4 von 10 Brands werben auf unsicheren Websites
Eine neue Studie von Sizmek hat ergeben, dass 39 Prozent der Marketingverantwortlichen derzeit keine Brand Safety-Lösung durch Drittanbieter in Anspruch nehmen. Fast 90 Prozent planen, ihre Prioritäten in den nächsten 12 Monaten zugunsten eines markensicheren Auftritts zu verschieben.
Eine aktuelle Studie von Sizmek hat das Ausmass der Bedenken hinsichtlich Brand Safety unter Marketingverantwortlichen untersucht, wobei 38 Prozent bestätigten, bereits eine Anzeige auf einer schädlichen oder unsicheren Webseite ausgespielt zu haben. Die Studie, für die mehr als 500 Entscheidungsträger im Brand Marketing in Europa und den USA befragt wurden, zeigte auch, dass nur 61 Prozent der Marketer derzeit über eine Lösung oder einen Partner verfügen, der die Brand Safety ihrer Digitalkampagnen garantieren kann. Die Studie von Sizmek ist die erste in einer Reihe von drei Umfragen über die Herausforderungen, mit denen sich Marketingverantwortliche aktuell in der digitalen Wirtschaft konfrontiert sehen.
Herausforderungen im Bereich Brand Safety
Die richtige Lösung finden: Marketingverantwortliche sehen sich zunehmend unter Druck, Brand Safety-Massnahmen umzusetzen. Dabei finden es 64 Prozent schwierig, eine effektive Lösung zu implementieren und 57 Prozent geben an, dass ihre aktuelle Lösung zu teuer ist.
Auswirkungen auf die Performance: 64 Prozent der Befragten monierten, dass der Faktor Brand Safety die Performance der Anzeigen im Kampagnenverlauf negativ beeinflusse. 71 Prozent finden es schwierig, die richtige Zielgruppe im richtigen Kontext zu erreichen und dabei nicht an Reichweite zu verlieren.
Auswirkungen der Verbraucherschutzbestimmungen: 77 Prozent der Marketer schätzen, dass neue Datenschutzverordnungen, wie die europäische DSGVO, die Zielgruppenansprache mithilfe von Third-Party-Daten zunehmend erschweren werden. Das bedeutet, dass fortschrittliches kontextuelles Targeting unerlässlich wird, um neue Zielgruppen zu erschliessen.
Neue Prioritäten für Marketingverantwortliche
Die richtigen Partner: Da 62 Prozent der Befragten angaben, dass ihnen die digitale Medienlandschaft zu komplex geworden ist, liegt es auf der Hand, dass Marketing-verantwortliche effizientere und transparentere Beziehungen zu Werbetechnologieanbietern anstreben.
- 64 Prozent möchten dabei die Anzahl der Anbieter in ihrer Supply Chain reduzieren
- 76 Prozent legen verstärkten Wert auf Transparenz von digitalem Display-Inventar
- 63 Prozent sind der Meinung, dass die «Walled Gardens» nicht genügend Transparenz bieten
Verantwortung übernehmen: In dem Teil der Studie, der beleuchten sollte, wer für den Bereich Brand Safety zuständig ist, gaben 38 Prozent der Marketer an, dass der Werbetreibende selbst die Verantwortung trägt, während nur 24 Prozent der Befragten glauben, dass die Hauptverantwortung bei den Demand-Side Platforms (DSPs) und anderen Anbietern von Werbetechnologien liegen sollte.
Investitionen in Brand Safety: 80 Prozent der Marketer äusserten, dass die erfolg- und umfangreiche Umsetzung von Audience- und Contextual Targeting-Massnahmen im kommenden Jahr eine hohe bis sehr hohe Priorität hat. Von diesen Marketern planen 78 Prozent im gleichen Zeitraum ihre Fähigkeiten bezüglich kontextuellen Targetings auszubauen.
