Neue Messe in Zürich am Start

VERPACKUNGSMESSEN In europäischen Ländern wie Grossbritannien, den Niederlanden oder Polen ist die «Packaging Innovations» bereits zur Leitmesse für kreative Verpackungen, Design und Markenbildung avanciert. Das neue Messekonzept feiert am 26. und 27. März 2014 nun auch in Zürich Schweizer Premiere und ergänzt die etablierte Messe «Verpackung Zürich 2014», die parallel zum achten Mal veranstaltet wird.
Messe
Das neue Messekonzept «Packaging Innovations» feiert am 26. und 27. März 2014 in Zürich Schweizer Premiere.Welche Kriterien waren ausschlaggebend für die Positionierung der «Packaging Innovations» in Zürich?Martina Hofmann: Die Kreativwirtschaft, die wir mit der «Packaging Innovations» gezielt ansprechen, ist im Raum Zürich ein Schwergewicht. Dies zeigt nicht zuletzt der dritte Bericht der Wirtschafts- beziehungsweise Standortförderung von Stadt und Kanton Zürich. Demnach wächst die Kreativwirtschaft seit Jahren überdurchschnittlich – mit beachtlichen Millionenumsätzen. Als Teil der wissensbasierten Ökonomie, deren Stellenwert stetig zunimmt, entpuppt sie sich zudem immer mehr als wichtiger Innovationstreiber. Davon können produzierende Unternehmen und Markeninhaber profitieren. Und schliesslich liegt Zürich geografisch günstig – gut erreichbar für alle Schweizer Regionen und das benachbarte Ausland.Wen soll das neue Messekonzept der «Packaging Innovations» besonders ansprechen?Martina Hofmann: Die Präsentation von Produkten und Dienstleistungen rund um Verpackung, Technik, Veredelung, Design und Marken bilden ein Kernsegment dieser Messe. Das Messekonzept spricht folglich ein weit gefächertes Feld von Experten an, die sich mit Verpackungsdesign, -lösungen und Markenbildung befassen. Diese werden auf renommierte Markenunternehmen und Hersteller treffen. Besucher werden vor allem aus den Bereichen Lebensmittel und Getränke, Kosmetik und Körperpflege, Gesundheit sowie Pharma, Einzel- und Grosshandel erwartet.Es gibt ja schon eine beachtliche Zahl an Anmeldungen für die neue Messe. Bestätigt das ihr Messekonzept?Martina Hofmann: Ja, die «Packaging Innovations Zürich 2014» wird als Messeformat gut angenommen. Da sprechen die Zahlen mit 119 Ausstellern zum Stichtag 18. Februar 2014 eine deutliche Sprache. Nach unseren Erfahrungen kommen in den nächsten Wochen noch einige Buchungen dazu. Für die «Verpackung Zürich 2014» und die «Packaging Innovations Zürich 2014» als Messe-Duo erwarten wir bis zum Messestart insgesamt rund 250 Aussteller. Das sehen wir als echten Erfolg! Also betrachten wir unser Konzept als ganz klar gelungen.Erwarten Sie Synergien durch die parallele «Verpackung Zürich 2014»?Martina Hofmann: Die «Verpackung Zürich 2014» und «Packaging Innovations Zürich 2014» sind zwei thematisch klar abgegrenzte Veranstaltungen. Für Aussteller erweist sich ein solches Messe-Duo als Vorteil, weil sie ihre Zielgruppen sehr spezifisch ansprechen können. Das gilt auch für das Aussteller- und Besuchermarketing der EasyFairs. Für Fachbesucher haben zwei Messen den Vorteil, gewünschte Firmen und Ansprechpersonen an einem Ort treffen zu können, so dass sich der Zeitaufwand in Grenzen hält. Jeder, der in den Verpackungsprozess involviert ist, findet hier seine Plattform, um seinen Lösungen näherzukommen. Das ist in der Schweiz einmalig.Werden viele neue Aussteller an beiden Messen zu sehen sein?Martina Hofmann: Durchaus; es sind etliche neue Teilnehmer unter den bisher angemeldeten Ausstellern. Die Zufriedenheit von Ausstellerfirmen zeigt