anhaltspunkte auf die generelle Performance und Verfügbarkeit von Webseiten in den unterschiedlichen Regionen der Schweiz. Auf der Last Mile entscheidet sich, wie die Inhalte der eCommerce-Anbieter wirklich beim Kunden ankommen.

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