Race against Cancer: Setzen Sie jetzt ein Zeichen gegen Krebs!
Beim Velorennen gegen Krebs am 27. August auf dem Gotthard zählt jeder Teilnehmer. Gehen auch Sie mit Ihrem Team in Aktion gegen die tückische Krankheit, an der jährlich 36'000 Schweizerinnen und Schweizer erkranken und 15'500 sterben.
Wie schnell Krebs mit eiskalter Hand zupacken kann, zeigt der Fall der kürzlich an Bauchspeicheldrüsenkrebs verstorbenen Nella Martinetti: Eigentlich wollte sie beim «race against cancer» am 27. August in einem Kinderhort den Nachwuchs velofahrender Eltern betreuen. Noch Anfang Juni sagte die Sängerin, Komponistin und Texterin zur Werbewoche: «Ich wünsche mir sehr, dass ich im August noch lebe – denn ich möchte dabei sein und zeigen, dass es noch viel zu tun gibt gegen Krebs. Wenn nur jeder Schweizer einen Franken spenden würde, hätten wir 8 Millionen Franken, um sie in die Forschung zu stecken.» Jetzt ist Nella Martinetti tot. Ihr letzter Wunsch ist nicht in Erfüllung gegangen.
Sie aber können etwas gegen Krebs tun: Fahren Sie mit, wenn am 27. August ab 7 Uhr Einzelfahrer und Dreier-bis Sechserteams mit dem Velo von Airolo aus die alte Passstrasse Tremola bis zum Gotthardpass bezwingen. Sie fahren ohne Zeitmessung und Rangliste immer hin und her, so oft es Ihre Kräfte zulassen. Pausen sind erlaubt wann, wo und wie lange Sie wollen. Denn es geht nicht ums Gewinnen, sondern um den stetigen Kampf gegen den Berg, der symbolisch für Krebs steht, nach dem Motto «Never give up! Aufgeben kommt nicht infrage».
Oder wandern Sie bei der Solidaritätswanderung «Unterwegs gegen Krebs» mit. Sie startet um 10.30 Uhr und führt von Airolo über den alten Säumerpfad zum Gotthardpass. Die Wanderung dauert insgesamt 4 Stunden, wer möchte, kann auch nach 90 Minuten an der Zwischenstation Motto Bartola kehrt machen. Der Wanderweg kreuzt die Tremola mehrfach, sodass sich Wanderer und Velofahrer immer wieder begegnen und sich gegenseitig anfeuern können.
Unterwegs gegen Krebs
Warum Radfahren und Wandern gegen Krebs helfen? Einmal, weil körperliche Betätigung das wirksamste Mittel gegen diese Krankheit ist – immerhin ist jede dritte Schweizerin und jeder zweite Schweizer im Laufe seines Lebens mit der Diagnose «Krebs» konfrontiert. Beugen Sie also vor. Zum zweiten zahlen alle Velofahrer ein Startgeld: private Einzelfahrer 2'500 Franken, private Teams 5'000 Franken, von Firmen gesponserte Einzelfahrer 5'000 Franken und Teams 10'000 Franken. Für die Wanderung wird kein Startgeld erhoben, freiwillige Spenden in beliebiger Höhe sind aber sehr willkommen. Das gesammelte Geld fliesst ohne Abzüge in den Krebsliga-Hilfsfonds zur Unterstützung von Krebspatienten in Notlagen, die durch horrende Behandlungskosten sehr rasch entstehen, sowie in die «Swiss Childhood Cancer Survivor Study», die untersucht, unter welchen Spätfolgen Kinder und Jugendliche, deren Krebserkrankung erfolgreich therapiert werden konnte, als Erwachsene leiden. Im vergangenen Jahr brachte das Rennen 220'000 Franken ein, die in verschiedene Krebsprojekte investiert wurden.
«Bis jetzt haben sich 160 Teilnehmer angemeldet, davon 28 Teams», sagt Markus Aerni, Projektleiter des «race against cancer». «Darunter sind viele Prominente wie Kunstturnerin Ariella Kaeslin, Skirennfahrer Bruno Kernen, Olympiasieger Robert Dill-Bundi, Radrennfahrer und Tour-de-Suisse-Renndirektor Beat Zberg, Rollstuhlrennsportler Heinz Frei und Skirennfahrerin Corinne Schmidhauser. Wir beobachten den Trend, sich lieber aktiv und mit Sportgeist gegen Krebs zu engagieren, statt einfach kurz vor Weihnachten an die Krebsliga zu spenden. Diese Solidarität mit Erkrankten und deren Angehörigen macht Mut.»
Wer sich jetzt zum «race against cancer» anmeldet, kann nur gewinnen: Die ersten drei, die sich oder ihr Team auf www.cancerrace.ch unter dem Stichwort «Werbewoche» zur Teilnahme eintragen, erhalten ein kostenloses Jahresabonnement der Werbewoche plus viermal das Media Trend Journal. Geben Sie sich einen Ruck! Anne-Friederike Heinrich