sich darüber hinaus auch in einem hohen Anteil an Bestandskunden. Viele gebuchte Firmen sind schon das dritte oder vierte Mal vertreten.Wie sieht es beim Stichwort Internationalität aus?Martina Hofmann: Die internationale Ausstrahlung der «Verpackung Zürich 2014» und «Packaging Innovations Zürich 2014» kann sich sehen lassen: Gut zehn Prozent der Aussteller kommen aus der französischen Sprachregion und dem nahen Ausland, vornehmlich aus Süddeutschland.Welche Schwerpunkte setzt die «Packaging Innovations Zürich 2014» inhaltlich?Martina Hofmann: Ein besonderes Augenmerk dieser Messe gilt dem Design und der Botschaft der Verpackung, die potenzielle Kunden ansprechen soll und diese zum Kauf motiviert.Was hat das Rahmenprogramm 2014 an Besonderheiten zu bieten?Martina Hofmann: Begleitend zur «Packaging Innovations Zürich» findet erstmals die «Passion for Packaging – Conference» statt – ein echtes Highlight! Die Fachtagung vertieft Themen der klassischen Messeveranstaltung mit Vorträgen hochkarätiger Redner und Diskussionsrunden. Im Mittelpunkt stehen Waren und Genussmittel im hochpreisigen Segment, mit entsprechender Verpackungsgestaltung. In einem Themenpark Wissenschaft «Science meets Industry» in Halle 6 werden zudem Innovationen vorgestellt, Wissen ausgetauscht und Kooperationen angeregt – ein spannendes Format für Entwickler, Wissenschaftler und Verpackungsexperten. Das Forum «Future Print» ergänzt die «Verpackung Zürich 2014». Im Mittelpunkt des Symposiums stehen die aktuellen Herausforderungen der Printbranche.Welche weiteren Entwicklungen für Verpackungsmessen in der Schweiz zeichnen sich bereits ab?Martina Hofmann: Charakteristisch für Verpackungsmärkte ist ein sich ständig wandelndes Umfeld – entsprechend der aktuellen Trends und Entwicklungen, die durch technische Innovationen sowie veränderte Marketing- und Verpackungsprozesse geprägt sind. Dementsprechend müssen wir als Messeveranstalter auch in Zukunft am Ball – sprich nahe an den Marktentwicklungen – bleiben. Daher hat sich easyFairs entschieden, europaweit die unterschiedlichen Messenkonzepte zu überarbeiten und einheitlich zu gestalten. Dabei wird der in Europa eingeführte Markenname für Verpackungsmessen «Empack» nun auch im D-A-CH-Gebiet verwendet. Damit sollen international tätige Unternehmen angesprochen werden, die an easyFairs-Messen in verschiedenen europäischen Ländern teilnehmen.Was bedeutet das Rebranding konkret für die Schweiz?Martina Hofmann: Im Frühjahr 2015 finden für die Schweizerische Verpackungswirtschaft drei Parallelmessen in Zürich statt: Die «Empack», die «Packaging Innovations» und die «Label & Print». Die «Empack» wird klar ausgerichtet sein auf Verpackungstechnik – mit Ausstellern aus den Bereichen Verpackungsanlagen und Maschinen. Die «Packaging Innovations» steht für die Präsentation hochwertiger Marken und designorientierter Verpackungen. Aussteller sind Dienstleister im Verpackungsbereich (Materialien, Design-Dienstleistungen und Fertigprodukte). Die «Label & Print» wird sich auf alle peripheren, aber auch konvergierende Aktivitäten wie Offsetdruck, Verarbeitungsmaschinen und Kennzeichnungstechnik konzentrieren. Nach unserer Einschätzung hat diese Messetrio noch grosse Entwicklungschancen in der Schweiz.easyFairs® Veranstaltungen in der Schweiz 2014 im Überblick:Verpackung Zürich 2014, 26. & 27. März 2014, Messe Zürich (Hallen 3 und 4)Packaging Innovations Zürich 2014, 26. & 27. März 2014, Messe Zürich (Hallen 5-6)

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